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Printproduktion verstehen

Export aus Word – mit Hilfe von PDFCreator

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Als Alternative zu Adobe Professional bietet sich PDFCreator an. Auch mit dieser Software lassen sich druckfähige PDF-Dokumente in Word erstellen.

Transkript

Möchte man unter Windows hin und wieder, also sprich eher selten, druckfähige PDF-Dokumente erstellen, dann ist der Erwerb eines Acrobat Professionals ein recht teures Vergnügen. Zum Glück gibt es dafür Alternativen. Diese Alternative würde ich Ihnen in der Tat dann empfehlen, wenn Sie es eher selten brauchen. Wenn Sie regelmäßig PDF-Dokumente erstellen, würde ich in der Tat über den Erwerb von Acrobat Professional zumindest nachdenken. Aber gehen wir jetzt einfach mal davon aus, Sie machen es nur selten und wollen deswegen kein komplettes Acrobat Professional kaufen. Aus Word heraus können wir direkt ein PDF-Dokument speichern. Machen wir das mal, und zwar unter "Speichern unter". Dort können wir angeben, wo das Dokument gespeichert werden soll und um welchen Dateityp es sich handeln soll. Dort kann ich "PDF" auswählen, aber wenn ich jetzt hier in die "Optionen" gehe, dann ist das jetzt hier recht ernüchternd. Hier gibt es nämlich keine Möglichkeit, das Ganze im PDF/X-Format abzuspeichern, soll heißen, möglicherweise wird sich die Druckerei bei Ihnen melden und wird sagen: "Es tut uns leid, aber so können wir das Dokument nicht ausdrucken. Entweder Sie fixen das, dann schicken Sie es uns bitte nochmal, oder wir fixen das, dann stellen wir Ihnen diese Umkonvertierung allerdings in Rechnung." Gut, schauen wir uns einmal an, wie man das Ganze vielleicht trotzdem kostenlos machen kann. Und zwar auf meinem System ist bereits eine Software installiert, die nennt sich "PDF Creator". Das ist eine Software, die können Sie aus dem Internet herunterladen. Die ist grundsätzlich auch kostenlos, aber in der kostenlosen Version wird Werbung eingeblendet. Sollte Sie diese Werbung stören, können Sie für einen recht kleinen Betrag diese Werbung ausblenden. Schauen wir uns aber nun einmal an, wie dieser PDF Creator funktioniert. Dazu muss man das Ganze hier auswählen, also, man druckt jetzt nicht auf einem physikalischen Drucker, der bei Ihnen im Büro steht, sondern wir drucken jetzt in eine Datei hinein. Dann klicke ich jetzt hier auf "Drucken", dann dauert das ein Sekündchen und dann sehen Sie, öffnet sich hier der PDF Creator. Dort oben können wir jetzt das Profil auswählen. Wenn wir das jetzt mal machen, dann sind wir jetzt vielleicht ein bisschen enttäuscht weil hier nirgendwo das Profil PDF/X steht. Naja, aber keine Sorge, wir können jetzt hier in die Einstellungen gehen und können uns jetzt hier ein eigenes Profil erstellen. Also, nennen wir jetzt das Ganze hier jetzt mal "Marcs Druckprofil" und das wollen wir jetzt entsprechend einstellen. Auf der linken Seite haben wir den Punkt "Speichern". Dort können wir jetzt sagen, es soll standardmäßig in das PDF/X-Format überführt werden, also wählen wir jetzt hier PDF/X aus. Und jetzt können wir uns noch ein bisschen umgucken, was wir jetzt hier noch so machen können. Bei den "Aktionen" kann man jetzt in der Tat noch ein paar Dinge einstellen. Einige Dinge hier benötigen die kostenpflichtige Version. Bei den "Bildformaten" kann man jetzt auch noch ein bisschen was einstellen. Hier würde ich die Auflösung in der Tat nicht auf 150 dpi setzen, sondern hier besser auf 300 dpi und bei den "TIFF-Einstellungen" das Ganze auch auf 300 dpi, genauso wie mit den "PNG-Einstellungen". Dann hier bei "PDF" können wir uns jetzt ebenfalls noch umschauen. Da müssen wir das vom Farbmodell RGB auf CMYK umstellen, wenn wir ein PDF/X-1a-Dokument haben wollen. Dann müssen wir hier oben mal in die "Kompression" hineinschauen. Das wiederum sieht aber jetzt grundsätzlich alles in Ordnung aus. Und hier bitte kein Kennwort setzen, weil all das würde gegen diese PDF/X-1a-Norm verstoßen, also müssen wir jetzt hier ein wenig darauf achten, dass das jetzt alles gut ausschaut. Und das muss man, wie man jetzt sieht, sich in der Tat selber ein wenig zusammenbasteln, sodass das Ganze funktioniert. Und jetzt können wir das Ganze speichern. Jetzt haben wir das Ganze hier als mein Druckprofil ausgewählt und jetzt können wir dieses Dokument auch in der Tat speichern und das Ganze jetzt hier einmal ablegen. Legen wir das Ganze jetzt hier einmal ab und sagen jetzt hier "Speichern". Jetzt wird das ganze PDF/X-Dokument hier abgelegt und in meinem Fall jetzt hier im Standardprogramm geöffnet. Wenn ich dieses Dokument jetzt einmal spaßeshalber im Acrobat öffne, das wird man normalerweise nicht haben, weil sonst hätte man es natürlich auch direkt benutzt, aber wenn wir das Ganze jetzt hier einmal öffnen und auch hier jetzt einmal in den Druckproduktions-Bereich gehen, dann können wir jetzt hier in die "Ausgabevorschau" gehen und Sie sehen, wir haben jetzt auch hier wirklich keine RGB-Farben mehr drin, sondern wir haben das Ganze jetzt hier in CMYK umgewandelt bekommen. Wenn wir jetzt hier in den Preflight-Bereich gehen und das Ganze mal gegen PDF/X-1a prüfen und jetzt hier auf "Prüfen" klicken, dann sehen Sie, dass das hier nicht ganz geklappt hat, aber wenn man jetzt hier in die Details mal hineingeht, da wo Fehler vorherrschen, dann muss man sagen, diese klitzekleinen Fehler kann man in der Tat ignorieren. Dieses Dokument wird dann auch von der Druckerei gedruckt werden können. Sie haben in den letzten Minuten gesehen, man muss nicht zwingenderweise Acrobat Professional benutzen, man kann auch den kostenfreien PDF Creator verwenden, aber Sie haben auch gesehen, man muss da jetzt in der Tat schon ein bisschen mehr rumwuseln und dann auch so ein bisschen das Prinzip Hoffnung walten lassen, um zu gucken, ob das alles funktioniert. Wenn Sie eine gute Druckerei haben, wird die Sie auf Probleme möglicherweise aufmerksam machen beziehungsweise fragen Sie bei der Druckerei vielleicht mal nach unter dem Stichwort Datencheck: "Könnt ihr für mich das Dokument mal überprüfen mit diesen Einstellungen?" Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, wenn Sie also flapsig gesagt gut schlafen wollen, dann würde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen, Acrobat Professional zu kaufen, zumindest wenn Sie häufiger Dinge in den Druck geben möchten.

Printproduktion verstehen

Lernen Sie in diesem Kurs die unterschiedlichen Aspekte einer Printproduktion kennen, um zu verstehen, was Sie bei der Erstellung druckfähiger Dokumente beachten müssen.

2 Std. 35 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.05.2017
Laufzeit:2 Std. 35 min (51 Videos)

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