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Elasticsearch Grundkurs

Elasticsearch installieren

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Elasticsearch steht als Installationspaket auf Basis einer Java Virtual Machine für alle gängigen Systeme zur Verfügung. Sehen Sie in diesem Video, wie Sie Elasticsearch erfolgreich auf Ihrem Rechner installieren.

Transkript

Die Software Elasticsearch ist für multiple Plattformen verfügbar wie beispielsweise MacOSX, Linux und Windows. Anhand von Windows möchte ich Ihnen im Laufe dieses Videos die Softwareinstallation von Elasticsearch demonstrieren, als auch die Konfiguration einer Elasticsearchinstanz. Ihre Reise beginnen Sie zunächst auf der Seite von Elasticsearch "elastic.co" unter "Produkte" "Elasticsearch" und "Herunterladen" - finden Sie eine Übersicht aller Download-Pakete. Sollten Sie ein Linux-System verwenden, so empfiehlt es sich, die Installationspakete DEB oder RPM zu verwenden oder idealerweise sogar die Repositories für APT und JAM. Für andere Plattformen wie MacOS empfiehlt es sich, die jeweilige Datei im üblichen Paketformat zu verwenden wie beispielsweise ZIP für Windows und TAR für Mac. An dieser Stelle entscheide ich mich nun also für Version 5.1.1. für Windows in Form einer ZIP-Datei. Nach dem Download der ZIP-Datei extrahieren Sie aus dem ZIP-File "elasticsearch-5.1.1" den Ordner "elasticsearch" mit dem selbigen Namen in den von ihnen gewünschten Installationsordner. Innerhalb des eben extrahierten Ordners finden Sie im Ordner "config" die Konfigurationsdateien von Elasticsearch, im Ordner "bin" die Dateien um Elasticsearch zu starten, als auch die zusätzlichen Hilfsordner, um beispielsweise Plug-ins zu installieren. Ich werfe nun einen kurzen Blick in den Ordner "config" auf die Datei "elasticsearch.yml". Hier zeige ich Ihnen nun kurz und kompakt die wichtigsten Konfigurationsmöglichkeiten. Zunächst einmal finden Sie hier den Clusternamen. Sollten Sie später mehr als einen Server haben, so müssen alle Server, die im selben Verbund arbeiten, dem gleichen Cluster zugeordnet sein. Dies dient einerseits als Sicherheit, so dass falsche Server nicht dem falschen Cluster beitreten können, als auch der strukturierten Koordination untereinander. Jeder Server in einem Cluster trägt einen sogenannten NodeName. Dies ist der Bezeichner der jeweiligen Serverinstanz. Außerdem können Sie hier angeben, wo die Daten von Elasticsearch zukünftig gespeichert werden sollen. Dabei ist es auch möglich, mehr als einen Speicherort anzugeben. Gleiches gilt hier für die Logdateien von Elasticsearch. Mit der nächsten Option können Sie angeben, ob Elasticsearch bei einem Start den gesamten Speicher, der zugewiesen ist, reservieren soll. Für den richtigen Serverbetrieb eine durchaus wichtige Option. Sollten Sie wollen, dass Ihre Elasticsearchinstanz nicht nur von Ihrem Rechner aus verfügbar ist, so können Sie hier den "network.host" auf die IP 0.0.0.0 setzen, so dass jeder Client, der Ihren Server erreichen kann, auch auf Ihre Elasticsearchinstanz zugreifen kann. Außerdem müssen Sie dann diese Option auskommentieren. Mit dem "http.port" gehen Sie weiterhin an, von wo aus Ihre Elasticsearchinstanz per API konfigurierbar ist. Die nächsten Optionen befassen sich damit, wie Elasticsearchinstanzen im Clusterverbund zueinander finden. Sollten Sie so weit mit Ihrer Konfiguration zufrieden sein, können Sie nun im Ordner "bin" die Startdateien für Elasticsearch vorfinden. Über Shift-Taste Rechtsklick können Sie die Eingabeaufforderung öffnen. Um Elasticsearch nun