Dynamics 365: CRM 2016 – Anpassung

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Lösungen dienen dazu, Ihre Anpassungen zu einem Paket zu bündeln. Lernen Sie, eine Lösung anzulegen und dieser Lösung Elemente hinzuzufügen.

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie in Microsoft Dynamics CRM mit Lösungen arbeiten und wozu Lösungen dienen. Microsoft Dynamics CRM ist im Standard schon mit einer Lösung ausgestattet und zwar mit der Standardlösung. Das heißt, alles was wir hier sehen unter "Vertrieb", unter "Service", alle Objekte, die Sie hier sehen, alle Prozesse, die im System hinterlegt sind, sind schon in einer Lösung inkludiert und im CRM-System ausgerollt. Wie kommen wir zu diesem Bereich? Und zwar unter "Einstellungen" gibt es den Bereich "Anpassungen". Und Sie sehen jetzt hier, es gibt ein paar Elemente, die hier drinnen sind, unter anderem "System anpassen", und wenn ich hier auf "System anpassen" gehe, öffnet sich hier die Standardlösung, die von Microsoft ausgerollt wird. Schauen wir uns an, was in dieser Standardlösung eigentlich alles enthalten ist. Wir sehen jetzt hier auf dieser linken Seite in diesem Baum, welche Elemente alle in einer Lösung enthalten sind. Unter anderem "Entitäten", hier sind alle meine Datensatzobjekte drinnen, wenn ich die hier öffne, versteckt sich unter den Entitäten alle Entitäten, die es hier gibt mit den "Formularen", den "Ansichten" "Feldern", mit allen "Schlüsseln". Ein Schlüssel dient dazu einen Datensatz eindeutig zu identifizieren. Wir haben hier unsere "Beziehungen", unsere Relationen zwischen den einzelnen Entitäten sowie auch "Meldungen", klassische Meldungen dienen als Pop-up-Meldung oder als Fehlermeldungen entgegenkommen. Das versteckt sich unter den Entitäten, dann haben wir hier "Optionssätze", das sind unsere Auswahllisten. Schauen wir uns mal ein paar dieser Optionssätze an, das wären zum Beispiel die Monate des Jahres oder was haben wir hier, den "Anfrageursprung", einfach ein paar Optionsfelder, die hier als fixe Listen vorkommen. Wir haben dann hier den Punkt der "Clienterweiterungen". Die Clienterweiterungen sind hier die "Anwendungsmenübänder", das sind die Menüs, die Sie hier oben kennen plus die "Siteübersicht". Das heißt, die Siteübersicht wäre quasi hier Ihre Navigation auf der Seite, und wenn wir uns anschauen die Menübänder, sind jene, die Sie hier bei einer Liste bekommen, die Sie hier bei den Datensätze haben, das heißt, hier haben wir unsere Menübänder, während oben hier die Seitennavigation ist. Ich gehe jetzt hier wieder zurück zu meiner Lösung, dann haben wir "Webressourcen", die eingebettet sind im System, Klassiker, unsere Bilder, die wir hier oben sehen, aber auch andere HTML-Ressourcen, die es im System gibt. Wir haben hier die "Prozesse", das sind alle automatisierten Objekte, die im System vorhanden sind. Sie kennen sie vor allem aus dem Verkaufsprozess, Lead to Opportunity, Klassiker sind die "Geschäftsprozesseflüsse", die visuell dargestellt werden, auch die sind in dieser Lösung enthalten, aber Sie können auch andere Prozesse noch einfügen, wie Workflows oder Dialoge. Dann haben wir den Bereich der "Plug-In-Assemblys", hier kommen Ihre .NET-Programmier-DLLs hinein. Das heißt, Plug-Ins sind .NET-Code, sind Erweiterungen, die bei bestimmten Ereignissen gefordert werden: Beim Speichern, beim Löschen, vor dem Speichern, nach dem Speichern, vor dem Löschen, nach dem Zuweisen, das hier können Sie mit .NET-Code Erweiterungen schreiben. Die "SDK-Nachrichtenverarbeitung" sind quasi basierend auf diesem Plug-ins, dann die einzelne Ereignisse, das heißt, wenn Sie ein Ereignis definieren, ist es hier innen dargestellt und das Plug-in kann mehrere Nachrichten quasi verarbeiten. Was haben wir hier sonst noch? Wir haben "Dienstendpunkte", das heißt, Punkte, die nach außen hin freigegeben sind, wo andere Applikationen, andere Anwendungen, darauf zugreifen können. Dann haben wir unser "Dashboards", mit dem wir unsere Übersicht gestalten, wir haben "Berichte", um eigentlich einen Bericht zu definieren. Und hier dann noch ein ganzes Set an weiteren Elementen wie "Verbindungsrollen", um