Einführung ins E-Learning

Elemente eines E-Learning Kurses

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Was sind die Bestandteile eines E-Learning-Kurses? Ein einzelner Content oder die Kombination von Contents und Interaktionen wie in Foren?

Transkript

Woraus besteht nun ein E-Learning-Kurs und wozu kann er eingesetzt werden? Das ist Gegenstand dieses Videos. Ein E-Learning-Kurs kann aus einem einzelnen Element bestehen. Das kann ein Web-Based- Trainingspaket sein. Ein solches Paket kann sehr kurz sein, aus wenigen einzelnen Seiten bestehen, kann aber genauso gut sehr lang sein und möglicherweise mehrere Stunden Lernzeit umfassen. Ein Video kann da integriert werden und das ist heute sehr beliebt und der ganze Lerninhalt ist der Inhalt dieses Videos oder ein E-Learning-Kurs besteht ausschließlich aus einem Test, in dem die Teilnehmer Leistungen nachweisen sollen, so etwas häufig in Kombination auch mit einer Präsenzveranstaltung. Es kann aber auch sein, dass ein Kurs aus einem Forum zum Gedanken-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch dient. Aber es ist nicht darauf beschränkt, nur einzelne Lernaktivitäten zu nutzen. Ich kann sie auch beliebig miteinander kombinieren. Das heißt, ich kann hingehen und sagen, ich habe fünf, sechs, zehn, ein Dutzend, letztendlich bin ich nicht begrenzt, Lernelemente, die aufeinander aufbauen oder dem Teilnehmer zur freien Auswahl zur Verfügung stehen. Ich kann dafür sorgen, dass Trainerfeedback gegeben wird, indem die Teilnehmer zum Beispiel aufgefordert werden, Beiträge im Forum zu schreiben oder Aufgaben zu lösen und online hochzuladen. Ich habe die Möglichkeit, Informationselemente mit Foren zu kombinieren oder aber ich habe aber auch die Möglichkeit, Gruppenarbeit zu machen. Didaktisch habe ich sehr viele Möglichkeiten, hier muss ich jetzt natürlich überlegen, wie verschiedene Ideen miteinander in Verbindung sind, also zum Beispiel setzt eine Gruppenarbeit voraus, dass die Teilnehmer auch so ungefähr zur gleichen Zeit lernen, dass ich zum Beispiel sage, ein Online-Kurs steht zur Verfügung ab 1. September und dann für 8 Wochen und wochenweise werden Inhalte freigeschaltet, so dass alle Teilnehmer in gewissen, gleichmäßigen Rhythmen den Lernstoff bearbeiten. Nur dann ist Gruppenarbeit möglich. Wenn ich einen Kurs habe, in dem 20 Minuten Lerneinheit ist, ist zu erwarten, dass jeder Teilnehmer eigentlich einmal in den Kurs reingeht, seine 20 Minuten Lernzeit absolviert und anschließend den Kurs wieder verlässt. Dann ist eigentlich kaum Gelegenheit dazu, gemeinsam irgendwo etwas miteinander zu diskutieren. Das sind Überlegungen, die ich anstelle, wenn ich meinen Kurs gestalte. Welche Lernszenarien ergeben sich daraus in der Praxis? Zwei Situationen, die heute sehr häufig der Ausgangspunkt dazu sind, in E-Learning einzusteigen. Der eine ist, Pflichtunterweisungen durchzuführen. Immer mehr Personalabteilungen und Beauftrage für Sicherheit, Hygiene und Compliance haben die Aufgabe, Mitarbeiter regelmäßig, jährlich, zu unterweisen und dieses auch nachzuweisen. E-Learning ist dort natürlich ein Mittel der Wahl, weil es einen hohen Aufwand erfordert, diese Unterweisungen alle in Präsenz durchzuführen und dann auch die entsprechenden Dokumentationen zu machen. Das kann ich im Bereich E-Learning sehr leicht abdecken. Ad-hoc-Lernen ist ein zweiter Bereich. Mitarbeiter haben im Alltag Aufgaben und Herausforderungen, die sich permanent wechseln. Auch neue Situationen entstehen, in denen sie sagen: "Das habe ich noch nie gemacht, wo finde ich die notwendigen Informationen dazu?" Könnte die Lernplattform dafür ein Ort sein? Das heißt, es entsteht heute Mittag die Anforderung, etwas Neues zu machen und wo finde ich die Möglichkeit? Natürlich ist YouTube, natürlich ist Wikipedia, natürlich ist das Web insgesamt eine großartige Lernlandschaft, weil sie sehr, sehr viele Informationen bereithält. Aber einerseits fehlen dort unternehmensinterne Informationen und andererseits ist das Risiko recht groß, dass ich mich dort verlaufe und viel Zeit verschwende oder möglicherweise auch falsche, ungesicherte Informationen vorfinde. Also ist die Lernplattform mit gesicherten Informationen, wo zu solchen Themen schon Informationen hinterlegt worden sind, hilfreich. Ich kann eine Lernplattform dazu benutzen, Communities aufzubauen, so dass dort Mitarbeiter mit ähnlichen Aufgabenstellungen sich untereinander austauschen können. Lernpfade steuern das strukturierte Lernen. Immer dann, wenn es notwendig ist, Lernen so zu organisieren, dass es wirklich Stück für Stück aufeinander aufbauend gestaltet wird, haben Lernplattformen große Vorteile und sie können anschließend den Lernerfolg bestätigen, in dem zum Beispiel Zertifikate ausgestellt werden. Solche Daten können in der Regel auch automatisiert an andere Systeme zum Beispiel Personalverwaltungssysteme übergeben werden, so dass die Dokumentation gesichert ist. Ich kann "Blended Learning" realisieren. Unter "Blended Learning", wörtlich übersetzt "Gemischtes Lernen", versteht man in den meisten Fällen, dass Online-Lernelemente und Präsenzelemente miteinander kombiniert werden. So kann es zum Beispiel ein Online-Kurselement als Voraussetzung zur Teilnahme an einem Präsenzteil geben oder wenn ich mehrere Präsenzteile habe, zwischen diesen Online-Elemente als verbindendes Element installiert werden, um damit die Kontinuität im Lernen sicherzustellen oder aber ein Online-Element schließt eine Phase mit Präsenzlernen ab, um dort die Evaluation oder einen Abschlusstest zu absolvieren, nur ein paar der Möglichkeiten dabei. Ich kann innerhalb eines solchen Kurses zeitversetzte und Live-Elemente miteinander kombinieren. Wir haben in verschiedenen Videos hier gesehen, dass es Elemente gibt, die zeitversetzt in der Lernplattform hinterlegt sind und Webinare. In den meisten Fällen kann man den Kurs direkt mit einer Webinar-Session verbinden, so dass die Teilneimer aus dem Kursraum heraus direkt auf ihre spezielle Session zu dem entsprechenden Zeitpunkt zugreifen könne. Das ist eine schöne Möglichkeit, wirklich alles aus einem Guss zu organisieren.

Einführung ins E-Learning

Machen Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des E-Learnings und erfahren Sie, was es damit und mit Begriffen wie Lernplattform, Autorensoftware oder Webinar auf sich hat.

1 Std. 16 min (15 Videos)
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Erscheinungsdatum:06.10.2016

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