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Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Farbe und Alpha

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Mit dem Variation-Shader mischen Sie leichte Helligkeitsschwankungen in die Färbung der Mosaiksteine und lassen die Textur schließlich rendern.

Transkript

Ja, nachdem wir jetzt die Kamera einigermaßen positioniert haben, für das nachfolgende Rendering, käme das Material zum Zuge, beziehungsweise die Materialien und da können wir uns eigentlich beschränken auf die sichtbare Farbe. Das heißt, alles was mit Beleuchtungseffekten zu tun hat, entsteht ja nachher erst in unserer Szene. Also brauchen wir nur die reine Farbe. Das könnte man am einfachsten erzielen, indem wir hier nur "Leuchten" aktivieren. Wir brauchen auch keine GI-Berechnung in den Occlusion, das können wir allesamt streichen, sondern wir nehmen hier das Leuchten und in das Leuchten setzen wir aus den Effekten, das ist recht weit unten, den Variationen-Shader, Variation. Der Variationen-Shader ermöglicht uns nämlich hier, das ist bereits voreingestellt, aufgrund der Objekte, die er findet, jeweils neue Farben automatisch zuzuweisen. Und diese Farben, die können wir uns selber zusammenstellen, entweder zufällig, das ist im Prinzip der untere Teil hier, das können wir aber auch im Prinzip auf Null runterfahren, denn wir haben hier oben auch noch die Möglichkeit zu sagen, wir mischen Farben zufällig aus einem Verlauf mit hinein. Und das ist in unserem Fall wahrscheinlich das Sinnvollere, denn die Bandbreite der Variation ist relativ schmal. Das soll ja jetzt nicht komplett bunt werden, sondern hauptsächlich schon einen Farbton wiedergeben. Ich schaue deswegen noch mal gerne in unser Farbfeld rein, da würde sich jetzt als Grundton hier vielleicht dies anbieten, ich lege das ebenso auf die andere Seite, sodass wir jetzt an beiden Enden eigentlich die gleiche Farbe hätten, aber wir können einen Farbwert jetzt zum Beispiel ein bisschen variieren, wir können auch noch weitere dazwischen setzen, aber wir könnten zum Beispiel sagen, da findet ein bisschen Helligkeitsvariation statt. Man sieht hier oben schon schön, was das für eine Auswirkung hat, das ist schon fast zu viel. Mal kurz gucken, der hatte 74, gehen wir vielleicht hier auf 72, das soll ja nur so ein bisschen changierend sein und ja, soll schon reichen. Also man könnte jetzt andere Farben hier noch mit rein mischen, aber ich möchte es eher dezent halten und dann wären wir hier schon fertig. Das wären zumindest die mittleren Steine, nennen wir das mal "Hauptsteine". Ja, von diesem Material ziehen wir uns eine Kopie und diese Kopie nennen wir dann zum Beispiel, das sind dann die "Streifen", das wären also hauptsächlich diese rötlichen Elemente, noch mal kurz hier reingeschaut, da hatten wir glaube ich für die Wandfarbe diesen Ton gewählt, den ich aber dann in der Sättigung noch mal auf 40 runter gesetzt habe. Macht durchaus Sinn, diesen Wert vielleicht einfach mal zu übernehmen, den wir auf der Wand haben und auch hier 2% Pünktchen runterzugehen. Lass grad mal schauen, was passiert ist, Okay normal, muss natürlich "Ersetzen" heißen. Habe ich das hier vorne vergessen, ja, das habe ich vergessen. "Ersetzen" bedeutet, dass tatsächlich nur diese Werte, die hier entstehen, dann auch genutzt werden, weil ansonsten die Basisfarbe, nämlich "weiß", auch noch mit rein gemischt wird, in Überlagerung kommt das, ist hier bei dem Grau gar nicht so aufgefallen, aber bei stärker gesättigten Farben dann, vielleicht gehe ich dann hier mal ein bisschen runter, genau das hier werden ein paar mehr Variationen jetzt reinkommen, so vielleicht, leichte Varianten, das wären die Streifen und dann gönnen wir uns hier für die Rauten vielleicht noch eine dritte Farbe, mal schauen, was bietet sich an, vielleicht so ein Zwischenton. Auch wieder ein paar Prozent Pünktchen dunkler in der Variante. Ja und dann geht es eigentlich nur noch darum, das zuzuordnen. Das heißt, wir ziehen das direkt auf die MoGraph Klone, "Hauptgang", "Nebengang", Mosaikband an der Wand, rote Bänder, Rauten zwischen Steine, Hops, einmal verrutscht und hier die Zierstreifen an der Aufzugseite, Füllung, die Streifen, einmal kurz rendern lassen. Ja, so sieht das Ganze dann aus und man kann hier schon erahnen, diese Variation der Helligkeiten, die da auftaucht. Wenn wir jetzt schauen, hier noch ein bisschen näher ranfahren, die ist hier frei, die Ansicht hier. Jetzt das mal hier etwas größer rendern lassen um mal zu sehen, ob das vielleicht schon zu stark ist. Nö, ist es aber nicht. Das bringt eine schöne natürliche Variation der Stein-Helligkeiten hier mit rein. Finde ich völlig in Ordnung auch hier, wenn man ganz genau hinsieht, sieht man so ein paar verspringende Farben. Reicht mir völlig aus. Wunderbar, das können wir direkt so rendern lassen, mehr es ist nicht. Wichtig ist, dass wir die Alpha-Funktion mit dabei haben, 8 Bit sollten uns auch reichen, ist ja nur eine einfache Farbe, die wir hier übernehmen. Ja, 4000 Auflösung, bestes Antialiasing, 4x4, 1x1, schauen wir mal, was draus wird. Rendering starten und Sie sehen, das geht ja ruckzuck, da ist ja nicht viel dran. Wunderbar, geht hier überall schon durch, schon fertig, trotz der hohen Auflösung gar kein Problem, das zu rendern. So und wenn wir in die Ebenen reinschauen, dann sehen wir hier direkt den Freisteller und hier die Farbinformationen. Ja, das wäre die erste Komponente, die natürlich ganz wichtig ist für uns. Und die zweite Komponente, die wir auch noch brauchen können, das wäre das Relief und so ein bisschen Dreidimensionalität, später auch in die Reflektionen reinzubekommen, weil unser eigentlicher Laufweg ist ja komplett flach. Also ich würde schon gerne sehen, dass es in Richtung "Fuge" ein bisschen herunter geht und da müssen wir dann noch mal etwas tiefer in die Trickkiste greifen, ist aber auch nicht dramatisch. Schauen wir uns gleich im nächsten Video an.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Erfahren Sie, was es mit physikalischem Rendering auf sich hat und realisieren Sie Ihr naturgetreues Modell mit Techniken für Beleuchtung, Material, Texturierung und Rendering.

6 Std. 19 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.05.2017

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