MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Erstellen eines Windows-Failoverclusters

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Bevor Sie einen Failovercluster erstellen, sollten Sie die Clusterkonfiguration zunächst ausführlich testen. Welche Schritte Sie für den Test und die anschließende Implementierung des Clusters durchführen müssen, zeigt Ihnen dieser Film.
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Transkript

Sämtliche Vorbereitungen sind getroffen, damit wir nun einen Windows Failover Cluster erstellen können. Wir haben die entsprechenden Netzwerke erstellt, wir haben Speicherplatz zur Verfügung gestellt, beispielsweise die iSCSI-Festplatten vorbereitet und bei den beiden Clusterknoten eingebunden. Beispielsweise sehen wir hier eine virtuelle Festplatte iscsi-quorum, iscsi-apps und iscsi-vm. Diese drei Disks sind nun bei CLUSSRV01 und CLUSSRV02 eingebunden. Somit besteht nun der nächste Schritt darin, dass wird die Failoverclustertools auf CLUSSRV01 und CLUSSRV02 installieren. Anschließend starten wir den Assistenten, um den Cluster zu prüfen. Also gehen wir es Schritt für Schritt an. Zuerst einmal müssen wir die Tools installieren. Dazu navigiere ich zu Alle Server und jetzt habe ich die Möglichkeit, die neuen Server einzubinden, also CLUSSRV01 und 02, damit ich dieses Feature installieren kann. Ich verwende also Verwalten Server hinzufügen, dann suche ich nach diesen beiden Servern, das ist CLUSSRV01 und CLUSSRV02, füge diese der Liste hinzu und verwende OK. Und nun habe ich die Möglichkeit, über einen Rechtsklick eine Rolle auf CLUSSRV02 und 01 zu installieren. Mit Rechtsklick, wie bereits erklärt, hätte ich nun die Möglichkeit, hier über Rollen und Features hinzufügen diese Clustertools hinzuzufügen. Aber ich kann das auch mit der PowerShell durchführen. Dazu habe ich einige Commandlets vorbereitet. Sie haben die Möglichkeit, mit Get-WindowsFeature, da mit einem Platzhalter beispielsweise Cluster nach den Features zu suchen. Und was ich brauche, ist, das Feature Failoverclustering. Nun besteht die Möglichkeit, mit Invoke-command direkt dieses Tool auf beiden Servern gleichzeitig zu installieren, also Invoke-command, Abstand -ComputerName, dann gebe ich die beiden Server an (clussrv01, clussrv02), dann im ScriptBlock bestimme ich, dass ich ein WindowsFeature installieren möchte. Der Befehl heißt Install-WindowsFeature, dann der Name dieses Features, das ist Failoverclustering, und dann mit -IncludeAllSubFeatures und mit -IncludeManagementTools möchte ich auch genau diese zusätzlichen Tools, die hier unten aufgelistet sind, noch installieren. Also testen wir, ob es auch tatsächlich funktioniert, dass diese beiden Server die Faileroverclusteringtools installiert bekommen. Die Installation startet, und jetzt warten wir, bis die Installation abgeschlossen ist, damit wir dann die nächsten Schritte einleiten können. Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir sehen hier Success True bei beiden Servern. Ein Neustart ist nicht notwendig. Besteht hier beschrieben Restart Needed, ist beides mal auf No gestellt. Wunderbar. Die Faileroverclusteringtools sind also auf beiden Servern installiert worden. Und jetzt können wir den Failovercluster-Manager starten. Dazu verwende ich den Server-Manager, navigiere zu Tools und wähle Failovercluster-Manager. Jetzt können wir den Assistenten starten, um die Konfiguration zu prüfen. Ich öffne diese Konsole und verwende diesen Link Konfiguration überprüfen. Wir müssen zuerst die Konfiguration überprüfen. Ist diese Überprüfung erfolgreich, können wir auf Basis dieser Überprüfung den Failovercluster erstellen. Hier hat sich noch der Internet Explorer gemeldet. Diese Nachricht klicke ich weg mit OK. Und nun können wir also mit dem Konfigurationsüberprüfungs- Assistenten starten Ich wähle Weiter. Nun muss ich die beiden Server angeben. clussrv01. Dann wähle ich hinzufügen und dann noch clussrv02. Diese beiden Server sollen Bestandteil des Clusters werden. Darum müssen wir diese hier angeben, und ich