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Panoramafotografie: HDR-Panoramen

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Viele Kameras sind bei den Einstellmöglichkeiten für Belichtungsreihen eingeschränkt. Wenn man häufiger drei Bilder mit dem Standardabstand von zwei Blendenstufen aufnehmen will, kommt man um die externe Steuerung nicht herum. Das geschieht in der Regel über den USB-Eingang der Kamera.

Transkript

Viele Spiegelreflexkameras und zum Teil auch natürlich Systemkameras sind bei den Bracketing-Aufnahmen relativ limitiert, das heißt, viele Kameras nehmen eigentlich nicht mehr als drei Bilder auf und die maximale Spreizung ist + - 2 Lichtwerte und das ist für relativ viel HDR-Motive eigentlich zu wenig. Und wenn man jetzt keine professionelle Kamera hat, wie zum Beispiel die 5D Mark III, die da schon relativ viel kann oder andere Oberklassemodelle, dann ist natürlich das Thema HDR immer ein bisschen unbefriedigend und man kommt jetzt eigentlich nicht so richtig weiter, man kann zwar manuell da noch die Belichtungszeit verstellen und nochmal ein zweites, eine zweite Dreier-Serie machen, dabei muss man aber die Kamera angreifen und die Aufnahmen sollten natürlich deckungsgleich sein, später für die Montage. Das heißt, das ist erstens umständlich, zweitens fehlerträchtig und drittens werden die Aufnahme auch dann teilweise ungenau und es dauert auch einfach relativ lange, es ist Fummelei, wenn man für jede Aufnahme einfach die mittlere Belichtungszeit verstellen muss, gehen tut es, aber ist nicht zu empfehlen. Was also tun? Da gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die darauf aufbauen, dass sich die Kameras über ihren USB-Anschluss steuern lassen zum Teil. Leider schauen hier einige ziemlich durch die Finger. Das was ich jetzt sagen gilt halt hauptsächlich für Kameras von Nikon und Canon, weil bei die beiden Kameras haben eigentlich eine relativ gute Konnektivität über USB, das heißt, ich komme über den USB-Anschluss von draußen an die Steuerung der Kamera dran. Und das ist ein bisschen ein Einfallstor, durch das man mit externer Kontrolle in die Kamera reinfahren kann und dann auch diese Limits überspringen kann, die von Haus aus bei den Kameras eingebaut sind, was Bracketing angeht, wo man im Prinzip dann mehr oder weniger beliebige Anzahl von Aufnahmen machen kann und auch die Intervalle in relativ großen Grenzen verstellen kann. Da gibt es jetzt mehrere Ansätze, wie man das macht, ein klassisches Gerät mit dem man das macht ist das "Promote Control". Und das Promote Control hat vier Anschlüsse und es steuert die Kamera einmal über das Auslösekabel und es steuert die Kamera über den USB-Port und das heißt, jede Aufnahme wird sozusagen eigentlich nicht an der Kamera eingestellt, sondern sie wird von außen ausgelöst und bevor ausgelöst wird, übermittelt dieses Gerät halt einfach Belichtungszeit, Blende, ISO, lässt sich im Prinzip alles verstellen. Und das ist so ein Klassiker das Gerät wir schauen uns die Sachen dann später noch im Detail an natürlich. Und das geht also praktisch direkt per Hardware in die Kamera rein. Eine andere Ansatz ist der, das ist hier der CamRanger, da gibt auch noch ein paar andere Geschichten, weil der CamRanger ist im Prinzip nichts anderes, als eine Art WLAN-Router mit USB-Anschluss. Auf der einen Seite kommt das USB-Kabel in die Kamera rein, das Gerät baut ein drahtloses Netzwerk auf, ein WLAN und ich kann mich dann mit diversen Tablets oder auch mit einem iPhone oder mit einem iPad einfach in dieses Netz einloggen, zu dieser Hardware gibt es eine kostenlose App. Für Android, also hier für das zum Beispiel für einen Android Tablet. oder für iOS Devices. Und über diese App steuere ich, dann praktisch drahtlos die Kamera, das kleine Kästchen hängt dann da dran und ist eigentlich über die Kamera nur mit dem USB-Port verbunden. Also eine relativ einfache Lösung, denn diese Geschichte kann man sogar nachbauen, weil das im Prinzip nichts anderes als ein handelsüblicher WLAN-Router ist, der hat nur einfach eine eigene Software drin. Und das ist also eine Möglichkeit, die wir haben und eine dritte Möglichkeit für eine ganze Reihe von Canon Kameras, dort aber eben ausschließlich, das gibt es nur für Canon, es gibt einen Hack des Betriebssystems, das heißt, man kann eine Canon Kamera veranlassen, dass er sich von der Speicherkarte ein alternatives Betriebssystem holt, dass dann wesentlich mehr kann, als das was von handelsüblich eingebaut ist. Die Sache ist nicht ganz ohne, ich zeige sie kurz her, weil es ist mit einem gewissen Risiko verbunden, bietet aber sehr viel Möglichkeiten.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

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4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016
Laufzeit:4 Std. 3 min (40 Videos)

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