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Einführung ins E-Learning

Fachbegriffe des E-Learnings verstehen

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Die Welt des E-Learnings hat einen eigenen Fachwortschatz. Einige zentrale Fachbegriffe erläutert der Trainer in diesem Video, damit Ihnen niemand ein X für ein U vormachen kann.

Transkript

Wenn wir in die Welt des eLearning eintauchen, tauchen auch gleichzeitig Fachbegriffe auf. Ich möchte Ihnen einen ersten Überblick über die wichtigsten Fachbegriffe geben. Lernplattform oder Lernmanagementsystem oder auch Learning-Content-Managementsysteme, abgekürzt LMS, LCMS oder CMS. Das sind Systeme, auf denen Kurse, Kursinhalte verwaltet werden und die Nutzerzugänge organisiert werden. Jeder Nutzer hat einen persönlichen Zugang, bekommt mit seinem persönlichen Zugang für einen oder mehrere Kurse den Zugriff oder kann sich in Kurse einschreiben. In der Regel haben diese Werkzeuge auch Möglichkeiten, Lerninhalte direkt zu erstellen. Anderenfalls gibt es die Möglichkeit, externe Software zur Hilfe zu nehmen, sog. Autorensoftware oder Rapid-eLearning-Software. Diese Software erlaubt es, Learning-Content zu erstellen. Dieser kann dann exportiert werden. Und hier gibt es die Möglichkeit, solche Contents anschließend auf eine Webseite oder ins Intranet zu stellen. Dann habe ich jedoch keine Kontrolle darüber, wer hat auf den Inhalt zugegriffen, wer hat ihn wie weit bearbeitet. Nun haben die Lernplattformen Schnittstellen zu den Exportdateien der Autorensoftware, so dass Sie sie einlesen können. Damit haben Sie die Möglichkeit, den Zugriff des Teilnehmers, seinen Lernfortschritt und seinen Abschluss in solchen Inhalten zu erfassen und zu speichern und damit zu dokumentieren. Sie können damit nachweisen, wer hat etwas getan. Spannend. Der verbreitetste Standard für einen solchen Datenaustausch zwischen Autorensoftware und Lernplattform nennt sich SCORM. Es ist so, dass die Autorensoftware eine bestimmte Exportstruktur seiner Informationen und Daten liefert und die Lernplattform in der Lage ist, diese zu interpretieren und aufzugreifen. Wenn der Teilnehmer anschließend einen solchen Inhalt aufruft, wird gleichzeitig an die Datenbank der Lernplattform die Information weitergegeben, dass der Teilnehmer es aufgerufen hat, wie weit er gekommen ist, und welches Lernergebnis, z.B. welche Testfragen, die innerhalb dieses SCORM-Pakets erzeugt worden sind, erreicht hat. Live Classroom-Systeme, Webinarsoftware. Sie dienen dazu, Live-Übertragungen zu machen, unabhängig vom Ort des Teilnehmers, wo er gerade ist. Webinare werden heute auch häufig zu Marketingzwecken benutzt, um potenziellen Kunden ein Produkt oder eine Dienstleistung vorzustellen. Sie können genauso natürlich auch dafür benutzt werden, um Lerninhalte zu transportieren. Schauen wir weiter bei den Begriffen. Mobile Learning. Mobile Learning meint letztendlich nichts anderes als den Zugriff auf Online-Lerninhalte mit einem Tablet oder einem Smartphone. Es ist eigentlich gar keine eigenständige Lernform, sondern nur eine Beschreibung dafür, mit welchem Endgerät zugegriffen wird, also nicht mit dem PC, sondern mit einem mobilen Endgerät. Damit bin ich natürlich sehr unabhängig von den Orten und kann tatsächlich unterwegs an jedem beliebigen Ort lernen. Damit es auf diesen kleineren Monitoren auch gut dargestellt werden kann, müssen die Inhalte entsprechend aufbereitet sein. Dies ist gelegentlich noch immer eine Herausforderung, gelingt inzwischen aber allen Plattformen immer besser. Wenn man solche Plattformen betreibt, dann gibt es unterschiedliche Arten von Services. Drei Begriffe, die hier immer wieder im Raume sind: On premise-Installation. Das meint, die Installation einer Plattform erfolgt auf dem Server des Kunden, des Unternehmens, der Bildungseinrichtung und wird dort bereit gestellt und von dort aus aufgerufen. Software-as-a-service ist ein Mietmodell, bei dem die Inhalte und die Plattform meistens vom Betreiber und Anbieter selber betrieben werden und man sich dort einmietet. In der Regel hat man dort komplett eigenständige Installationen, damit die auch sauber abgegrenzt sind und Inhalte eines Kunden und des anderen Kunden sich nicht in irgendeiner Weise überschneiden. Viel ist heute auch von Cloud die Rede. Cloud Server sind letztendlich ebenfalls Webserver, die aber im Internet miteinander verknüpft und vernetzt sind, so dass auch sehr unterschiedliche Resourcen-Anforderungen erfüllt werden können. Open-Source-Software. Gerade im Bereich des eLearnings gibt es eine Vielzahl von Softwaresystemen, die Open Source sind. Open Source bedeutet letztendlich nichts anderes als, Software wird lizenzkostenfrei zur Verfügung gestellt. Man kann hier Dienstleistung in Anspruch nehmen und bezahlt dann für die Services. Und in der Regel hat man auch das Recht, diese Software individuell anzupassen. Es sollte bei der Auswahl von solchen Tools immer auch überlegt werden, welche Lizenzmodelle stecken dahinter. Kommerzielle Software? Und Open Source Software? Weder das eine noch das andere ist besser oder schlechter. Man muss jedes Mal gucken, in welcher Weise erfüllt es die Anforderung und in welcher Weise habe ich die Gewähr, dass eine Software längere Zeit betrieben werden kann und nicht einfach wieder vom Markt verschwindet. Ich wollte Ihnen hiermit über die ersten wichtigen Fachbegriffe einen kurzen Überblick geben.

Einführung ins E-Learning

Machen Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des E-Learnings und erfahren Sie, was es damit und mit Begriffen wie Lernplattform, Autorensoftware oder Webinar auf sich hat.

1 Std. 16 min (15 Videos)
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Erscheinungsdatum:06.10.2016

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