hier Verbindung zwischen mehreren Datensätzen herzustellen. Wir haben hier unsere ganzen Vorlagen für Artikel der Knowledge Base, der Wissensdatenbank. Für die Serviceverträge gibt es Vertragsvorlagen, E-Mail-Vorlagen, damit Sie hier automatisiert standardisierte E-Mails verschicken können, genauso wie für ein Seriendruck, um hier Standardserienvorlagen zu verwenden. Hier haben wir zwei Bereiche für den Thema "Sicherheit". Einerseits die Rollen, die Sie definieren und angepasst haben, aber auch die Berechtigung auf Feldebene. Und zu guter Letzt noch so Dinge, wie die "Routingregelsätze", automatisierte Regeln, wenn in einer Warteschlange ein Element hineinkommt und das hat bestimmte Bedingungen, dann kann die Routingregel dafür dienen, dass sie jemand anderen zugewiesen wird. Genauso wie diese Regeln für Datensatzerstellung sind Beispiele, es gelangt in E-Mail in eine bestimmte Warteschlange hinein, dann wollen Sie dieses E-Mail analysieren und können darauf basierend wieder Datensätze anlegen, also ähnlich wie ein Prozess wieder. Und "SLAs" sind die Service-Level-Agreements, die Sie auch konfigurieren und definieren können. Das heißt, das haben wir schon alles hier in unserer Standardlösung drinnen, die uns Microsoft bietet. Und der große Vorteil von Microsoft Dynamics CRM ist, dass ich die entsprechend auch anpassen kann. Das heißt, ich kann jetzt hier hergehen in den Bereich "Anpassungen" und kann mir meine eigenen Lösungen erstellen. Bevor wir das machen, legen wir uns zuerst einen Herausgeber an, klicke dazu auf den Menüpunkt "Herausgeber", und ich sehe hier schon mal zwei Herausgeber, die im System vorhanden sind, einerseits der Default-Ausgeber für meine Solution, die legt mir das System automatisch an mit dem Präfix "new", damit erkenne ich auch immer, wenn der etwas macht, dieses "new" ist Ihnen vielleicht schon das eine oder andere Mal untergekommen, wenn Sie nämlich direkt im Formular, direkt auf einer Ansicht sagen, bearbeite mir das Ganze, dann sind Sie ja quasi mit diesem New-Präfix unterwegs, weil Sie als "DefaultPublisher" hier arbeiten. Wir haben auch hier eine von Microsoft, ich lege mir hier meinen eigenen an, das ist hier "Meineigener Herausgeber". Hier verwenden Sie typischerweise Ihren Firmennamen, hier eine eindeutige Erkennung oder einfach auch Ihren Kundennamen, für den Sie das Projekt machen. Der Name wird mir vergeben. Und wichtig für Sie ist, dass Sie einen Präfix definieren, der entsprechend sprechend ist, entweder für Ihre Firma, dass ich hier sage "MBS" beziehungsweise ich nehme es, nehmen wir lieber wieder klein hier, und sobald ich hier dieses "mbs" verlasse, das Feld, wird für mich ein Optionswertpräfix generiert, das heißt, alle Optionsfelder, die ich demnächst in dieser Solution generieren werde, die ich in dieser Lösung anlegen werde, beginnen alle mit 86434 und danach vierstellig noch weiter mit 001 002 003. Und ich sehe auch hier alle Entitäten und alle Felder, die ich anlege, lauten in Zukunft alle "mbs_name". Das ist quasi mein Präfix, der bei all meinen Änderungen dabei ist. Ich kann jetzt hier noch beschreiben, Beschreibung zu meiner Firma, Beschreibung zum Projekt, "Das ist eim Video Tutorial", ich sage hier "Speichern und schließen". Und gehe jetzt hier wieder eine Ebene zurück zu den "Anpassungen". Ich habe jetzt meinen Herausgeber und kann jetzt hier sagen, ich lege mir meine eigene Lösung an. Wir sehen hier, wir haben noch keine Lösungen im System, ich sage hier, erzeuge mir meine erste. Und als erstes fragt er mich nach den Anzeigenamen und das wird hier meine "ProjektX.Main". Ich empfehle hier immer entsprechende Anzeigenamen zu machen, und wir werden dann auch sehen, ich empfehle auch immer, diese Lösungen, die wir verwenden, logisch zu untergliedern. Das heißt, wenn Sie ein Projekt jetzt hier haben, packe ich nicht alles in eine Lösung hinein, sondern die Lösung wird uns dazu dienen unsere Anpassungen auch etwas zu separieren, auseinanderzuhalten, das ich sage, okay, Entitätsanpassungen mache ich jetzt hier in meiner Main-Solution, während Prozessanpassungen oder Plug-In-Assemblys mache ich in einer anderen