wähle Weiter. Nun habe ich die Möglichkeit, die Testoptionen zu bestimmen. Ich verwende Alle Tests ausführen. Sie können aber auch Nur ausgewählte Tests ausführen. Dann können Sie bestimmen, was Sie denn testen möchten. Ich zeige Ihnen, wie ich das meine. Ich verwende also zuerst einmal die zweite Optionen und gehe dann später wieder zurück. Weiter. Und hier haben Sie die Möglichkeit, auszuwählen, möchten Sie ein Inventar prüfen, Netzwerk. Speicher, Storage Spaces, Systemkonfiguration. Sie können also detailliert auswählen. Ich gehe zurück. Ich möchte die erste Option Alle Tests ausführen, damit die Clusterkonfiguration eingehend getestet wird. Und über die Schaltfläche Weiter gehen wir zum nächsten Dialog. Und hier erhalten wir eine Bestätigung, was wir alles testen wollen, und ich wähle Weiter. Jetzt wird die Überprüfung gestartet. Und wenn die Überprüfung abgeschlossen ist, schauen wir uns gemeinsam das Resultat an. Die Überprüfung ist abgeschlossen, und jetzt haben wir die Möglichkeit, den Bericht uns anzeigen zu lassen über die Schaltfläche Bericht anzeigen. Wir sehen auch hier ein Symbol, das heißt, sind Warnungen vorhanden, aber wir haben die Möglichkeit, den Cluster zu konfigurieren. Wenn hier ein Fehlerzeichen eingeblendet würde, dann können wir den Cluster nicht erstellen. Warnungen sind kein Problem. Wir müssen aber die Warnungen anschauen, damit wir wissen, was vielleicht nicht unbedingt optimal ist. Darum Bericht anzeigen, damit wir den Bericht anschauen können. Ich wähle Geblockte Inhalte zulassen und nun sehe ich, bei der Systemkonfiguration gibt es eine Warnung. Das Inventar ist erfolgreich, diese weiße Markierung in der grünen Box, Netzwerk ebenfalls, Speicher auch okay. Also gehen wir zur Systemkonfiguration und bei Softwareupdatestufen sehen wir ein Warnsymbol. Auf allen Servern sind dieselben Softwareupdates installiert und hier dann die Beschreibung. Auf die folgenden Server wurden Updates angewendet, für die ein Neustart aussteht, damit sie wirksam werden. Es wird empfohlen, den Server neu zu starten, um den Pagevorgang abzuschließen. Optimalerweise sollten nun die beiden Server gestartet werden. Das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausführen. Wie bereits erklärt, die Warnung hindert uns nicht daran, den Cluster zu installieren. Also wir können trotz Warnung den Cluster jetzt installieren. Ich werde dann anschließend nach der Installation des Clusters die beiden Knoten neu starten. Also über diese Jackmark haben wir nun die Möglichkeit, den Cluster zu erstellen. Cluster jetzt unter Verwendung der überprüften Knoten erstellen... Und was ganz wichtig ist, diese Überprüfung, diese Testüberprüfung müssen Sie speichern beziehungsweise diesen Bericht müssen Sie zur Seite legen. Wir haben in der Beschreibung hier genau diese Information. Sie sehen, die ausgewählten Tests sind abgeschlossen. Lesen Sie die Warnungen im Bericht. Clusterlösungen werden von Microsoft nur unterstützt, wenn Sie alle Clustervalidierungstests ausführen und alle Tests erfolgreich bestanden werden mit oder ohne Warnungen. Also Sie müssen diesen Bericht vorlegen können, falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt einmal Unterstützung brauchen von Microsoft. Darum unbedingt diese Datei, diese Konfigurationsüberprüfungsdatei müssen Sie abspeichern und vielleicht den Bericht auch noch ausdrucken, damit Sie diesen Bericht falls notwendig später einmal vorlegen können. Ich zeige Ihnen später, wo dieser Bericht abgelegt wurde. Und jetzt erstellen wir den Cluster. Ich verwende also die Schaltfläche Fertig stellen, und weil ich hier die Markierung gesetzt habe, wird genau der nächste Assistent gestartet. Fertig stellen. Und jetzt kommt der Clustererstellungsassistent. Ich verwende die Schaltfläche Weiter, um weiterzugehen. Ich muss einen Namen bestimmen für diesen Cluster, und ich verwende einfach den Namen Cluster. Schlicht und einfach. Dieser Name wird dann im Active Directory auch gleichzeitig das Objekt im Active Directory sein, also der Clusterassistent erstellt ein Active Directory Objekt mit dem Namen Cluster. Und dieses Objekt braucht eine eindeutige IP-Adresse, und ich verwende die IP-Adresse 100 am Schluss. Also das Objekt Cluster hat eine IP-Adresse von 192. 