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Beautyfotografie und Retusche

Farbe ins Haar blitzen

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Auch das Thema Haare lässt sich spannend in Szene setzen. Calvin beweist Mut zur Farbe und nutzt ein Set mit kontrastreichem Licht und Farbfolien.

Transkript

Beauty ist ja nicht nur Gesichtszüge, Make-up im Gesicht, sondern in den Bereich Beauty fällt auch ein wenig das Thema Haare und genau darum geht es jetzt in diesem Set. Wir möchten also das Thema Haare ein wenig aufgreifen. Ich möchte jetzt das Thema Haare gar nicht so sehr in den Mittelpunkt setzen, aber einfach ein bisschen mehr Bestandteil der Aufnahme machen. Bei den anderen Sets waren die Haare ja eher neutral gehalten, davon hat man nicht viel gesehen und jetzt seht Ihr schon von der Optik, dass die Haare offen sind, die Jackie hat ein paar Locken rein gemacht, und das wollen wir jetzt auch spannend in Szene setzen. Dann möchte ich hier definitiv auch noch ein wenig mehr mit Farben arbeiten. Wenn man mit Farben arbeitet, sage ich immer, da braucht man ein bisschen Mut, weil es sehr stark eine Geschmackssache ist; der eine hat eine Vorliebe für Rot, der andere für Grün, der nächste für Blau, das heißt, in dem Moment, wo Ihr Euch für Farben entscheidet, kann es durchaus sein, dass jemand sagt, ihm gefallen die Farben nicht. Das ist einfach ein weiteres Stilmittel, das man reinbringt, wo aber auch der Schuss nach hinten losgehen kann. In erster Linie muss es ja Euch, bzw. dem Team gefallen oder dem Kunden, wenn Ihr für einen Kunden fotografiert. Wir haben jetzt schon die ersten Testaufnahmen gemacht, wir haben jetzt unser Set gefunden. Es hat ein klein wenig gedauert, im Prinzip habt Ihr aber nichts Entscheidendes verpasst. Ich habe erst mal eine Hauptlichtquelle aufgebaut, habe geschaut, dass sie von vorne richtig belichtet ist und dann haben wir einfach von hinten zwei Blitze gebracht, wo dann Farbfolien drin sind. Mit Farbfolien arbeite ich sehr gerne, man kann natürlich auch probieren viel in Photoshop zu erledigen, aber es sieht einfach schon besser aus, wenn es sehr fertig aus der Kamera herauskommt und ich habe mich jetzt von den Farben her für Rot und Cyan entschieden. Warum genau die zwei Farben? Das sind zwei Komplementärfarben, also zwei entgegengesetzte Farben, das ist eine Farbigkeit, die mir sehr gut gefällt, die ich harmonisch finde und das möchte ich jetzt von hinten ein wenig in die Haare hineinblitzen. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, ich will aber gar nicht so sehr auf die Technik eingehen. Wir haben jetzt ein Vierflügeltor an unseren Blitzen, wo man diese Farbfolien anbringen kann. Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten die Farbfolien irgendwie da vor zu heben, zu befestigen, daher will ich da nicht so meine Schwerpunkte setzen. Von der Stärke der hinteren Blitze, wo die Farbfolien dran sind, auch da variiert Ihr nach Geschmack, je nachdem, wie stark die Farbe zu sehen sein soll. Ein kleiner Erfahrungswert bei Rot; Rot ist eine sehr markante und aggressive Farbe, also wenn man die gleich stark einsetzt, das ist die Erfahrung die ich gemacht habe, ist, dass Rot zu schnell ausfrisst, also man sieht einfach keine Zeichnung mehr in den Haaren, es ist eine sehr aggressive Farbe, daher würde ich Rot etwas dezenter einsetzen und dann lieber später noch mit Photoshop Rot ein wenig unterstützen. Okay, von den Stärken ist es wieder so, ich habe keine Ahnung welche Nummern, welche Stärken die hinteren Blitze haben, ich stelle es immer sehr nach Gefühl ein, ich löse aus und wenn hinten rechts die rote Farbe noch nicht zu sehen ist, gebe ich ein bisschen mehr, wenn hinten kein Cyan zu sehen ist, dann gebe ich auch wieder ein wenig mehr. Ein Punkt vielleicht noch: Die Blitze kommen sehr steil von hinten, also sie kommen nicht direkt seitlich neben ihr, das liegt daran, je weiter vorne sie sind, je mehr sie zu ihr gedreht sind, desto mehr bekommt natürlich auch die Haut irgendwann die Farbe ab. Das kann man auch als Stilmittel einsetzen, wollt ich jetzt nicht haben. Ich wollte wirklich nur dezente Highlights-- oder was heißt dezente, schon ein wenig stärkere Farben in den Haaren haben, aber sie vorne soll definitiv keine Farbe abbekommen. Als Hauptlicht von vorne könnt Ihr natürlich wieder einen Beauty Dish nehmen. Ich habe jetzt in dem Fall eine Grant90, das ist eine Oktabox, die sehr tief ist und die ein sehr kerniges, knackiges Licht hat und einen sehr schönen Augenreflex und in der Grant90 -- ich weiß nicht, ob Ihr das sehen könnt, aber da ist auch kein Außendiffusor, da ist wirklich nur ein Innendiffusor, der macht das Licht ein wenig weicher, aber dadurch, dass es eine Silberbespannung ist, dadurch, dass sie sehr tief ist, bekommt man sehr kontrastreiches, knackiges Licht. Also die Dame muss gut gepudert sein, dass da nicht zu viele Glanzstellen sind. Okay, die Lichtquelle