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Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Farbauftrag über die Verlaufsumsetzung anlegen

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Die rote Farbe wird über zwei Verlaufsumsetzungsebenen aufgetragen. Eine dieser Ebenen trägt maßgeblich zum Farbauftrag bei, während über die andere das Glanzverhalten gesteuert wird.
07:10

Transkript

Wenn Sie sich ein Auto zulegen, speziell wenn Sie sich ein neues Auto kaufen, dann haben Sie natürlich eine riesige Auswahl an Farben, und können sich das aussuchen, was Ihnen gefällt. Logischerweise gibt es da eher sichere Farben, sowas wie weiß zum Beispiel, oder eher coolere Farben, wie schwarz, aber ganz genau genommen sind weder weiß noch schwarz richtige Farben. Genauso wenig wie dieses Grau und das ist auch der Grund, weshalb ich das Auto ganz gerne einfärben möchte, also einen richtig coolen knalle-roten Lack drauflegen. Ob Sie das auch mit rot nachbauen oder ob Sie’s mit grün, blau oder gelb machen oder selbst das Grau, wenn Ihnen das gefällt. Lassen Sie das einfach so. Das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Ich zeige Ihnen mal eine Methode, wie das ziemlich gut funktioniert, wo man vor allem eine ganze Menge an Kontrolle hat, denn wenn wir da einfach rote Farbe drüberpinseln, sieht das ja nicht mehr aus wie Lack. Deswegen müssen wir uns da was einfallen lassen, und das kriegen wir am nesten hin mit der "Verlaufsumsetzung". Was macht die? Das kann man hier ziemlich deutlich sehen, was die tut. Die bringt auf die linke Seite, wo wir klassischerweise, - kennen Sie auch von der Tonwertkorrektur - die Schatten haben, da bringt die Verlaufsumsetzung jetzt die Lichter hin. Umgekehrt, auf die Seite, wo normalerweise die Lichter stehen, haben wir schwarze Tonwerte. Das heißt, das Ganze sieht jetzt aus wie ein Schwarz-Weiß-Negativ. Wenn ich auf den Balken draufklicke, dann komme ich in dieses Verlaufswerkzeug rein, und wenn ich bloß mal schwarz gegen weiß umtausche, wenn Sie da das Farbeimerchen fallenlassen, dann passiert das, was mir gerade passiert ist. So, wenn Sie das einfach machen, dann sehen Sie, dass wir an der Stelle jetzt ein klassisches Schwarz-Weiß-Bild haben. Nicht besonders schön in den Verläufen, aber es funktioniert auf jeden Fall. Jetzt möchte ich aber kein Schwarz-Weiß-Bild, sondern ich möchte gerne rote Farbe haben. Was machen wir? Wir klicken auf den unteren Farbeimer. Da sehen Sie hier schon, haben wir die Farbe, die wir auswählen können und dann nehme ich mal ein knalliges Rot. Als Erstes. Und jetzt haben wir hier diesen oberen Farbeimer und da sehen Sie, im Moment ist es weiß, im Prinzip ja okay, ich möchte ja schließlich auch, dass die Lichter wirklich mit einer schönen Reflexion wiedergegeben werden, aber dieses Werkzeug erlaubt es mir halt, - das ist das Tolle daran - dieses Weiß zu ersetzten, durch einen hellen Rotton, dürfte man auch rosarot nennen. Das ist tatsächlich nichts anderes, als dieses Rosa. Und wenn ich das mache, das bestätige, dann sehen Sie, dann habe ich hier drin tatsächlich so eine Art Rosaton. Das Ganze könnte man jetzt noch über die Deckkraft bearbeiten. Die oberen beiden sind da für die Deckkraft. Also hier kann ich die Deckkraft weiter runtersetzen, weiter raufsetzen. Das lasse ich aber, denn ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass dieses Rosarot, das ich hier vergeben habe, vielleicht ein bisschen zu dunkel ist. Die Lichter sollen ja nach wie vor Lichter bleiben. Also klicke ich hier nochmal rein und suche mir so einen ganz leichten Rotton. So was. Sehr schön. Wenn wir das haben, dann kann man sich das jetzt schon so grob vorstellen, dass wir da nicht so recht glücklich werden, weil natürlich auch eine Menge an Kontrast flöten geht. Also hier vorne ist der schöne Kontrast, den wir rausgearbeitet haben. Da ist nicht mehr allzu viel davon übrig, weil an der Stelle alles Rot wird. Also werden wir uns diese Verlaufsumsetzung nehmen, einmal