Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Erstellen eines Bild-Looks

Testen Sie unsere 2019 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Ein abschließender Bild-Look führt die verschiedenen Bildelemente zusammen. Wir verwenden dazu den Camera-Raw-Filter, doch auch andere Werkzeuge wie die Farbbalance oder ein Fotofilter sind denkbar.
05:38

Transkript

Wir sind schon ziemlich weit gekommen mit unserem Composing. Müssen eigentlich nur noch zwei kleinen Dinge tun, die allerdings doch eine beträchtliche Wirkung haben. Ich möchte noch mal zu dieser fotografierten Aufnahme zurück und da eine kleine Beobachtung zeigen, die vielleicht für uns wichtig sein könnte. Schaue ich mir die Tonwerte hier draußen auf dem Meer an. Hier an dieser Stelle, da, in der Gegend des Horizonts, dann haben wir natürlich verhältnismäßig viele Reflektionen weil wir flach auf das Wasser schauen. Schauen wir und das hier im Vordergrund an, hier, dann sieht speziell da, dass wir auch sehr viel dunklere Tonwerte haben weil wir natürlich mit einem stumpfen Winkel auf das Wasser schauen, und deswegen weniger Reflektionen auf der Wasseroberfläche wahrgenommen werden. Ein paar natürlich schon, was an der Rauheit dieser Oberfläche liegt, aber trotzdem, na ja, ist es hier auf jeden Fall heller, und je weiter Richtung Bildunterkante desto dunkler wird das Ganze, etwas, was mir hier noch so ein bisschen fehlt. Hinten hell, wunderbar. Können wir genauso lassen. Vorne ist aber leider fast genauso hell. Wir müssten also hier noch ein bisschen abdunkeln. Es würde besser zum Gesamtergebnis passen. Das ist das erste, was wir machen. Also, hier gehe ich zu den "Korrekturen", hole mir die "Gradationskurven". Das können Sie auch mit einer Tonwertkorrektur machen aber ich schnappe mit jetzt mal die "Gradationskurven" und ziehe die nach unten. So, dann ist es insgesamt natürlich zu dunkel. Vollkommen klar. Und ja, jetzt nehme ich mir dieses Werkzeug hier, das "Verlaufswerkzeug", lege einen linearen Verlauf an von weiß nach schwarz. Das bedeutet, ich muss von unten nach oben ziehen, wenn ich jetzt richtig rum gedacht habe. Das heißt, ich mache einfach das hier, ungefähr bis an diese Stelle hier, das heißt, ab dieser Linie hier wird die Tonwertkorrektur nicht mehr beziehungsweise die Kurven nicht mehr gültig sein, wenn ich loslasse. Ja, funktioniert, vorne ist es dunkel. Vielleicht ein bisschen zu sehr. Vielleicht gehen wir da noch mal rein in die Kurven und machen das wieder ein klein wenig heller. Aber, wenn ich mir das jetzt so anschaue, dann sorgt diese Abdunklung des Vordergrundes natürlich schon für eine gewisse Tiefe innerhalb unserer Darstellung. Das zweite, was ich gerne machen würde, ich würde über alles, was wir hier gemacht haben, vielleicht noch ein bisschen einen Farblook legen. Das hat damit zu tun, dass wir eine Nordsee fotografiert haben, dann ein Stück China fotografiert haben, dann ein Teil des Bildes gemalt wurde. Also lauter unterschiedliche Quellen haben und das ist eine ganz gute Idee, das zu einem einzigen Bild, zu einem einzigen Farblook zusammenzuführen. Ich klicke also auf die unterste Ebene. "Shift+Klick" auf die oberste, die man übrigens noch benennen könnte. Ab fünf Ebenen, muss man sie benennen? Nein, muss man nicht. Aber das hilft natürlich, wenn Sie die noch benennen würden. Und wandelt das Ganze in ein "Smartfilter" um, damit ich gleich im Anschluss über "Filter" "Camera-Raw Filter" diesen Farblook da drüber legen kann. Da würde ich als allererstes mal dafür sorgen, dass es an den Ecken noch ein wenig dunkler wird, also schnappe ich mir hier über die "Effekte" eine leichte "Vignettierung". So, wunderbar. Jetzt haben wir hier die "Lichterpriorität" eingestellt. Das ist der Standard, den man normalerweise einstellt. Probieren Sie ruhig mal die "Farbpriorität" beziehungsweise die "Farbüberlagerung" aus, und jetzt stellen wir fest, dass es in den Ecken hier oben auch ein wenig dunkler wird. Das möchte ich eigentlich. Also, das hier, der Standard ist meistens gut, aber es läuft wie eine sehr starke Abdunklung hier unten. Es passiert wenig hier oben und wenn wir dann die "Farbüberlagerung" nehmen, sieht das Ganze ein bisschen besser aus. Dann zurück zu den "Grundeinstellungen". Ein ganz klein wenig mehr "Klarheit" wäre nicht schlecht. So, nicht zu viel. So geht es auch aber eigentlich ein bisschen mehr "Klarheit" würde mir gut gefallen. Wir gehen mal zu etwas, was Sie, wenn wir hier fertig sind -- sind wir eigentlich -- vielleicht sonst immer anders verwenden. Da war wir eigentlich gerade schon mal, bei den "Effekten". Aber da kann man ja, den Dunst entfernen. Man kann aber natürlich auch Dunst hinzufügen. Und das gefällt mir eigentlich besser an der Stelle, weil das Hinzufügen von Dunst sorgt natürlich für eine gewisse Verschleierung des Mittelpunktes, und das sorgt dafür, dass man hier den Eindruck hat, durch Dunst hindurchzuschauen. Das Ganze bekommt dadurch meiner Meinung nach zumindest eine etwas bessere Einheit. Noch einmal zurück zu den "Grundeinstellungen", dann sind wir damit aber auch fertig. Die "Belichtung" fahre ich noch ein bisschen weiter runter, dann möchte ich alles noch ein bisschen mehr in Richtung Blau und in Richtung Grün trimmen. So, na ja. So viel vielleicht nicht, aber so viel wahrscheinlich schon. Und ich glaube dann haben wir unser Bild ganz gut zusammengefasst. Wenn man es mal vergleicht, wie es dann aussieht, das ist das Alte, rechts ist das Neue. Ja, ein bisschen mehr "Klarheit" könnte man vielleicht noch vertragen. Also, noch ein bisschen mehr Brillianz. Das, was ich hier gerade mache ist allerdings -- muss man wirklich sagen -- zum allergrößten Teil Geschmackssache. Also, ob Sie es genauso machen, wie ich, ob Sie die "Vignette" weglassen, ob Sie das Ganze lieber in Richtung Gelb oder Orange trimmen wollen, das ist allein Ihre Sache. Wichtig finde ich, dass man überhaupt auf den Trichter kommt zu sagen: Gut, wir müssen einen Farblook, Kontrastlook über das gesamte Bild drüber legen. Verzeihen Sie, wenn ich gerade so ein bisschen hin und her gesprungen bin aber trotzdem möchte ich den Punkt machen, Ihnen zu sagen: Machen Sie hier im Prinzip, was Ihnen gefällt aber machen Sie etwas, was für das gesamte Bild gilt, und das tut man ja automatisch, wenn man ein Smartobjekt verwendet hat. So sieht also unser Composing jetzt aus, und wenn man bedenkt, dass es eigentlich zwei komplett unterschiedliche Aufnahmen sind, dann finde ich, ist uns das Composing doch ganz gut gelungen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:21.04.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!