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Premiere Pro CC 2017: Neue Funktionen

Essential Sound Bedienfeld

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Das Essential Sound Bedienfeld stellt eine einfach Möglichkeit dar, um Audioclips anzupassen und zu mischen. Alle Einstellungen lassen sich auch für eine weitere Bearbeitung direkt an Audition senden.
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Transkript

Tolle Neuerungen gibt es in Adobe Premiere Pro CC 2017 auch im Bereich Audiobearbeitung, denn es wurden Teile des Essential Sound Bedienfelds aus Audition direkt in Premiere zur Verfügung gestellt. Und man findet das, wenn man hier einfach mal auf den Arbeitsbereich "Audio" klickt. Sollte das jetzt nicht funktionieren, kann es sein, dass die alten Arbeitsbereiche in Premiere noch eingerichtet sind und dann muss man einmal alle Arbeitsbereiche löschen, um auf die neuen zu kommen. Das kann man im folgenden Ordner machen. Man geht dazu in seinen Dokumenteordner, identisch unter Mac und Windows, in dem Ordner Adobe Premiere Pro 11.0 und dann hat man hier den Profile-Ordner minus dem Benutzernamen. Und dort gibt es dann zwei Ordner, ArchivedLayouts und Layouts. Die dann einmal löschen und Premiere neustarten, dann tauchen auch die neuen Arbeitsbereiche auf. Im Audioarbeitsbereich habe ich jetzt hier mein Essential Soundbedienfeld. Ich mach das mal ein bisschen größer, dass wir hier mehr Platz haben. Und die erste Aufgabe, die sich mir stellt, ist die Clips zu typisieren. Also zu sagen, ist das Dialog, Musik, Soundeffekt oder Raumschall. Ich schalte jetzt mal hier die verknüpfte Auswahl ab. Wenn man mal schaut, habe ich hier eine ATMO-Spur. Können jetzt hier vielleicht mal mit einem Rechtsklick auf "Anpassen" gehen und sagen, dass wir den Spurnamen hier vorne haben möchten. Brauche ich die Spur nicht so weit aufzuklappen. Dann sieht man also auf diesen ersten beiden Spuren ist ATMO drauf. Also Geräusche im Grunde genommen. Dann kann ich einfach alle Clips jetzt hier selektieren und kann sagen das ist Raumschall. Wählt man also entsprechend hier an. Und je nachdem was für ein Audiotyp das ist, stehen mir jetzt hier verschiedene Vorgaben zur Verfügung, die ich auswählen kann. Möchte ich den Audiotyp wieder löschen, klicke ich einfach hier auf "Audiotyp löschen" und kann das Ganze neu typisieren. Die nächsten beiden Spuren sind O-Ton. Und spiel das einfach mal ab, hier mal so einen Part. Und vielleicht hier hinten auch nochmal einen Part. Und es ist ja häufig so, da man Töne aufnimmt, dass die vielleicht aus unterschiedlichen Kameras kommen, unterschiedliche Aufnahmesituationen. Und deswegen klingen die auch unterschiedlich laut. Und jetzt möchte ich gerne mal alle meine Töne hier selektieren. Und weise denen jetzt dementsprechend den Typ "Dialog" zu. Und was zum Beispiel sehr praktisch ist, ist die Möglichkeit die Lautstärke automatisch anzupassen. Das heißt, ich klicke hier einfach mal drauf und jetzt wird die Lautstärke aller dieser Clips automatisch analysiert und angepasst auf sogenannte -23 LUFS, und gemacht wird das über die Audioverstärkung. Das heißt, wenn ich mal die Taste "G" drücke sieht man, die Audioverstärkung wird hier auf 3 DB gesetzt oder bei dem Clip wurde sie um 0,5 DB abgesenkt. Und damit klingt das Ganze deutlich ähnlicher. Mal hier rein. Und das spart einem natürlich sehr, sehr viel Zeit hier. Und wir sehen, wenn ich den Clip wieder anwähle, welche Funktionen mir hier zur Verfügung stehen. Als Beispiel kann ich Reparaturfunktion ausführen, Rauschen reduzieren. Wir schalten die Spur auch mal auf Solo, dann hören wir jetzt nur diesen einen Clip. Rauschreduzieren schalten wir nochmal aus. Und jetzt schalten wir es mal ein. Man kann das auf wenigen Klicks hier entsprechend durchführen. Rumpeln ist, wenn ich sehr dumpfe Frequenzen hab oder die haben. Wenn man Brummgeräusche hat, das wäre jetzt hier in unserem Breitengrad eher 50 Hertz. Das ist vom Stromnetz abhängig. Oder 60 Hertz bei amerikanischem Material. Das kann ich hier also ebenfalls