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Photoshop: Bilder schärfen und stilisieren

Exportschärfung in Lightroom/Camera Raw

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Dank der vorhandenen Presets gelingt das Ausgabeschärfen in Camera Raw beziehungsweise in Lightroom schnell und unkompliziert.
08:31

Transkript

Wenn Sie Ihr Bild ausgeben möchten, also für den Bildschirm, das Internet oder für den Druck, müssen Sie es etwas nachschärfen, je nach Anwendungszweck . Dieses Nachschärfen betrifft beim Druck vor allem die Abstimmung auf das Druckverfahren. Das heißt, hier müssen Sie vielleicht das Bild etwas, so sieht es zumindest am Bildschirm aus, überschärfen. Für das Internet würden Sie das Bild wahrscheinlich verkleinern. Durch diese Verkleinerung kommen auch Unschärfen zustande, die Sie dann wieder ausgleichen müssen. Das Schöne ist, das Ganze erleichtert Ihnen Photoshop, wenn Sie in Camera Raw sich befinden. Denn wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, dass Sie hier allein in Camera Raw mit all seinen Optionen erreicht haben, brauchen Sie gar nicht das Bild in Photoshop öffnen, sondern können direkt von hier aus das Bild, so wie Sie es jetzt sehen, exportieren und dabei verkleinern und auch optimiert auf die Ausgabe nachschärfen. Die Optionen, die Sie dabei haben, sind recht übersichtlich. Die finden Sie alle, wenn Sie hier unten auf Bild speichern klicken. Dann kommen Sie in diesen Dialog. Da wählen Sie zuerst den Ordner, wohin Sie speichern möchten. Ich nehme den Schreibtisch direkt, klicke auf Auswählen. Dann legen Sie hier natürlich das Format fest, in dem Sie hier die Datei ausgeben möchten, und zwar nicht als DNG, sondern in diesem Fall möchte ich das fürs Internet ausgeben. Also nehme ich ein JPG. Hier haben Sie dann weitere Möglichkeiten für das Format. Sie können also die Metadaten einbetten, wenn Sie es möchten. Oder Sie können auch bestimmte Metadaten ausschließen. Sie legen hier die Qualität fest. Und die Dateigröße können Sie ebenfalls beschränken. Entscheidend für uns sind die Optionen, die hier unten kommen. Einmal der Farbraum. Der spielt natürlich für das Internet eine wichtige Rolle. Adobe RGB wird vielleicht nicht auf allen Systemen richtig interpretiert werden, auch wenn Sie hier das Farbprofil einbetten. Deswegen würde ich Ihnen empfehlen, für Internet immer sRGB zu nehmen. Hier können Sie noch die Bildgröße anpassen. Ich habe jetzt die volle Bildgröße noch hier stehen, also diese 18,5 Megapixel. Für das Internet wäre das natürlich viel zu viel des Guten. Deshalb klicke ich hier auf In Bildschirm einpassen und lasse das skalieren auf eine Größe der langen Kante, weil hier geht es ja um Einpassen der Breite und der Höhe, von 1000 Pixeln. Wenn es ums Internet geht, brauchen wir uns hierum überhaupt keine Sorgen machen. Also die Auflösung spielt da überhaupt keine Rolle. Da können Sie auch 3.000.000 eintragen, wenn das denn ginge. Das würde überhaupt nichts am finalen Bild ändern, weil wir hier ja die Werte in Pixeln eingegeben haben. Wenn Sie jetzt dagegen für den Druck das Ganze optimieren, spielt das natürlich eine Rolle, denn dann würden Sie hier wahrscheinlich mit einer Zentimeterangabe arbeiten. Dann spielt natürlich die Auflösung eine Rolle, weil davon abhängt, wie viele Pixel dann letztendlich übrig bleiben vom Bild, wenn es auf die Zielgröße berechnet wurde. Und ist das Bild größer als diese 18,5 Megapixel, müssen Sie natürlich beachten, dass dadurch die Bildqualität nicht unbedingt besser wird. Die wird eher darunter leiden. Deshalb gibt es hier diese Checkbox Nicht vergrößern. Die sollten Sie immer anklicken, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie nicht vielleicht die native Auflösung Ihrer Kamera überschreiten. Das sind also alle Voreinstellungen. Ich gehe wieder auf Pixel zurück. Also ich habe hier eine Dateigröße nachher von 1000 Pixeln in der Bildbreite. Hier kommen wir jetzt zur eigentlichen Nachschärfung des Bilds. Und zwar müssen Sie dazu diese Checkbox setzen. Dann haben Sie drei Optionen hier zur Verfügung. Sie können einmal für den Bildschirm schärfen, für Glossy-Papier und für Matt-Papier. Das können Sie sich so vorstellen, dass die Schärfung von oben nach unten immer stärker wird, weil für den Bildschirm brauchen wir nur eine geringe Nachschärfung. Denn alles, was hier passieren muss, ist, dass die Unschärfe, die durch die Verkleinerung entstanden ist, ausgeglichen werden muss. Bei Glossy-Papier arbeiten wir zwar schon mit der Tintenflüssigkeit, die auf Papier aufgetragen wird, aber aufgrund der nicht saugfähigen Oberfläche verläuft das Papier nicht wirklich, sondern trocknet so, wie es sein soll, also