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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Failover und Einstellungen konfigurieren

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Was versteht man unter einem bevorzugten und unter einem möglichen Besitzer? Die Antwort darauf gibt Ihnen Tom Wechsler in diesem Video.
06:36

Transkript

Der bevorzugte Besitzer oder der mögliche Besitzer, was damit gemeint ist, erfahren Sie in diesem Video. Der Failover-Clustermanager bietet sehr viele spezifische Einstellungen. Unter anderem können wir beispielsweise für die virtuelle Maschine vm2 einen möglichen und einen bevorzugten Besitzer konfigurieren. Und das können wir, indem wir die VM markiere, und dann haben wir hier die Möglichkeit, den bevorzugten Besitzer anzupassen. Ich wähle also diesen Link beliebige Knoten und nun starten die Eigenschaften von vm2. Ich kann das Ganze ja auch aufrufen mit einem Rechtsklick auf die virtuelle Maschine, und wähle Eigenschaften. Und dann erhalte ich genau das gleiche Fenster. Also, hier haben wir die Möglichkeit, den sogenannten bevorzugten Besitzer zu bestimmen. Ich könnte also definieren, dass zum Beispiel, der CLUSSRV01 der bevorzugte Besitzer ist. Wenn also in einem Fehlerfall der ganze Cluster ausgeschaltet wird, dann, wenn die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind, wird der Cluster neugestartet. Und dann wird vm2 wieder auf CLUSSRV01 verschoben, falls diese virtuelle Maschine migriert wurde, weil, der CLUSSRV01 ist der bevorzugte Besitzer von dieser virtuellen Maschine. Ich kann selbstverständlich auch beide Clusterknoten markieren und das ist dann Ihnen überlassen, wie Sie das umsetzen wollen. Dann haben wir die Möglichkeit, die Priorität festzulegen. Wenn also ein Fehlerfall generiert wird und der Cluster wird neugestartet und auf einem Knoten sind beispielsweise vier virtuelle Systeme installiert und wären eigentlich bereit, um gestartet zu werden, dann kann es sein, dass ein Server vielleicht eine höhere Priorität braucht, weil dieser virtuelle Server vielleicht ein Domänencontroller ist. Also, dann haben wir die Möglichkeit, nicht nur den bevorzugten Besitzer zu wählen, nein, wir können auch die Startpriorität auswählen. Wir können hier festlegen, dass meine virtuelle Maschine vm2 einen bevorzugten Besitzer hat, Clusterknoten01. Und dann die Priorität auf Hoch gesetzt, damit, wenn der Clusterknoten, in meinem Fall CLUSSRV01, wieder online ist, dass dann zuerst vm2 gestartet wird und erst später die restlichen drei Maschinen. Das sind Einstellungen, die wir hier tätigen können. Was passiert im Failover? Stellen wir uns vor, dass der Clusterknoten vielleicht ein Problem hat. Dann haben wir die Möglichkeit zu bestimmen, wie soll die Clusterrolle in einem Fehlerstatus sich verhalten? Das wird hier beschrieben. Die Clusterrolle bleibt im Fehlerstatus, wenn die maximal zulässige Fehleranzahl innerhalb des angegebenen Zeitraums überschritten wird. Also, wir erlauben einen Fehler innerhalb von sechs Stunden. Wenn also zwei Fehler auftreten innerhalb von sechs Stunden, dann wird die virtuelle Maschine verschoben, beziehungsweise, es wird eine Live-Migration durchgeführt. Was passiert, wenn der Knoten CLUSSRV01 wieder online ist und absolut stabil läuft? Das können wir hier festlegen. Was soll mit dieser virtuellen Maschine passieren, wenn also der Knoten, in meinem Fall CLUSSRV01, wieder online und aktiv ist? Und da wird beschrieben, mit dieser Option Failback verhindern, dass gar nichts passiert. Die virtuelle Maschine vm2 bleibt auf dem anderen Knoten. Das heißt, der Administrator muss manuell eine Live-Migration durchführen, um vm2 wieder auf den ursprünglichen Knoten zurückzuholen. Oder wir können Failback zulassen. Das würde dann bedeuten, dass wenn CLUSSRV01 wieder online ist, dann würde der Knoten direkt die virtuelle Maschine wieder holen. Da empfehle ich Ihnen aber: Gehen Sie vorsichtig mit dieser Einstellung um. Stellen wir uns vor, CLUSSRV01 ist nur sporadisch online. Das bedeutet, es ist immer noch irgendein Problem. Der Knoten fährt hoch, ist eine halbe Stunde online, dann würde sofort die virtuelle Maschine zurückgeholt. Es passieren dann wieder zwei Fehler. Die Maschine wird dann wieder weg-migriert. Es entsteht eine Art Pingpong. Das heißt, die virtuelle Maschine wandert von einem Cluster-Knoten zum anderen. Darum empfehle ich Ihnen, die ursprüngliche Voreinstellung dieser Option zu übernehmen, im Original Failback verhindern also. Sie müssen dann manuell die Maschine wieder verschieben. Das sind die Einstellungen in vm2, die Sie über diese beiden Register tätigen können. Ich wähle Abbrechen, denn ich möchte die Konfiguration nicht übernehmen. Und jetzt haben wir noch die Möglichkeit, die möglichen Besitzer zu konfigurieren. Und dazu klicke ich hier auf Konfiguration des virtuellen Computers, Rechtsklick Eigenschaften. Und da habe ich die Möglichkeit, unter dem Register Erweiterte Richtlinien die möglichen Besitzer zu aktivieren. Sie sehen hier Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn dieser Knoten nicht als Host für diese Ressource oder die gruppierte Instanz fungieren soll. Warum das? Stellen wir uns vor, dass der Knoten CLUSSRV02 viel weniger Hardware-Performance hat. Das heißt, vielleicht eine schlechtere CPU, weniger Arbeitsspeicher, nicht so viel Diskplatz konfiguriert, der CLUSSRV02 ist schlicht-einfach schwächer als der CLUSSRV01. Wenn wir also diese Markierung entfernen, dann ist der mögliche Besitzer für vm2 nur noch CLUSSRV01. Auch da gilt es wieder aufzupassen. Wir haben hier nur zwei Clusterknoten. Ich würde eine solche Konfiguration erst in Betracht ziehen, wenn vielleicht zusätzliche Clusterknoten zur Verfügung stehen. Sie haben also gesehen, es gibt verschiedene Einstellungen, die im Failover-Clustermanager durchgeführt werden können. Wir haben uns über den bevorzugten und über den möglichen Besitzer für die virtuelle Maschine vm2 unterhalten.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017
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