Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Grundlagen der guten Gestaltung

Fachbegriffe im Umgang mit der Schrift

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Warum benennt sich die Größe einer Schrift in Punkt und nicht in Millimeter? Für was stehen Kerning, Laufweite oder Ligaturen? Es gibt Fachbegriffe im Umgang mit Schriften, die in diesem Film näher erklärt werden.

Transkript

Im Umgang mit der Schrift gibt es noch so einige Fachbegriffe, wie zum Beispiel der Zeilenabstand, die Laufweite, das Kerning, die Größe, die ja immer mit PT abgekürzt ist, und es gibt auch einige Glyphen, einige Möglichkeiten, zum Beispiel auch mit Ligaturen zu arbeiten. Was das alles nun beinhaltet, schauen wir uns in diesem Film im Detail an. Bleiben wir doch Gleichmal bei der Größe einer Schrift, das wird immer mit PT abgekürzt. Ob man jetzt in Word, in Pages, in InDesign Schrift setzt, da gibt man immer diese Größe an. In 12 Punkt oder 11 Punkt zum Beispiel beim Fließtext, wenn es kleiner geht, ist man vielleicht auf 8 Punkt, oder man geht größer, wenn man eine Überschrift setzt. Und diese Abkürzung steht für den Desktop Publishing Punkt, also kurz PT, und das entspricht etwa 0,352 Millimeter. Früher gab es noch andere Bezeichnungen. Das war schon so um 1730, 1740 herum, vom französischen Drucker Pierre Simon Fournier, da gab es den Fournier-Punkt, das waren ungefähr 0,345 Millimeter. Mit dem 18. Jahrhundert gab es dann den Didot-Punkt, der kam von dem französischen Typografen François Ambroise Didot, und der wurde dann in ganz Europa eingesetzt, und da spricht man von etwa 0,376 Millimeter. Als aber dann schließlich der Computer da war, ist man auf den Desktop Publishing Punkt gegangen, den man jetzt immer noch verwendet, den PT Punkt. Es gibt auch einen Typometer, also ein Typomaß, ein Maßstab, so eine Art Lineal, für Typografen, für Schriftsetzer, um Schriften messen zu können. Da kann man auch wunderbar den Zeilenabstand messen. Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, dem Zeilenabstand. Der Zeilenabstand ist immer der Abstand zwischen zwei Textzeilen, und dieser Abstand wird genauso eben in Punkt gemessen, von Grundlinie zu Grundlinie. Und der kann variieren, also man kann einen sehr schmalen Abstand nehmen, oder einen sehr weiten Abstand. Empfehlenswert für den Zeilenabstand ist, dass man immer ein wenig größer geht im Zeilenabstand, als die Schriftgröße ist. also bei 9 Punkt geht man vielleicht auf 10 oder 11 Punkt im Zeilenabstand. Es darf natürlich nicht zu groß werden, so wie in diesem Beispiel hier unten, denn das kann man schon nicht mehr als gemeinsamen Text wahrnehmen. Das ist hier schon um einiges lesbarer, aber trotzdem muss man aufpassen, dass man nicht zu schmal wird, denn dann wird es wirklich extrem gedrängt. Was aber ist die Laufweite? Die Laufweite ist der einheitliche Abstand zwischen den Buchstaben innerhalb eines Textes. Das heißt, dass ich also insgesamt die Buchstaben weiter voneinander getrennt setze, oder näher aneinander setze, das ist also die Laufweite einer Schrift. Die setzt man immer für alle Buchstaben gesamt. Das wird öfter einmal verwechselt mit dem sogenannten Kerning, dem Ausgleich, und das ist der Ausgleich zwischen einzelnen Buchstaben. Wenn wir uns jetzt zum Beispiel dieses Wort uns hernehmen, Typo - Abkürzung für Typografie, dann haben wir die Laufweite, also damit reguliere ich die Abstände zwischen den Buchstaben insgesamt, oder wir haben den Ausgleich, und den stelle ich individuell ein, zwischen dem P und dem O zum Beispiel, und dem T und dem Y. Man sieht, dass hier nämlich extrem viel Weißraum entsteht, und deswegen gleicht man aus, deswegen nutzt man das Kerning, gerade bei Logos, bei Visitenkarten, damit es ausgeglichen wird. so dass zwischen den Buchstaben immer ein gleicher Abstand vorherrscht. Wenn wir das also ausgleichen, dann würde ich jetzt einfach Y, P und O noch ein bisschen weiter an das T andocken lassen, damit wir nicht dort ein zu großes Loch haben. Was aber sind die Glyphen? Und wenn man in Programmen wie zum Beispiel InDesign arbeitet, dann hat man auch das Glyphen-Bedienfeld, und das ist die Übersicht aller Zeichen einer Schrift. Das können ganz unterschiedliche Buchstaben sein, wie man das vielleicht von anderen Sprachen her kennt, und jede Schrift hat andere Buchstaben zur Auswahl, je nachdem, wie viele Möglichkeiten es eben gibt. wie viel Alternativen auch zu Buchstaben. Ich hab hier eine Schreibschrift, und dort kann ich ein N sehr geschwungen, wie in diesem Fall verwenden, aber da gibt es ganz viele Alternativen zu dem N, wie zum Beispiel diese Variante, die ist noch viel geschwungener, noch verschnörkselter, und genauso gibt es auch die sogenannten Ligaturen. Und Ligaturen stehen dafür, dass wenn Buchstaben aufeinandertreffen, sie sich verbinden, wie zum Beispiel bei zwei ff's Da sieht man ja, da hab ich eine ganz kleine Lücke, die könnte man schöner füllen, in dem man einfach die Ligatur verwendet, und schon sieht man, dass sich sowohl hier oben, die zwei Buchstaben verbinden, als auch hier in der Mitte. Das ist eine Serifenschrift, und das funktioniert genauso auch bei serifenlosen Schriften, denn da sieht man, ist einfach ein zu kleiner Abstand, das wirkt nicht schön, und deswegen hab ich hier die Möglichkeit, mit sogenannten Ligaturen zu arbeiten. Mit Hilfe dieser Fachbegriffe kann man rund um die Schrift noch einiges verbessern, was es heißt, den Zeilenabstand richtig einzustellen, angemessen eben an der Größe der Schrift, an der Punktangabe der Schrift, genauso auch drauf zu achten, wie denn die Laufweite der Schrift ist, ist sie zu schmal oder zu breit gesetzt, Man sollte auf jeden Fall immer bei einzelnen Wörtern nochmal ein bisschen nachjustieren, und das sogenannte Kerning einstellen, also den Ausgleich, selber noch einmal variabel einstellen, zwischen den einzelnen Buchstaben, und es hilft durchaus auch mal, in das Glyphen-Bedienfeld zu schauen, was es denn für Ligaturen innerhalb dieser Schrift gibt, ob es denn Ligaturen gibt, und was es noch für Alternativen bestimmter Schriftzeichen gibt.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!