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Lightroom 6 und Lightroom CC: Neue Funktionen

Erweiterte Objektivkorrektur

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Die Objektivkorrektur bekommt mit jedem Update neue Profile verpasst. Neuerdings werden auch bereits vorgenommene Objektivkorrekturen in spiegellosen Kameras berücksichtigt.
03:23

Transkript

Auf der Suche nach weiteren neuen Funktionen gehen wir jetzt mal in den Bereich Objektivkorrekturen im Entwickeln-Modul. Auch hier hat sich einiges getan, das sieht man auf den ersten Blick aber nicht. Ich hab hier ein Bild, das ist mit einer Sony-Alpha aufgenommen, und die Kamera hat die Möglichkeit Objektivfehler von vorneherein zu korrigieren. In den Objektivkorrekturen von Lightroom wird ja ein Objektivprofil benutzt, um Korrekturen wie eine Verzerrung, Vignettierung oder eine chromatische Aberration auszugleichen. Neu in diesen Objektivkorrekturen ist, dass wenn eine Korrektur bereits in der Kamera stattgefunden hat, dass dieses hier herausgelesen werden kann. Ich will Ihnen das mal zeigen: Ich gehe in die Profilkorrekturen und aktiviere die Profilkorrekturen. Es passiert das, was sicherlich die meisten von Ihnen kennen: Das ganze Bild wird begradigt, die Verzerrung zum Rand wird etwas korrigiert und die Vignettierung wird weggenommen. Hier unten ist jetzt ein kleines nicht Ausrufezeichen, aber ein kleines Informationsfeld. Dort steht, dass das integrierte Objektivprofil angewendet wurde. Was bedeutet das? Das erfahren Sie, wenn Sie auf diese kleine Informationsschaltfläche einmal klicken. Dann wird analysiert, mit welcher Brennweite fotografiert wurde und vor allem auch wird ausgelesen, dass hier über ein integriertes Objektivprofil bereits die chromatische Aberration ausgelesen wurde. Das heißt, es wird jetzt keine doppelte Korrektur auf das Bild angewendet, sondern es wird ausgelesen, dass die chromatische Aberration, die ich sonst hier im Farbbereich machen würde, nicht in der Form gemacht wird, als wenn die bereits integrierte Korrektur nicht da gewesen wäre. Es gibt noch eine weitere Kleinigkeit, die sich in den Objektivkorrekturen geändert hat. Dazu wähle ich mal kurz ein anderes Bild. Auch für dieses Bild werde ich die Profilkorrekturen schon mal vorsichtshalber aktivieren und wir sehen, das steht trotzdem hier noch ziemlich windschief in der Gegend rum. Das liegt nicht am Leuchtturm, sondern das ist einfach etwas schräg aufgenommen. Dafür gibt es ja die Upright-Korrekturen, die sich sehr schön an vertikalen oder horizontalen Linien orientieren können, um dieses Bild dann auszugleichen: Um entweder einen Horizont zu begradigen, oder stürzende Linien auszugleichen. Damit vermeidet man oft die manuelle Steuerung dieser Korrekturen. Diese Upright-Korrekturen beinhalten die Ebene, also den Ausgleich horizontaler Linien, die vertikalen Linien zur Korrektur. Eine volle Korrektur, also die Korrektur vertikaler und horizontaler Linien und eine automatische Korrektur, die nicht ganz toll greift wie die volle Korrektur, also das Ganze in realistischen Bahnen lässt. Wenn Sie schnell zwischen diesen verschiedenen Modi hin- und herwechseln wollen, können Sie einfach die CTRL-Taste auf dem Mac bzw. die Steuerungstaste auf dem PC drücken und dann mit TAB-Taste zwischen all diesen Optionen hin- und herspringen. Sie sehen jetzt, dass es von "Aus" auf "Auto" gesprungen ist, jetzt auf "Ebene", jetzt wird also nur die horizontale Linie ausgeglichen, wenn ich auf "Vertikal" mit dem Shortcut wechsle, wird der Turm gerade gestellt, und bei "Voll" wird versucht, alles an geraden Linien umzusetzen. Das geht natürlich hier ziemlich in die Hose, und deshalb wechsle ich gleich mal wieder schnell auf den Ausgleich der vertikalen Linien, der mir hier das schnellste Ergebnis gebracht hat. Sie können hier einfach auf ein paar Klicks verzichten und das ist das, was Ihnen dieser Shortcut in dem Bereich der Objektivkorrekturen bringt.

Lightroom 6 und Lightroom CC: Neue Funktionen

Entdecken Sie die neuen Möglichkeiten von Lightroom 6 / Lightroom CC, unter anderem die Gesichtserkennung, Panorama- und HDR-Funktion.

1 Std. 45 min (27 Videos)
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