an Ort und Stelle. Bei Matte-Papier dagegen haben wir eine leichte Diffusion in die Oberfläche. Deshalb muss hier die Schärfung etwas stärker ausfallen. Diese drei Stufen können Sie nochmal steuern. Und zwar Sie können die Schärfung etwas niedriger ansetzen als den Standard und etwas höher als den Standard. Was soll ich sagen, wenn Sie mich fragen: Was soll ich denn nehmen? Da kann ich nur sagen, das kommt drauf an. Das kommt auf Ihren Drucker an und es kommt auf Ihren Geschmack natürlich an. Möchten Sie eher richtig scharfe Bilder, also fast überschärfte Bilder, dann nehmen Sie hier natürlich die höchste Variante. Aber auch die ist eigentlich im Vergleich zu manchem, was man im Internet so sehen kann, eher moderat. Und natürlich bei den anderen beiden Varianten hängt es davon ab, auf welchem Material Sie genau drucken und mit welchem Drucker Sie das durchführen. Hier hilft es nur, das einfach mal auszuprobieren. Also ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie für den Bildschirm schärfen, hier wirklich mit der Standardeinstellung anzufangen. Wenn Sie auf Glossy-Papier drucken, ebenfalls zuerst den Standard zu drucken. Und bei mattem Papier genau das Gleiche. Wenn Sie dann feststellen, das ist zu wenig geschärft oder das ist zu viel geschärft, dann probieren Sie einfach eine dieser anderen Optionen aus. Das müssen Sie ja nur einmal durchführen. Dann wissen Sie aber in der Zukunft, was Sie hier einzustellen haben. Ich werde hier zwei Varianten ausgeben. Einmal Schärfen für den Bildschirm in der Niedrig-Einstellung. Das werde ich hier dazuschreiben, niedrig. Dann werde ich das Ganze nochmal mit der Hoch-Einstellung ausgeben. Dann vergleichen wir das beides mal. Also ich schärfe jetzt für den Bildschirm mit einer niedrigen Intensität uns speichere das auf dem Desktop. Jetzt gehe ich hier nochmal rein, speichern. Scrolle runter, wähle hier Hoch, gehe nach oben und schreibe da auch hoch rein, sodass ich auch weiß, um welche Datei es sich handelt. Klicke dann nochmal auf Speichern. Und müsste jetzt prinzipiell auf dem Desktop zwei Bilder vorfinden. Da sind sie auch schon. Die öffne ich direkt in Photoshop. Da sind sie auch schon. Die ziehe ich mir hier rein. Das ist also die hohe Schärfung. Die ziehe ich über die schwache Schärfung. Jetzt vergleichen wir mal. Das ist also die hohe Schärfung und das ist die geringe Schärfung. Also man sieht Unterschiede. Wenn ich hier reinzoome, sehen Sie die auch. Hier an den Kanten. Das ist die starke Schärfung, da sehen wir schon einige deutliche Säume. Das ist die schwächere Variante. Also, so extrem viel nimmt sich das nicht, muss ich sagen. Wir können das Ganze nochmal vergleichen, wenn ich jetzt dagegen eine Schärfung für den Druck daneben halte. Dazu gehe ich in die Bridge und öffne diese Datei nochmal in Camera Raw. Gehe wieder auf Bild speichern. Und lasse diese Einstellungen so, wähle hier aber jetzt eine Nachschärfung für Matt-Papier und Hoch. Dann lassen wir uns überraschen, wie das aussieht. Das müssen wir natürlich entsprechend reinschreiben, also matt-hoch, okay. Klicke auf Speichern und auf Fertig. Dann werde ich hier gleich diese Datei öffnen in Photoshop. Und ziehe die mit dem Verschieben-Werkzeug in die andere Datei. Das ist die Schärfung für den Druck, also matt hoch. Das andere war die Schärfung für bildschirm hoch. Wenn wir das vergleichen, ist diese Schärfung natürlich deutlich aggressiver, so wie ich es Ihnen erklärt hatte. Das ist die hohe Bildschirmnachschärfung und das ist die Nachschärfung für mattes Papier. Also für den Bildschirm wäre das so absolut nicht zu gebrauchen.. Da würde jeder sagen, mein Gott, da haben Sie das Bild aber mächtig überschärft. Aber glauben Sie mir, wenn Sie das im Druck ausgeben, sieht diese Variante nicht so gut aus, weil da wirklich die Farben im Detail etwas ineinander laufen, und dagegen wird diese hohe Nachschärfung deutlich knackiger aussehen, weil da nämlich durch dieses leichte Verlaufen der Farben hier diese Säume verschwinden. Das Ganze wird also durch den Druck wiederum weicher. Aber dieser Effekt wird aufgrund dieser starken Vorschärfung ausgeglichen. Jetzt wissen Sie, wie Sie für den Bildschirm oder den Druck Ihre Dateien optimieren können, und zwar wenn Sie dafür Camera Raw benutzen. Oder Lightroom, da sind die Einstellungen genau die gleichen, dort gehen Sie nur über den Export-Dialog.

Photoshop: Bilder schärfen und stilisieren

Lernen Sie, wie Sie Schärfe und Details Ihrer Bilder mit Photoshop optimieren. Schärfen Sie vor der Bearbeitung oder gezielt für die Ausgabe, und heben Sie Details kreativ hervor.

4 Std. 6 min (30 Videos)
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