Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Erstellen der Regen-Ebene

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die erste Regen-Ebene wird über einen klassischen Weg erstellt: Einer grauen Ebene werden Störungen hinzugefügt, die anschließend über die Pfadweichzeichnung bearbeitet werden.
06:01

Transkript

Dieses Bild ist natürlich selbst bereits eine Montage, die kam so zustande, dass ich zuerst diese Landschaft fotografiert habe, und hier oben, genau auf dem Felsen, genau hier stand das Blitzgerät mit einem Stativ, wurde fernausgelöst, und deswegen war das Licht in der Aufnahme der Landschaft bereits drinnen, sodass bei der späteren Montage es jetzt nun so aussieht, als würde das Licht der U-Bahn-Station hier auf die Umgebung fallen. Ist natürlich nicht wirklich der Fall, das ist nicht das Licht der U-Bahn-Station, sondern das Licht meines Blitzgerätes, aber Sie merken, es ist von langer Hand geplant, das Einzige, was mir nicht so richtig gefällt an der Geschichte, ist die Tatsache, dass es ein bisschen zahm aussieht. Also, wenn wir schon solches Wetter haben oder einen solchen Wolkenhimmel, dann könnte man auch ein bisschen Regen erwarten, und genau das würde ich hier gerne einfügen, Regen, wie funktioniert das, wie kriegt man das hin, und die erste Voraussetzung habe ich sogar schon genannt dafür, das Bild sollte natürlich dementsprechend aussehen, das können Sie nicht machen mit einer Schönwetter-Aufnahme, das muss tatsächlich ein bisschen böse aussehen, ein bisschen nach Wolken, nach schlechtem Wetter, nach Gewitter, nur, dass der Regen eben noch fehlt. Genau den bauen wir jetzt ein, in eine neue Ebene, und diese neue Ebene kann man auf verschiedene Arten generieren, wir brauchen sie nämlich mit grauem Hintergrund, und da gibt es diesen schicken Weg über "Ebene" "Neu" "Ebene" oder eben "Shift+Cmd+N" oder "Shift+Strg+N", und dann kann man, wenn man den Modus ändert, erst wenn der Modus geändert ist, es geht jetzt noch nicht, wenn man den beispielsweise auf "Strahlendes Licht" ändert, dann kann man jetzt "Mit neutraler Farbe füllen" anklicken, 50 % Grau, Deckkraft 100 %, und hat sofort eine mit Grau gefüllte Ebene, die aufgrund der Füllmethode strahlendes Licht natürlich durchsichtig ist. Ob ich die anklicke oder nicht, ganz egal. So, jetzt würde ich gerne den Regen dafür erzeugen, und der Regen braucht definitiv natürlich einen Filter, und wenn ich schon Filter brauche, dann nehme ich mir lieber einen Smartfilter, und kann jetzt loslegen mit dem Filtern. Den ersten, den ich dafür brauche, ist der hier, ein alter Filter, ein Filter, den man schon lange kennt in Photoshop, den man gut verwenden kann, um Filmkorn darzustellen, wobei es da natürlich auch heutzutage Presets von echtem Filmkornvorlagen gibt, aber das haben wir mit dem Ding früher gemacht, einfach den Filmkorn nachgebaut, so, und genau das brauche ich jetzt, den Rauschfilter, ich möchte gerne Rauschen hinzufügen, und dann sehen Sie, ja, das funktioniert, wir haben allerdings eine Stärke von 50 %, was bedeutet, dass diese 50 %, da müssen wir ein bisschen dichter in diese Geschichte reinzoomen, und dann sehen Sie, 50 % bedeutet, dass wir so gut wie alles an Tonwerten haben, wir haben reines Weiß oder zumindest fast reines Weiß, wir haben mittleres Grau, helles Grau, dunkles Grau, reines Schwarz, alles drin, und diese Stärke, die hat nichts anderes zu sagen, als dass damit der Kontrast verändert wird. Sieht man jetzt glaube ich auch, je höher Sie mit den fahren, desto mehr gleicht sich diese Geschichte reinem Schwarz und reinem Weiß an. Je weiter runter Sie das fahren, desto mehr Grautöne kommen rein. So, das ist mir jetzt zu lasch, das möchte ich nicht haben, aber 50 %, 60 %, 70 %, 80 %, irgendwie sowas, das sieht doch ganz prima aus. Die Größe hat mit der Stärke überhaupt nichts zu tun, ich glaube, das hat man grad deutlich sehen können, die Größe dieser einzelnen Pixelchen, die bleibt immer gleich. So, dann sollten Sie das Ganze unbedingt auf monochromatisch stellen, wenn das nicht schon passiert ist, damit wir keinen bunten Regen bekommen, sondern eben Luminanzregen sozusagen, und ob Sie die gleichmäßige oder die gaußsche Normalverteilung nehmen, das bleibt vollkommen Ihnen überlassen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die gaußsche Normalverteilung ein wenig grober aussieht, die gleichmäßige, ein wenig feiner, aber es funktioniert auf jeden Fall mit beiden Einstellungen. So, dann bestätigen wir das. Und jetzt können wir auch schon anfangen, den nächsten Filter drüberzulegen, wir brauchen nämlich noch einen zweiten Filter, dieser zweite Filter ist ein Filter, den es noch nicht so sehr lange gibt, über "Filter" "Weichzeichnergallerie" finden Sie nämlich hier die "Pfadweichzeichnung", wenn Sie das nicht haben sollten, weil Sie mit einer älteren Photoshop-Version arbeiten, kein Problem, dann gehen Sie zum "Weichzeichnungsfilter" und nehmen sich die "Bewegungsunschärfe", die funktioniert auf jeden Fall, dann machen Sie dort etwas Ähnliches, was wir jetzt hier mit der Pfadweichzeichnung machen, das heißt, wir müssen erst mal weichzeichnen, und das Erste, was Sie sehen, ist das, dass nämlich hier dieser Pfeil erscheint und der ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie mein Regen fällt, wie man hier sieht. Was Sie zwar verändern können, was aber überhaupt keine Auswirkungen auf die Geschichte hier hat, das ist die Länge des Pfeils. Sehr interessant. Glaubt man gar nicht, aber die so genannte Endpunktgeschwindigkeit, das ist das, was Sie verändern können, und da sieht man auch, da passiert eine ganze Menge, aber der Pfeil selber der spielt überhaupt keine Rolle. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, warum kann man den denn dann verändern? Na ja, ganz einfach, weil ich natürlich nicht unbedingt nur eine Gerade hier herziehen oder eine solche leichte Schräge, vielleicht lassen wir das lieber hier von der See herkommen, dann sieht das ungefähr so aus, ich glaube, so gefällt es mir besser. Machen Sie einfach mal, wie Sie wollen, sondern weil ich beispielsweise hier diesen Mittelpunkt verschieben kann. Da habe ich jetzt draufgeklickt, das wollte ich nicht, ich wollte es nur anklicken und verschieben, und dann sehen Sie, dass ich das hier nach oben ziehen kann und so eine leichte Wellenlinie reinbringen kann, sobald ich hier unten gegensteuere und den nächsten reinbringe, so kann man einfach ein bisschen mehr Bewegung in die Geschichte bringen, deshalb, ich finde, dass es besser funktioniert als der reine Bewegungsunschärfe-Filter. Gut, aber ich glaube, Sie haben es gesehen, wie es funktioniert, und damit hätten wir zumindest mal den ersten Regenvorhang so weit fertig, dass wir weiterspielen können, ich bestätige das Ganze jetzt, und freue mich über meinen schönen Regen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:21.04.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!