Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Online-Marketing – Grundlagen

Erreichbarkeit

Testen Sie unsere 2019 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Ein gutes Angebot allein reicht nicht aus. Es muss für Ihre Kunden und Interessenten auch erreichbar sein. Auf was Sie im Rahmen dessen achten müssen, erfahren Sie in diesem Video.

Transkript

Benutzerfreundliche Websites zeichnen sich unter Anderem dadurch aus, dass Sie erreichbar sind. Aber was genau versteht man darunter? Zunächst sollten Ihre Seiten schnell laden und den Besuchern zur Verfügung stehen. Gerade mit Mobilgeräten verfügt man nicht immer über die schnellste Internetverbindung. Daher ist es besonders ärgerlich, wenn sich der Inhalt einer Seite erst nach und nach langsam aufbaut. Sucht man nach einer bestimmten Information ist das schon ärgerlich. Handelt es sich um einen Online-Shop, verlässt man die Seite eventuell recht schnell und schaut woanders. Merken Sie sich die Faustregel, dass eine Seite in unter 3 Sekunden vollständig geladen werden sollte. Vergleichen Sie Ihre Website mit Ihrem Wettbewerb, um einen Benchmark also eine Zielvorgabe für die Ladezeiten Ihrer Website zu erstellen. Um einen ersten Überblick zu bekommen, empfehle ich Ihnen die Nutzung des Google PageSpeed Tools. Schauen wir es uns kurz im Browser an. Sie finden das Tool unter developers.google.com/speed/pagespeed/ Dann gehen Sie zu Run Insights. Hier können Sie nun Ihre Domain angeben. Am besten, Sie testen verschiedene Seitentypen, also nicht nur Ihre Startseite sondern auch Kategorieseiten und Produktseiten. So erhalten Sie ein besseres Bild da, je nachdem, wie viele Bilder beispielsweise eingebunden sind, verschiedene Seitentypen ganz unterschiedliche Ladezeiten haben könnten. Dann tun Sie das nicht nur für Ihre Website sondern auch für Ihre Mitbewerber. Machen wir ein Beispiel. www.graztourismus.at und wir klicken auf Analysieren. Sie sehen, in unserem Fall funktioniert das jetzt relativ schnell. Sie erhalten die Auswertung für Mobilgeräte und für die Desktop-Variante. Sie sehen hier das Ergebnis 72 von 100 Punkten. Die 100 ist ein Indexwert, den Google vorgibt. Aber im Wettbewerbsvergleich hilft Ihnen das, sich selbst einstufen zu können. Alles, was gelb ist, ist, wie man vermuten kann, nicht so gut. Rot ist schlecht und grün ist gut. Und hier noch die Desktop-Variante. Die Fehler werden genauer beschrieben. Hier können Sie auf "Fehlerbehebung anzeigen" klicken, und erhalten dann weitere Details. Wenn Sie damit nichts anfangen können, erhalten Sie hier auch noch mal eine kleine Hilfestellung. Wahrscheinlich ist das etwas, wenn Sie selbst nicht gerade Entwickler sind, was Sie dann mit einem Partner lösen müssten. Beispielsweise mit Ihrer Web-Agentur. Aber kehren wir zurück zur Erreichbarkeit. Sie wissen nun, wie Sie Ihre Ladezeiten testen können. Und das Google Tool, sei anzumerken, ist dafür gar nicht schlecht, denn die Ladezeit wirkt sich auch auf Ihr Ranking aus. Das heißt, wenn Google Ihre Ladezeiten als schlecht einstuft, wirkt sich das wahrscheinlich auch negativ auf Ihr Erscheinen im Suchergebnis aus. Weiter geht es mit aktuellen Technologien. Auch davon sollten Sie Gebrauch machen. Beispielsweise Websites, die in Flash erstellt wurden, können auf mobilen Endgeräten nicht mehr dargestellt werden. Das heißt, Sie sollten immer testen, ob Ihre Website vollständig angezeigt werden kann Und das auch auf verschiedenen Geräten und in verschiedenen Browsern. Ihre Seiten sollten in allen gängigen Browsern fehlerfrei dargestellt werden können. Achten Sie darauf, dass auch bei Nichterreichen einer gewünschten Zielseite dem Besucher eine sinnvolle Alternative angeboten wird. Bestimmt sind Sie selbst schon einmal auf eine Fehlerseite also eine so genannte 404 Seite gestoßen. Diese können recht leicht entstehen, etwa wenn sich innerhalb Ihrer Website eine URL ändert oder wenn jemand bei der Verlinkung zu Ihnen die URL leider nicht ganz korrekt angegeben hat. Die Seite, die der Besucher dann erhält, würde im Normalfall so aussehen: Also nicht gerade sehr ansprechend und man weiß eigentlich gar nicht, was hier zu tun ist. In den meisten Fällen würde der Besucher die Seite wahrscheinlich einfach verlassen. Die gewünschten Informationen oder Produkte sucht er dann woanders. Damit dies in Ihrem Fall nicht passiert, sollten Sie eine benutzerfreundliche 404 Seite hinterlegen. Sofern Sie ein Content Management System verwenden, wie beispielsweise WordPress oder TYPO3, gibt es hier meist bereits eine Voreinstellung, die Sie anpassen können. Schauen wir uns ein Beispiel für eine benutzerfreundliche 404 Seite an. und zwar die vom hundeland.de. Hier wird dem Besucher auch direkt mitgeteilt, dass die gewünschte Seite nicht verfügbar ist. Aber er erhält noch viele weitere Informationen. Über das Logo oben links kann er zurück auf die Startseite navigieren. Dann gibt es zwei Links, die grün dargestellt sind im Text. Einmal die Angebote, dort kann der Besucher hin, oder direkt zum Kontaktformular. Hier wird auch darum gebeten, dass die Entwickler über die nicht vorhandene Seite informiert werden. Das ist natürlich sehr gut. Dann erfahren Sie als Website-Betreiber auch direkt davon, sofern es Ihnen zuvor nicht aufgefallen ist. Die komplette Navigation ist nach wie vor verfügbar, und eine Suche wird angeboten. Wenn der Besucher zu hundeland.de wollte, wovon wir ausgehen, dann hat er sämtliche Möglichkeiten, dennoch genau das zu finden, weshalb er die Seite aufgerufen hatte. Nun wissen Sie also, was unter Erreichbarkeit zu verstehen ist und wie Sie diese beeinflussen. Zudem können Sie nun die Benutzerfreundlichkeit Ihrer 404 Seite optimieren, so dass Ihre Besucher Sie erreichen, auch, wenn eine einzelne Seite einmal nicht erreichbar ist. Testen Sie am Besten gleich Ihre eigene Website. Geben Sie Ihre Domain in Kombination mit einem Phantasie-URL Pfad an. Also etwa so: www.ihredomain.de/xyz oder was auch immer Sie wollen. Ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, dann wissen Sie ja nun, was zu tun ist.

Online-Marketing – Grundlagen

Lernen Sie, was Online-Marketing bedeutet und wie Sie es einsetzen: Von der Firmen-Website über Social Media-Marketing bis zu SEO und Web-Analytics.

4 Std. 12 min (57 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!