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Grafikdesign für Nicht-Grafiker: Farbe

Farbe in den Medien

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Computermonitore, Diaprojektoren, Fernseher oder Beamer arbeiten mit Licht und beruhen daher immer auf der additiven Farbmischung (RGB). Vierfarbige Druckerzeugnisse, Farbstifte, Pigmentfarben etc. sind Objektfarben und basieren stets auf der subtraktiven Farbmischung (CMY).

Transkript

Die additiven Farben entstammen dem Licht, deswegen werde sie auch Lichtfarben genannt. Die subtraktiven Farben werden von den Objekten reflektiert, sie werden deshalb auch Objektfarben oder Körperfarben genannt. Und genau dieses Farbverhalten überträgt sich eins zu eins auf das Farbverhalten in den unterschiedlichen Medien. Die Farben der Medien, die also mit Licht arbeiten oder selbst Licht erzeugen, beruhen auf der additiven Farbmischung mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die Farben der Medien, die nicht selbst leuchten, sondern beleuchtet werden, beruhen auf der subktraktiven Farbmischung mit den Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb. Das heißt, das Geräte wie Fernsehapparate, Computermonitore, Beamer, früher Diaprojektoren und die dazu gehörigen Dias, oder Filmkameras, heute aber auch die Digitalkamera, das Video und das gesamte Internet auf der additiven Farbmischung, also den Grundfarben Rot, Grün und Blau beruhen. Aus deren Mischungsverhältnissen untereinander werden dann sämtliche Lichtfarben erzeugt. Sicherlich haben Sie schon von der Farbräume RGB und CMYK gehört. Und Sie fragen sich auch, warum dieser Unterschied gemacht wird. Der Grund ist recht einfach. Alle Farben, alle Bilder, sämtliches, was in lichtbasierten Medien dargestellt werden soll, muss zuvor in dem Farbraum RGB, also Rot, Grün und Blau eingestellt sein. Alle Gestaltungsprogramme, ob InDesign, QuarkXPress, Photoshop, Illustrator, oder die vielen anderen Programme bieten die Möglichkeit, Bilder und Farben in den benötigten Farbraum zu konvertieren. Das ist in der vorbereitenden Arbeit sehr wichtig, wir es versäumt, werden die Farben, hier die Lichtfarben verfälscht dargestellt. Wenn Sie also farbige Darstellungen, insbesondere für das Internet oder Beamer-Präsentation aufbereiten, müssen Sie den Farbraum RGB wählen. Das gilt auch für Filme und alle anderen lichtbasierten Medien. Schauen wir uns nun den Farbraum der Objektfarben, also allen Oberflächenfarben, die sich auf Objekten befinden und von Licht angestrahlt werden, an. Alle Objektfarben beruhen auf dem gegenteiligen, also komplementären Farbraum CMYK, mit den Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb. Weil dieser Farbraum aber, dadurch, dass die Farben auf Objekte aufgebracht werden, schwieriger als der Lichtfarbraum darzustellen ist, hilft man sich, indem man den Wert K hinzufügt. K steht für key im Englischen oder Kontrast im Deutschen. Und der nötige Kontrast wird durch Schwarz erzeugt. Wir arbeiten also im Bereich der Objekt- oder Körperfarben mit vier Grundfarben: mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, aus deren Mischungsverhältnissen wiederum alle Objektfarben erzeugt werden können. Das heißt, wenn Bilder und farbige Elemente für den Objektbereich, also das Auftragen von Farbe auf Objekte vorbereitet werden, muss der Farbraum CMYK gewählt werden. Das gilt insbesondere für Drucksachen. Alles was in einer handelsüblichen Druckmaschine reproduziert werden soll, muss im Farbraum CMYK eingestellt sein, denn die Druckmaschine arbeitet genau mit diesen Farben: mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz und sie mischt aus diesen Farben nahezu alle Farbtöne. Wird die korrekte Einstellung versäumt, kommt es auch hier zu offensichtlichen Farbfehlern. Es gibt zwar auch Druckverfahren, die nach anderen Methoden arbeiten, aber die sind eher selten und sollen hier nicht das Thema sein.

Grafikdesign für Nicht-Grafiker: Farbe

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1 Std. 11 min (15 Videos)
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