über die Reparaturfunktion machen. Wir können die Klarheit verbessern, also zum Beispiel für mehr Dynamik sorgen. Lassen wir den Clip vielleicht analysieren. Einmal Abspielen Und hiermit, ja, kann wie mit einem Kompressor entsprechend arbeiten. Und damit den Klang der Aufnahme optimieren. Es gibt noch die Möglichkeit auch eine Equalizer hinzuzufügen. Da gibt es verschiedene Vorgaben. Zum Beispiel soll es klingen wie im Radio. Spielen wir es mal ab. Na, und wir sehen, mit einem Regler kann ich hier entsprechend die EQ-Eigenschaften anpassen. Was passiert eigentlich im Hintergrund? Wenn ich jetzt mal hier in die Effekteinstellungen gehe dann sehe ich ja innerhalb meines Fensters hier wurden diverse Effekte angewendet, auf diesen Clip, den ich hier ausgewählt habe. Beispielsweise die adaptive Rauschreduktion, Dynamikverarbeitung. Wir haben hier den Equalizer eingestellt, das ist jetzt hier der grafische Equalizer. Und wenn ich hier auf "Bearbeite" klicke, dann sieht man, was eigentlich dieser eine Regler macht. Wenn ich hier dran Änderungen vornehme, dann steuert dieser eine Regler eine ganze Menge verschiedener Einstellungen. Wenn ich zum Beispiel sage, "Im Kofferraum eingesperrt", sieht man, ganze andere Regler werden hier entsprechend benutzt als wenn ich sage, ich möchte die stimmliche Präsenz optimieren. Also man spart sich einfach viele Arbeitsschritte, viele Anpassungsschritte indem man hier diese Vorgaben benutzt, die es hier entsprechend gibt. Jetzt habe ich eine Vorgabe direkt aus dem grafischen Equalizer benutzt und dann bekomm ich hier auch eine Warnung, dass jetzt hier direkt Eigenschaften geändert sind und dass jetzt natürlich nicht mehr über das Essential Soundfeld gesteuert wird. Und wenn ich jetzt hier doch nochmal etwas ändere, sieht man, werden meine individuellen Einstellungen auch zurückgesetzt. Essential Sound ist ein tolles Bedienfeld, weil es ermöglicht einem wirklich komplizierte Audiobearbeitungsvorgänge sehr stark zu vereinfachen, ohne, dass es einem die Flexibilität lässt nicht im nachhinein über die Effekteinstellungen dann doch noch auf die einzelnen Eigenschaften der Audioeffekte zugreifen zu können. Das heißt, das sind alles Audioeffekte, die ich dann hier noch anpassen kann. Zum Beispiel gibt es hier Hall oder Sprache verbessern. Ich kann also als der Typ "Männlich" mehrere Clips anwählen und sagen, ja, Sprache verbessern möchte ich einschalten. Sind jeweils männliche Stimmen hier in dem Clip. Schalten wir es mal dazu. Und hören uns das auch nochmal an. Okay. Vielleicht brauchen wir ein bisschen mehr Hall, gerade zum Beispiel hier in den Innenaufnahmen. Wo haben wir sie? Da war das glaube ich. Könnte ich mir vorstellen, da könnte ich ein bisschen was mit Raumhall machen. Wir wählen also die beiden Clips hier nochmal an. Das war jetzt doch außen. Wo haben wir sie denn? Das ist das, genau. Da sind die Clips, die innen aufgenommen sind. Geht glaub ich bis da. Also wählen wir diese drei Clips an. Sage, ich möchte den Hall aktivieren. Ist jetzt kein großer Hall. Nehmen wir hier so mal "Vor dem Club" als Vorgabe. Und man sieht man kann jetzt auch die Stärke des Halls noch steuern. Okay, das war vielleicht ein bisschen zu viel. Und wir können auch natürlich hierrüber die Lautstärke des Clips regeln. Dann kann man hier jetzt eben hingehen und noch Anpassungen in der Lautstärke machen. Das fügt dann entsprechend hier jetzt einen Effekt hinzu. Wenn ich jetzt hier Lautstärkeänderungen mache, das wird eben nicht über die Lautstärke dort gemacht, sondern, jetzt müssen wir mal schauen wo wir den Effekt haben. Da haben wir ihn, den Hard Limiter. Das ist sozusagen ein Effekt der auf den Clip gelegt wird. Ja, und die Aufgabe besteht einfach darin, die Clips zu typisieren, das heißt hier haben wir ein paar Musikclips, gehen wir mal hin. Schalten auch diese Spur auf Solo, dass wir sie hören können. Die kann man dann entsprechend als Musik kennzeichnen. Und dort gibt es dann ebenfalls Vorgaben. Hier kann man die Lautstärke wieder automatisch anpassen. Ich kann auch die