Solution. Wir werden dann sehen, was das für Vorteile bringt. Primär hilft es mir darin, dass ich sage, okay, wenn ich jetzt nur Feldanpassungen mache, verteile ich auch nur diese Solution und ich lasse zum Beispiele meine Prozesse unangetastet. Andererseits wenn ich nur Prozesse ändere, brauche ich hier nur diese einzelne Solution herausrollen. Ich gehe dann auf den "Herausgeber", nehme hier "Meineigener Herausgeber" und die Version können Sie wieder vergeben, wie Sie quasi wollen, es ist immer so Version Major-Minor-Release. Ich habe es mir eingewöhnt die Version von CRM hier zu nehmen. Wir haben jetzt hier ein CRM 2016, die Version würden Sie erhalten, indem Sie hier auf das Zahnrädchen und "Infos" gehen, dann bekomme ich hier, ich bin auf 8.1 unterwegs. Ich gehe wieder in mein Fenster zurück, das heißt, wir haben hier "8.1.0.0", ich starte hier mit dem. Genauso könnte ich aber auch das Datum verwenden, dass ich sage, okay, wann habe ich diese Version eingelegt, dass ich sage, okay, "2016.10.07" und dann habe ich noch eine Nummer frei, "0", das heißt, das überlasse ich hier ganz Ihren Geschmäckern. Dann machen wir es mal hier so mit dem Datum, ich sage hier mal "Speichern" und habe jetzt meine Lösung angelegt. Und der Vorteil, wieso ich eigentlich Lösungen verwende ist Folgender: Alle Anpassungen, die wir jetzt in Zukunft machen werden, werden wir in dieser Lösung machen, dann sind nämlich all diese Anpassungen zusammengefasst und sie sind nachvollziehbar, weil ich kann jetzt hier sagen "Vorhandenes Element hinzufügen". Ich füge mir zum Beispiel eine "Entität" hinzu und möchte zum Beispiel die Entität "Firma" hinzufügen, suchen wir sie uns hier raus. Dann fragt mich das System: "Welche Elemente der Firma möchtest du den eigentlich hinzuzufügen? Was möchtest du denn ändern?" Denn die Firma besteht aus mehreren Objekten, einerseits aus den Formularen, aus Ansichten, aus Diagrammen, aus Feldern, Schlüsseln, die ganzen Relationen. Und ich sage zum Beispiel, ich möchte nur die Firma hier anpassen, und zwar das Firmen-Formular. Beziehungsweise ich könnte jetzt auch sagen, ich habe hier schon mal dieses Firmen-Formular angepasst, Ich sehe hier auch den Status, er ist in dem Fall auch hier nicht verwaltet, daran erkenne ich auch, das ist mitunter etwas, das nachträglich erstellt wurde beziehungsweise auch privat erstellt wurde. Und ich kann jetzt hier sagen: "Fertig stellen", ich möchte nur dieses Formular hier haben, weil dann bleibt meine Lösung hier relativ klein und überschaubar und ich sehe, genau hier in meiner Lösung habe ich jetzt nur drinnen das Formular, und zwar das eine Formular, ich sehe auch hier bei den Feldern kein einziges Feld, aber ich kann jetzt hier sagen, ich lege mir zum Beispiel einen neues Feld an und sehe jetzt hier, ich bin in der Lösung "ProjektX.Main", sehe hier den Präfix "mbs", lege jetzt mir mein Feld an: "Neue Beschreibung", "mbs_neuebeschreibung", als einfaches Textfeld. Dann legt er mir dieses Feld auch genau in dieser Lösung an und hier im Formular kann ich relativ einfach jetzt diesen Formular-Designer öffnen wieder, den kennen wir mitunter schon. Und kann jetzt hier das neu angelegte Feld mir hier aussuchen, sage hier "Neue Beschreibung", füge sie mir hier hinzu. Und schließe mitunter hier beziehungsweise sage hier "Speichern und schließen". Der Vorteil nämlich von dieser Solution ist, ich muss nicht jedes einzelne Element wieder veröffentlichen, sondern ich kann jetzt hier sagen: "Alle Anpassungen veröffentlichen" und meine Solution, die ich jetzt hier erstellt hab, wird mit einem Schwung veröffentlicht. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die ersten Anpassungen in einer Lösung machen und wir werden basierend auf dieser Lösung jetzt noch weitere Schritte und Anpassungen vornehmen.

Dynamics 365: CRM 2016 – Anpassung

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5 Std. 26 min (32 Videos)
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Dynamics CRM Dynamics CRM 2016
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Erscheinungsdatum:01.02.2017

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