Windows Server 2016: Neue Funktionen

Erweiterte Verwaltung von Nano-Servern

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Lernen Sie in diesem Video die erforderlichen Schritte kennen, um einen zuvor installierten Nano-Server einer Domäne hinzuzufügen.
07:54

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie die Funktion in Windows Server 2016 nutzen können, um einen Nano-Server nachträglich einer Windows-Domäne hinzuzufügen. Wenn sie so wie ich hier in diesem Beispiel einen virtuellen Nano-Server installiert haben, können Sie den Nano-Server generell nur über die "Nano Server Recovery Console" verwalten, die einige grundlegende Einstellungen ermöglicht. Sie können hier über diese Konsole allerdings den Server nicht einer Domäne hinzufügen. Sie haben zwar die Möglichkeit, über die PowerShell den Server zu verwalten, aber um einer Domäne beizutreten, benötigen Sie das Tool "Djoin". Wie Sie dieses Tool einsetzen, zeige ich Ihnen in diesem Video. Der erste Schritt für den Domänenbeitritt eines Nano-Servers besteht darin, dass Sie auf einem Server, der bereits Mitglied der Domäne ist, und einem Administratorkonto die entsprechende Beitrittsdatei erstellen lassen. Dazu verwenden Sie das Tool Djoin. Djoin können Sie entweder in der PowerShell ausführen oder Sie verwenden dazu eine herkömmliche Sitzung in der Befehlszeile. Ich öffne jetzt dazu hier einfach mal eine PowerShell, denn in der PowerShell habe ich zusätzlich die Möglichkeit, auch den Nano-Server zu verwalten. Dazu muss ich einfach in der Powershell "enter-pssession" eingeben, dann die Option "vmname" und dann den Namen des Servers, den ich verwalten möchte, hier den Server "nano-hyperv". Anschließend muss ich mich am Server noch anmelden und dann kann ich hier über diese PowerShell-Sitzung auf diesen Server zugreifen, ich kann zum Beispiel auch mit "ipconfig" die IP-Konfiguration abrufen und entsprechend testen, ob der Server grundsätzlich funktioniert. Um diese Sitzung wieder zu verlassen, verwende ich "exit-pssession". Ich lösche den Bildschirm und kann jetzt auf diesem Server hier, ich bin jetzt hier wieder mit dem lokalen Server verbunden, eine Datei für das Erstellen einer Domänenmitgliedschaft durchführen. Dazu verwende ich den Befehl "djoin-provision", gebe den Namen der Domäne an, hier verwende ich "joos.int". Als Maschinennamen, also als Namen für den Server, verwende ich die Option "nano-hyperv" und ich speichere jetzt die Datei auf der lokalen Festplatte des Servers im Verzeichnis "nano". Das Ganze dauert einige Sekunden, danach wird der Server entsprechend hier in die Domäne aufgenommen. Ich sehe das Ganze dann auch hier wenn ich auf dem lokalen Server mir die Datei anzeigen lasse und ich muss jetzt diese Datei auf den Nano-Server kopieren. Sie können auf einen Nano-Server auch mit der C$-Freigabe zugreifen, wenn Sie Dateien auf den Nano-Server kopieren wollen. Dazu ist es wichtig, dass Sie in der Recovery-Konsole zunächst die Firewall-Regeln entsprechend aktivieren. Hier gibt es jetzt die "Datei- und Druckerfreigabe (SMB eingehend)" und hier steht "Enabled: Yes". Standardmäßig ist die Datei- und Druckerfreigabe deaktiviert und Sie können diese in der Recovery-Konsole hier mit F4 aktivieren oder deaktivieren. Ich habe das jetzt hier auf diesem Server aktiviert, und wenn ich jetzt den Windows Explorer öffne, kann ich jetzt hier auf den Nano-Server, auf die C$-Freigabe, zugreifen. Wenn ich jetzt zum Beispiel die Datei von mir kopieren möchte, die ich für den Beitritt