Dauer des Clips ein wenig verändern. Also hier in kleineren Bahnen, den Clip mal länger oder kürzer machen. Das ist jetzt nicht die Remix-Funktion aus Audition, aber wenn man hier mal kleine Anpassungen vornehmen muss, dann kann man das ein bisschen machen. Ohne, dass darunter dann gleich der Pitch zu sehr leidet. Wenn man mal hier auf "Geschwindigkeit", "Dauer" gehen, sieht man, man hat die Geschwindigkeit angepasst und Tonhöhe wird beibehalten. bei diesem Effekt. Ja, das sind jetzt so die Anpassungen, vielleicht die Soundeffekte noch mal ganz kurz dazunehmen. Ich nehm mal hier so nen ATMO-Clip. Ist nicht unbedingt ein Soundeffekt, aber um das nochmal zu sehen. Auch hier hat man ähnliche Eigenschaften. Tonschwenk kann zum Beispiel interessant sein, um die Balance mehr nach rechts oder links zu machen. Es gibt hier einzelne kreative Halleigenschaften oder eben auch die Lautstärkeanpassung. Das ist aber im Prinzip dann wieder identisch mit einem Subset von Eigenschaften hier aus Dialog und Raumschall, den ich hier hinzufügen kann. Das ist das Essential Soundbedienfeld und das wirklich gute dabei ist, dass man diese Effekte jetzt auch rübernehmen kann zu Audition. Wenn mir das also in Premiere nicht reicht und ich muss jetzt noch mehr machen, dann kann ich hier einfach sagen "Bearbeiten" "In Adobe Audition bearbeiten", die ganze Sequenz. Und das Neue sind eben diese Einstellungen, die ich hier habe. Ich kann nämlich jetzt sagen, ob ich die Audioclipeffekte mit übertragen möchte. Bisher wurden die Audioeffekte entweder in das Material reingerendert und ließen sich dann aber in Audition nicht mehr weiter bearbeiten. Das kann ich jetzt machen. In der Vergangenheit ist es so, dass Premiere schon die ganzen Audition-Effekte bekommen hat. Die sind also austauschbar. Und das gleiche kann ich jetzt auch für die Audiospureffekte machen. Das heißt ich kann alle diese Effekteigenschaften mit an Audition schicken. Ich sage jetzt auch, in Adobe Audition öffnen. Und da kann man dann wirklich nochmal das Feintuning machen. Und mir gehen diese ganzen Einstellungen nicht verloren. Das heißt, wenn ich hier zum Beispiel einen Fehler gemacht habe und vielleicht doch irgendeinen Clip zu laut habe; hätte ich das jetzt da reingerendert, dann hätte ich dort Clipping gehabt und das ließ sich dann in Audition nur schwer wieder reparieren, dieser Fehler. Jetzt sind es tatsächliche Effekte, die ich hier habe und in Audition kann ich das dementsprechend nochmal alles auch überarbeiten. Ich bestätige das einmal mit "OK" hier. Und wir sehen jetzt, hier sind meine Clips, meine ganzen Spuren sind hier entsprechend. Wir machen mal eine dieser Spuren vielleicht ein bisschen größer. Dann sehen wir, er hat das auch als Dialog gekennzeichnet. Das heißt in Audition kommt ja das Essential Soundbedienfeld ursprünglich her. Er nimmt also die Kennzeichnung mit und hier habe ich jetzt natürlich weitere Möglichkeiten das Ganze zu bearbeiten. Ich kann in mein Effekte-Rack gehen, sehe jetzt hier die Clipeffekte, den Stimmoptimierer, den ich hier im Prinzip draufhatte. Je nach Clip können das aber auch andere Sachen sein. Bei den Clips hier zum Beispiel ist es die adaptive Rauschreduktion und die Dynamikverarbeitung. Und jetzt kann ich hier in Audition auch wirklich nochmal alles anpassen und entsprechend so pegeln, wie ich das haben möchte. Also hier ein großer Vorteil in der Zusammenarbeit zwischen Premiere Pro und Audition, dass die Effekte hier tatsächlich alle übernommen waren und ich nichts in die Clips mit rein rechne, das heißt Fehler kann ich hier wunderbar auch nochmal reparieren.

Premiere Pro CC 2017: Neue Funktionen

Lernen Sie die Neuerungen von Premiere Pro CC in der Version 2017 anzuwenden.

1 Std. 59 min (16 Videos)
Einfach grossartig
Markus Rytz

Einmal mehr schiesst Sven Brencher mit seinen neusten Lernvideos den Vogel ab. Wie sonst könnte ich ohne Sven auch nur ansatzweise solches Know How selber erarbeiten. Herzlichen Dank und beste Grüsse aus Mexico Mark

 

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