PostgreSQL Grundkurs

Erster Zugriff auf den Datenbank-Server

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Der Zugriff auf den Server ist am besten über die Kommandozeile bzw. das Terminal möglich. Mit Hilfe dieses Tools erfolgt der erste Funktionstest.

Transkript

Nach erfolgreicher Installation möchte man natürlich kontrollieren, ob der Server überhaupt läuft, und natürlich auch wahrscheinlich einen ersten Zugriff einmal auf den Server vornehmen. Unter dem Mac OS ist es relativ einfach, zu kontrollieren, ob der Server funktionstüchtig ist, durch diesen Dialog, beziehungsweise, wenn Sie auf diesen kleinen Elefanten hier oben in der Leiste klicken. Dann steht nämlich hier etwas ausgegraut die Info "Running on Port 5432". Und das ist natürlich wichtig. Und dann haben wir hier nochmal einen Direktzugriff, "Open psql". Wenn man das öffnet, dann, sehen wir, sind wir nun direkt in der Kommandozeile, und zwar direkt, das sieht man hier an der Raute, in dem Server "psql", in der Version 9.6. Vielleicht so einer der ersten Befehle, nehmen wir mal "SELECT version", und schicken das ab. Und dann sieht man auch: Das Ganze funktioniert ganz hervorragend. Jetzt möchte man vielleicht aber nicht immer nur unter diesem Dialog darauf zugreifen. Also, ich beende das mal. Beenden oder hier aus diesem Server sich verabschieden tun Sie mit der Tastenkombination Backslash + Q. Und Sie sehen: Jetzt sind Sie schon wieder ganz normal im Terminal. Ich schließe das mal. Das Terminal unter dem Mac OS rufen Sie beispielsweise hier über die Suche auf, also einfach die Tastenkombination Command und Leerzeichen. Dann geben Sie "Terminal" ein, und jetzt sind wir wieder an der genau gleichen Stelle. Jetzt passiert aber Folgendes. Das Programm, Sie haben es eben gesehen, hat den Namen "psql". Das ist quasi der Client für die Kommandozeile oder das Terminal. Wenn ich jetzt hier "psql" eingebe, dann passiert gar nichts, nämlich das Kommando wird nicht gefunden. Dazu muss man wissen, dass diese Applikation an einer bestimmten Stelle gespeichert ist. Und um auf die Programme in diesem Ordner zugreifen zu können, müssen wir dem Terminal erstmal mitteilen, wo das alles liegt. Und das macht man unter Mac am allerbesten durch ein sogenanntes Bash-Profile. Achten Sie bitte darauf, dass hier bei Ihnen auch "bash" steht. Ist das nicht der Fall, dann haben Sie vielleicht eine andere, zum Beispiel "fish", und müssen etwas anders vorgehen, aber standardmäßig ist das die "bash". Und deswegen beschreibe ich das auch gerade hier an der Stelle. So, die einfachste Möglichkeit, eine solche Voreingabe zu machen, ist der Path-Befehl, der Pfad-Befehl. Und es gibt ein nettes, einfaches Programm auf Ihrem Rechner. Das heißt Nano. Und je nachdem, welche Rechte Sie jetzt haben, ist es unter Umständen empfehlenswert, das Ganze mit "sudo" aufzurufen, also mit Root-Rechten, mit Superuser-Rechten, und dann sieht das Ganze eben so aus, dass Sie "sudo nano .", und jetzt kommt "bash_profile". Kontrollieren Sie gegebenenfalls, ob diese Datei bereits existiert. Wenn das der Fall ist, wird Nano sie öffnen. Ansonsten wird sie einfach angelegt. Sobald ich das mit Return bestätige, fragt er jetzt nach den Root-Rechten ab. Dafür muss ich mein Kennwort als Root eingeben. Und wie man sieht gibt es in Nano selber, oder genauer genommen in dem Bash-Profile noch keine Einträge. Anders ausgedrückt: Die Datei hat noch nicht existiert. So, und jetzt ist der Befehl unter der Bash einfach, dass Sie einen Export angeben und dann die Systemvariable "PATH" verwenden. Und dann gibt es nochmal, ganz wichtig, nicht vergessen, "$PATH". Das ist deswegen wichtig, weil, falls bereits Informationen in dieser Umgebungsvariablen stehen, werden die durch dieses $PATH übernommen. Und dann folgt einfach der komplette Pfad, durch einen Doppelpunkt. Also Doppelpunkt, Slash. Sie erinnern sich: Bei der Installation wurde die Information angegeben, dass unter "Applications/postgres.", ja, das wird mit großem "P" geschrieben, das ist wichtig, "Postgres.app/Contents/", dann kam "Versions/latest", und "bin", in dieser Reihenfolge vor, und genau unter dieser Pfadangabe befindet sich das Programm psql. So, und jetzt muss ich das Ganze nur noch schreiben. Das mache ich mit Control + X. Jetzt fragt er ab, ob das Ganze geschrieben werden soll. Das bestätige ich mit "Ja". Und da steht jetzt, unten links: "File Name to Write: .bash_profile". Das bestätige ich. Und dann haben wir es hier. Jetzt können wir schonmal theoretisch ausprobieren. Findet er in dem Moment noch nicht. Das heißt: Am besten ist, wir schließen das Terminal jetzt wieder, und öffnen es. So, und jetzt müsste es allerdings funktionieren. Und, wie wir erkennen können: Jetzt sind wir drin. Das Schließen war einmal deswegen notwendig, damit eben das Terminal diese Umgebungsvariable einmal durchlädt, und, wie man erkennen kann, sind wir jetzt genau wieder da, wo wir am Anfang gewesen sind, durch direkten Klick hier auf "Open psql". Sie werden das zu schätzen wissen, denn der Vorteil ist einfach, dass wir jetzt auch uns leicht ausloggen können. Wir müssen nicht immer darüber hineingehen. Wir können nun unter der Kommandozeile oder hier im Terminal direkt auch die einen oder anderen Befehle ausführen. Sie wissen nun, wie Sie schnell auf Ihren Datenbankserver unter Mac OS zugreifen können, und ganz nebenbei, dass er überhaupt funktionstüchtig ist.

PostgreSQL Grundkurs

Lernen Sie, wie Sie PostgreSQL in Ihr System integrieren und Datenbanken, Tabellen und Datensätze anlegen und verwalten können.

2 Std. 53 min (28 Videos)
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Erscheinungsdatum:26.01.2017
Aktualisiert am:15.05.2017

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