der Domäne benötige, hier die Datei "nano", kann ich diese relativ einfach hier jetzt in die Zwischenablage kopieren und über den Explorer hier in das Verzeichnis auf dem Server kopieren. Jetzt befindet sich die Datei auf dem entsprechenden Nano-Server. Ich kann das ganze auch hier in meiner Remote-PowerShell-Sitzung überprüfen, indem ich in die Verzeichnisse zurückgehe und hier sehen Sie jetzt hier in der PowerShell-Sitzung, dass sich auf diesem Server jetzt die Datei befindet. Um jetzt mit dem Nano-Server der Domäne beizutreten, verwende ich ebenfalls Djoin. Wichtig ist dazu, dass ich mich natürlich hier mit dem Nano-Server verbinde, diese Datei ist jetzt hier die Nano-Datei auf dem entsprechenden Hyper-V-Host. Ich kann aber mit "pssession" und dann "vmname", den Namen des Nano-Servers-- Jetzt muss mich noch authentifizieren am Nano-Server. Auch hier kann ich jetzt in das Verzeichnis zurückwechseln und sehe jetzt hier die "nano.txt"-Datei. Ich lösche den Bildschirm. Um jetzt der Domäne beizutreten, verwende ich "djoin" mit der Option "request loadfile". Hier muss ich jetzt den genauen Pfad der Datei angeben, die ich verwende, ich verwende jetzt hier die Datei "cnano.txt" und den Standard-Windows-Pfad. Wenn das Ganze nicht funktioniert, kopieren Sie die "nano.txt"-Datei in ein Unterverzeichnis, zum Beispiel das Verzeichnis "temp", und geben Sie als Windows-Pfad direkt das Verzeichnis "Windows" an. Sie sollten den Befehl solange ausführen, bis er erfolgreich funktioniert, und hier diese Meldung anzeigt. Sie müssen dazu den Server neu starten, das machen Sie ebenfalls in der PowerShell mit "restart computer". Achten Sie aber darauf, dass Sie hier dazu mit dem Nano-Server hier verbunden sein müssen. Wenn das Ganze nicht funktioniert, dass Sie hier nicht genügend Rechte haben, remote den Server zu starten, können Sie das Ganze auch natürlich relativ einfach über den Hyper-V-Manager durchführen. In diesem Fall wird der Server heruntergefahren und Sie können ihn über das Kontextmenü neu starten lassen. Das Ganze dauert einige Zeit. Sobald der Server verfügbar ist, können Sie sich wieder anmelden. Und nach der Anmeldung sehen Sie jetzt hier, ist der Server Mitglied der Domäne. Sie können das Ganze auch relativ einfach überprüfen, wenn Sie zum Beispiel so wie ich hier auf diesem Server Hyper-V installiert haben, indem Sie zum Beispiel auf einem Hyper-V-Manager eines Servers in der Domäne so wie hier, sich eine Verbindung zum Hyper-V-Server aufbauen lassen. Ich lasse jetzt hier einmal die Domäne durchsuchen. Sie sehen, hier gibt es jetzt den neuen Server "nano-hyperv", den ich hinzugefügt habe und jetzt kann ich hier bequem von diesem Hyper-V-Manager aus meinen Hyper-V-Host auf Basis des Nano-Servers verwalten. Ich kann hier die Hyper-V-Einstellungen anzeigen lassen, ich kann mir den Manager für virtuelle Switches anzeigen lassen, und kann jetzt hier den Nano-Sever genauso verwalten wie jeden anderen Hyper-V-Host. Ich fasse noch einmal zusammen: Sie können Nano-Server schnell und einfach einer Domäne hinzufügen, und haben dann auf Basis einer Nano-Installation einen vollwertigen Server mit Windows Server 2016, der viele Funktionen unterstützt, die auch Windows Server 2016 in einer normalen Installation oder als Core-Server unterstützt.

Windows Server 2016: Neue Funktionen

Lernen Sie die die neuen Funktionen von Windows Server 2016 anhand praktischer Beispiele kennen.

2 Std. 40 min (19 Videos)
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