168.1.100, und ich wähle Weiter. Nun wird die Bestätigung angezeigt, und wir haben hier die Markierung gesetzt Der gesamte geeignete Speicher soll dem Cluster hinzugefügt werden. Ich nehme diese Markierung weg. Das wird dann wieder eine Warnung generieren, aber ich will ihnen zeigen, wie Sie die Speicherkonfiguration selber im Failovercluster-Manager durchführen können. Also diese Markierung habe ich entfernt, damit ich später den Speicher manuell hinzufügen kann, und ich wähle Weiter. Die Erstellung des Clusters wurde erfolgreich abgeschlossen, aber wie bereits erwähnt, mit einer Warnung, und die Warnung heißt: Für das Konfigurieren eines Datenträgerzeugen wurde kein geeigneter Datenträger gefunden. Das ist absolut korrekt. Wir haben keinen Speicher hinzugefügt. Darum kann hier auch kein Datenträgerzeuge erstellt werden, weil das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt manuell konfigurieren. Ich habe auch hier wieder die Möglichkeit, einen Bericht anzeigen zu lassen über diese Konfiguration, und darin wird dann auch die Warnung wieder angezeigt, dass eben kein geeigneter Datenträger gefunden werden konnte für den Datenträgerzeugen. Das ist aber so weit absolut okay. Und jetzt verwende ich die Schaltfläche Fertig stellen, und wir haben einen Cluster. Wir haben erfolgreich den Cluster erstellt, und im Cluster sind die beiden Knoten CLUSSRV01 und CLUSSRV02 eingebunden. Sie haben also gesehen, wenn die Vorbereitungen serious umgesetzt werden, dann wird der Cluster erfolgreich erstellt. Es braucht halt einige Schritte, aber diese Schritte sind notwendig, damit wir die Clusterkonfigurationen erfolgreich abschließen können. Während der Clusterüberprüfung habe ich Ihnen gesagt, dass Sie diesen Bericht abspeichern sollen, damit Ihnen dieser immer wieder zur Verfügung steht. Diesen Bericht können Sie im folgenden Pfad finden. Navigieren Sie zum Cluster, beispielsweise clussrv01, dann unter Windows, dann unter Cluster im Ordner Reports haben Sie den Validierungsbericht abgelegt. Diesen Bericht können Sie nun in einen Ordner kopieren, auf den Sie bei Bedarf direkt zugreifen können. Ein wichtiger Hinweis: Sollten Sie bei Ihrer Clusterkonfiguration irgendwelche Anpassungen tätigen, also beispielsweise wie ich, dann später einmal Speicher hinzufügen oder die Netzwerke anpassen, dann starten Sie ganz einfach wieder diesen Bericht, damit Sie einen neuen aktuellen Bericht erhalten. Das müssen Sie unbedingt machen, also immer, wenn Sie eine Veränderung am Cluster durchführen, erstellen Sie einen neuen Bericht, damit Sie diesen Bericht, wenn Sie einmal Support von Microsoft brauchen, dann auch vorlegen können. Das ist ganz wichtig. Ohne diesen Bericht erhalten Sie keinen Support von Microsoft. Also immer bei einer Veränderung des Clusters starten Sie diesen Bericht, damit Sie einen aktuellen Bericht erhalten. Und noch ein letzter Hinweis: Wenn Sie diesen Bericht starten, dann ist es wichtig, dass Sie diesen Bericht erstellen zu einer Randzeit, im besten Fall in einem Wartungsfenster, weil beim Überprüfen der Clusterkonfigurationen werden die Disks kurzzeitig schnell abgehängt, das heißt, wenn Sie zum Beispiel virtuelle Maschinen im Einsatz haben, dann verlieren diese virtuellen Maschinen kurzzeitig den Zugriff auf die virtuelle Festplatte, also darum die virtuellen Systeme herunterfahren, die Applikationen beispielsweise schließen und dann die Überprüfung durchführen. Das ist eine ganz wichtige Information. Also bei der Überprüfung des Clusters werden die Disks kurzzeitig nicht zur Verfügung stehen. Darum muss dieser Test zu einer Randzeit durchgeführt werden, also Sie sehen, ich habe es mehrmals betont, diese Überprüfung, dieser Testbericht ist wirklich sehr wichtig.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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