ist sehr nah dran. Ich habe versucht so nah wie möglich dran zu gehen, dass das Licht auch sehr groß ist. Wir werden dennoch nach unten hin einen Lichtverlauf haben, das heißt, ich werde wieder durch Jackie mit dem Aufheller aufhellen lassen, aber je näher man ran geht, desto größer die Lichtquelle, umso größer die Ausleuchtung, umso größer auch der Augenreflex in den Augen. Okay, von der Pose -- vielleicht kannst du die mal einnehmen, dass du dich ein wenig nach vorne lehnst. Ich wollte eine sehr bequeme Pose haben, die so in die Kamera ist und die finde ich im Sitzen immer praktischer. So in etwa wird das aussehen, von unten bringen wir gleich noch den Reflektor. Ich mache jetzt erst mal ein Bild, damit Ihr seht, wie das aus der Kamera kommt. Ich bin wieder bei meinen Standardkameraeinstellungen, damit meine ich ISO, habe ich jetzt 200/125, Blende 13 und jetzt machen wir einfach mal ein Bild. Erst mal, trifft er dich – so. Erst mal ohne Aufheller. Genau: 3,2,1. Gut, so kommt das jetzt aus der Kamera. Gefällt mir sehr sehr gut. Beim Bildschnitt sehr Ihr jetzt-- die Arme werde ich gleich noch rausnehmen, dass man das nicht sieht. Das könnte man später auch noch ein wenig abdunkeln, aber das sieht schon sehr spannend aus, vor allem mit den Farben. Und jetzt sieht man eben, dass im Gesicht noch alles zu schattig, zu dunkel ist. Der Halsbereich, und vor allem wir haben eben ja noch mal das Thema Beauty angesprochen, da gehören auch Haare dazu. Die Haare glänzen jetzt im unteren Bereich noch nicht stark genug, deswegen werden wir jetzt von unten noch ein bisschen aufhellen. Jackie kommt wieder zur Hilfe mit dem Goldreflektor, einfach dass die Locken unten mehr Licht bekommen und auch die Haare. Vielleicht kann man die Haare unten noch ein wenig zusammenmachen. Klein wenig nur, gar nicht so sehr. Einfach, dass da nicht zu viele Lücken sind. Lehn dich noch mal nach vorne. Genau. Und leicht schmunzelnder Blick. Augen ein wenig zusammenkneifen, so ein bisschen sexy. Yeah. 3,2,1. Jetzt muss ich unten nur noch ein bisschen mehr mit drauf nehmen, aber das sieht jetzt schon besser aus. Wir machen noch mal einen. Ich muss noch ein bisschen zurück hier. Ich muss mal schauen, dass ich nicht auf die Nase falle. Okay; 3,2,1. Ich habe jetzt hier ein wenig die Arme dazugenommen, aber mir waren jetzt einfach die Locken im unteren Bereich wichtig. Da sieht man jetzt, dass da schon Glanzstellen sind. Das ist jetzt ein schönes Bild. Wie gesagt, vielleicht mach ich an der Seite die Arme, wo die Haut ein bisschen durchblitzt, da muss man jetzt mal schauen, aber prinzipiell gefällt mir das ganz gut; die Augen sind wieder im oberen Drittel, wir haben überall Licht, auch in den Locken, da ist es zwar ein bisschen dunkel, da bekomme ich später aber noch Licht rein. Jetzt seht Ihr auch vom Farbverlauf, der ist wenig abrupt oben im Haar, da kann man später etwas nachhelfen, wenn man es möchte. Das weiß ich jetzt noch nicht, aber es wäre überhaupt kein Problem für mich eine leere Ebene im Modus Farbe, die Farbe aufnehmen und dann dieses Cyan in den Haaren ein bisschen weicher, flüssiger reinzupinseln, aber das weiß ich jetzt noch nicht. Das muss ich dann später entscheiden. Aber so sieht es schon mal klasse aus. Es ist definitiv mal was anderes und man kann ja auch mit verschiedenen Farben arbeiten: mit Lieblingsfarben, oder das vielleicht mal bei Mode einsetzt, von einem Brand, Unternehmen die Farbe, also da kann man sehr flexibel sein. So, wir machen noch zwei-drei Aufnahmen. Genau, ich dreh den mal ein bisschen. Und den Kopf ganz leicht kippen in die Richtung, machen wir mal da einen. 3,2,1. Ah, ich muss noch mal mehr Haare mit draufnehmen. 3,2,1. Kinn ein bisschen hoch. 3,2,1. Genau. Also, Ihr seht auch, also mir gefällt es besser, wenn sie das Kinn unten hat. Dieses Arrogante, ist ja auch immer Geschmackssache, aber mir gefällt, wenn das Kinn eher unten ist, dann sind auch die Haare mehr drauf. Wir machen noch zwei-drei Aufnahmen, wo du das Kinn unten hast. Gar nicht so sehr. Ja, genau, das ist schön. 3,2,1. Ein bisschen hoch das Kinn. Ja, super. 3,2,1. Und spiel noch ein bisschen mit dem Blick, mit den Augen. Super. 3,2,1. Genau. Also, das war jetzt noch mal ein Set, das mir sehr gut gefällt. Wenn Ihr mit offenen Haaren arbeitet, ich werde jetzt auch noch zwei-drei Bilder machen, dann achtet drauf, da muss Jackie auch noch ein bisschen drüber sprayen. Hinten seht Ihr schon die einzelnen Härchen, die wegstehen. Das versuchen wir auch schon vor Ort alles abzustellen. Wenn es gar nicht geht, dann muss man das eben mit Photoshop-- das geht ja auch rasend schnell. Aber da werden wir jetzt noch mit Haarspray nachsteuern, dann mache ich einfach noch ein paar Variationen und ja, wie gesagt, sehr schönes Bild geworden und die Retusche seht Ihr ja dann später am Rechner.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
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