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Grundlagen der Videotechnik: Chromakeying

Externe Belichtungsmessung

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Manchmal ist es sinnvoll, die Belichtungswerte nicht mit dem in der Kamera eingebauten Belichtungsmesser zu bestimmen. Warum das so ist, verrät dieses Video.

Transkript

Unter dem Strich kommt für Chromakey-Aufnahmen nur eine manuelle Einstellung der Belichtungswerte an den Kameras in Frage. Aber reicht uns die Ermittlung eines Durchschnittswertes, so, wie Sie uns der Belichtungsmesser der Kamera liefert? Nicht unbedingt, denn ein Durchschnittswert sagt nichts über die Verteilung der Helligkeitswerte über das erfasste Bildfeld aus. Mit einem Spotmeter kann man die kritischen Bereiche eines Chromakey-Hintergrunds zwar nacheinander abtasten, das, aber, mit dem in der Kamera eingebauten Belichtungsmesser durchzuführen, ist eine recht mühsame Methode, die außerdem sehr fehlerbehaftet sein kann, denn sie übersieht oft Stellen mit abweichenden Werten. Das gilt übrigens auch für die Messung mit professionellen Spotmetern, die lange Zeit eine Geheimwaffe von Kameraleuten waren und zum Teil immer noch sind. Mit ihrem extrem engen Messwinkel lassen sich vor allem Kontraste sehr gut einschätzen. Spotmeter sind vergleichsweise teuer, dass sie als externe Messgeräte nur noch in kleinen Stückzahlen hergestellt werden. In der Filmproduktionen bedienen sich Kameraleute anstelle der Messung des reflektierten Lichtes schon von jeher der Messung des einfallenden Lichtes. Die dazu eingesetzte Kalotte über der messenen Fotozelle sorgt hier für die Bildung des Mittelwertes aus dem einfallenden Licht. Solch professionelle Belichtungsmesser bringen die Möglichkeit zur Messung einfallenden Lichtes gleich mit. Sie sind zwar exakt darauf kalibriert und messen hoch genau, sie sind aber auch vergleichsweise teuer. Erfreulicherweise gibt es dazu aber Alternativen. Seit Smartphones allgegenwärtig sind, können wir die gewünschten Funktionen mit relativ geringem Aufwand nachbilden und unser Mobiltelefon oder wie hier einen iPod zur Kontrolle der Ausleuchtung eines Chromakey-Hintergrundes benutzen. Alles was wir dafür brauchen, ist eine geeichte Fotozelle und ein darauf abgestimmtes Programm. Wie ich selbst nachmessen konnte, arbeitet diese Fotozelle sehr genau und funktioniert zudem auch noch bei sehr kleinen Belichtungswerten. Auch in den Smartphones heute üblichen Kameras können als Sensor für einen Belichtungsmesser herhalten. Egal, ob als erste grobe Einschätzung oder als sorgfältig eingesetztes Messgerät, ist das eine wertvolle und jedem zu empfehlende Hilfe. Aber was bringt uns eine solche Lichtmessung in Hinsicht auf die Einrichtung eines Chromakeys? Nun, zunächst einmal ist dann Handbelichtungsmesser recht praktisch. Mit einer Dauer-Lichtmessung kann man zudem ermitteln, ob ein Chromakey-Hintergrund gleichmäßig ausgeleuchtet ist und kann die Ausleuchtung, wenn nötig, anpassen.

Grundlagen der Videotechnik: Chromakeying

Lernen Sie, wie Sie Greenscreen-Aufzeichnungen optimieren, sodass die Nachbearbeitung rasch von der Hand geht.

3 Std. 0 min (32 Videos)
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