kopieren, vielleicht die untere gerade mal ausblenden, dann sieht’s aus, als hätten wir noch nichts getan, und jetzt gehe ich diese obere Verlaufsumsetzung an und kopiere sie ineinander und dann sehen Sie: Wow! Da habe ich natürlich sofort diesen ganzen Kontrast wieder drin, dafür nicht dieses schöne Rot. Und jetzt ahnen Sie schon, worauf das rausläuft, wir müssen diese beiden Verlaufsumsetzungen hier, die müssen wir gegeneinander abwägen. Also so umsetzten, so hier die Deckkraft ändern, dass beide toll aussehen. Da kann man doch, wenn man noch gar nicht weiß, worum es geht, erst mal auf circa 50 % gehen für beide, mal gucken, wie das aussieht und dann kommen wir der Sache schon verhältnismäßig nahe. Wirklich beurteilen können Sie das allerdings erst, wenn wir mal so was wie eine grobe Maske gemalt haben. Die malen wir natürlich nicht für diese beiden Ebene-Masken separat, sondern wir nehmen beide Farbeinstellungen, also beide Verlaufsumsetzungen und über Strg+G oder Cmd+G legen Sie das in eine eigene Gruppe. Ich benenne die in "Farbe" und jetzt können wir für diese Geschichte hier, eine Ebene-Maske anlegen, für diese Gruppe. Ich möchte die gesamte Farbe wieder ausblenden. Ich schnappe mir also die Alt-Taste und erst dann lege ich diese Ebenen-Maske an. Und jetzt können wir schön mit weißer Farbe hier den Lack aufmalen. Im Moment, wirklich nur im Moment, mache ich das sehr grob. Das heißt nicht, dass wir damit nachher zufrieden sein können, natürlich nicht, ich möchte nur jetzt erstmal die Farbe einstellen, und später, wenn mir die Farbe gefällt, dann kann ich das, was jetzt gerade nur grob draufgepinselt wird, natürlich nochmal wesentlich schöner machen. Aber ich glaube, Sie können jetzt schon erkennen, dass diese 50 %, die wir für die Verlaufsumsetzungen jeweils eingestellt haben, eigentlich ganz cool aussehen. Wir müssen sicherlich noch fein abstimmen, aber auf jeden Fall kann man jetzt schon erkennen, dass das Auto rot wird, und dass die Lichter eben Lichter bleiben. Würde man das anders machen. Würde man nur eine Verlaufsumsetzung nehmen... - ich blende die obere mal aus - die untere müsste dann natürlich deutlich stärker sein, müsste so aussehen, dann sehen Sie, dass das Ganze irgendwie... jedenfalls nicht mehr nach Autolack aussieht. Deswegen würde ich gerne die hier deutlich runtersetzen, und die hier drüber ineinanderkopieren, damit wir auch den Kontrast hier drin wiederkriegen und wie genau Sie das jetzt abstimmen, hängt natürlich auch mit dem zusammen, was Sie gerne haben wollen. Aber Sie sehen, wenn ich die normal verrechnete Verlaufsumsetzung weiter runter setze, dann bekommen wir zumindest mal hier, einen deutlich stärkeren Kontrast. Gefällt mir besser. Wenn ich dafür aber jetzt "Ineinanderkopieren" nehme und immer höher setze, dann bekomme ich irgendwann ein Auto, das aussieht, als würde es aus Metallic-Lack bestehen, also da muss man auch vorsichtig sein, die beiden miteinander zu verrechnen, mit, die einen 35, die anderen 65, ist meiner Meinung nach ziemlich nah an dem dran, wie ein roter Lack aussehen würde. Das lasse ich mal so stehen und jetzt male ich die Maske mal richtig schön sauber aus, was natürlich bedeutet, dass Sie viel dichter ran müssen. So. Mit schwarzer Farbe nehmen Sie den Lack weg, mit weißer Farbe kommt er drauf. Also ich mal hier mal mächtig drüber. Jetzt kehre ich meine Farbe um und sorge dafür, dass wir hier.. eine schöne, klare Kante bekommen. Das ist ein bisschen Arbeit , aber es macht immer viel Arbeit, so ein Auto-Composing zusammen zu montieren. Deswegen, das bisschen dürfte Sie sicherlich nicht schrecken. So sieht das Ganze dann aus, wenn es grob gemalt ist, und jetzt lassen Sie sich schön Zeit und malen die Maske über sämtliche Lackteile. Natürlich nicht über die Scheibenwischer und auch nicht übers Verdeck, aber Sie sehen ja, was Lack ist und alles was Lack ist, wird jetzt mit rot bemalt.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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