korrekt starten zu können, sollten Sie sicher stellen, dass die Anwendung JAVA von Ihrer Kommandozeile aus startbar ist beispielsweise durch Eingabe des Befehls JAVA. Sollten Sie diesen Informationstext hier nicht sehen können, so sollten Sie sicher stellen, dass Ihre JAVA-Installation korrekt ist, und gegebenenfalls diese erneuern. Sollten Sie noch keine JAVA-Installation haben, so können Sie auf "oracle.com" unter dem Reiter "Downloads" "Java for Developers" und dort beim Download des Java Platform JDK die jeweilige Version für Ihre Plattform der Wahl installieren. Durch Bestätigen der Linzenzbedingungen können Sie eine jeweilige Installationsdatei oder ein entsprechendes Installationspaket herunterladen. Unter Windows haben Sie nun die Möglichkeit, mit dem Aufruf der "elasticsearch-service.bat"-Datei Elasticsearch als Service auf Ihrem Rechner einzurichten beispielsweise mit "elasticsearch-service.bat install" und einem Bezeichner für die Service-ID. Ich entgegen verwende nun die "elasticsearch.bat"-Datei mit den Parametern "-E node.name", um einen Namen für meine Elasticsearchinstanz zu bestimmen wie beispielsweise "elastic" als auch dem Konfigurationsparameter "node.max_local_storage_nodes=2". Damit liege ich nun fest, dass auf meiner einzigen Elasticsearchinstallation in diesem Ordner nun mehr als eine Instanz, in diesem Fall also zwei mit dem Datenspeicher arbeiten dürfen. Ist alles so weit positiv verlaufen, sehe ich zum Schluss, die Information startet. Außerdem bekomme ich Hinweise darauf, welche Module geladen worden sind als auch unter welchen Endpunkten nun meine Elasticsearchinstanz, wie in diesem Fall 9200, verfügbar ist. Ich starte nun eine zweite Instanz, indem ich eine weitere Eingabeaufforderung öffne und mit dem Befehl "elasticsearch.bat" und dem NodeName, in diesem Fall nun "elastic2", die zweite Instanz auf meinem Rechner starte. Was nun auffällig ist, ist, dass der Name von "elastic" auf "elastic2" gesprungen ist für meine zweite Instanz, als auch dass die Adressen, auf denen die Serverinstanz nun lauscht, unterschiedlich sind, in diesem Fall nun auf der 9201. Außerdem bekomme ich noch einen Hinweis darauf, dass innerhalb des Clusterverbundes ein Master erkannt wurde, in diesem Fall die Elasticinstanz, und dass meine Instanz nun diesem Cluster beigetreten ist. Um noch kurz sicher zu gehen, dass alles richtig konfiguriert ist, bemühe ich meinen Webbrowser, in dem ich die Adresse "localhost:9200" aufrufe. Hier sehe ich nun meine erste Elasticinstanz mit dem Namen "elastic" und den jeweiligen Parametern der aktuellen Installation. Eine ähnliche Information sehe ich auf "port 9201" für meine Instanz "elastic2" mit dergleichen Installation. Wir hatten also ursprünglich damit begonnen, dass wir die Installationspakete entweder mit DEB und RPM für Linux-Installationen, als auch die Pakete TAR und ZIP für in diesem Fall die Windows-Installationen auf unseren Rechner entpackt haben. Wichtig war, dass wir für das Ausführen von Elasticsearch eine korrekte JAVA-Installation auf unserem Rechner haben. Zu guter Letzt habe ich über die "elasticsearch.bat" einige dynamische Konfigurationen vorgenommen, um mehrere Nodes auf meinem Rechner zu starten.

Elasticsearch Grundkurs

Lernen Sie, Elasticsearch und seine Einsatzgebiete zu verstehen und mit der API zu interagieren.

2 Std. 19 min (23 Videos)
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Themen:
Programmierung
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Erscheinungsdatum:23.02.2017

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