DaVinci Resolve Grundkurs

Einzelnen Clip exportieren

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Es besteht die Möglichkeit, ausschließlich einzelne Clips aus einem Projekt in DaVinci Resolve zu exportieren. Hierfür müssen entsprechende In- und Out-Punkte definiert und Render-Einstellungen vorgenommen werden.
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Transkript

Nachdem Sie Ihre Farbkorrekturen und Gradings durchgeführt haben, möchten Sie natürlich Ihr Material auch wieder ausgeben. Hierfür stehen Ihnen innerhalb von DaVinci Resolve zwei Möglichkeiten zur Verfügung, nämlich einmal der Export einer einzelnen Datei und einmal der Export einer XML, sprich das Rendern Ihrer gesamten Timelines mit zusätzlicher Ausgabe einer XML, die Sie wiederum in Ihr Schnittprogram importieren können, um von da aus noch die Audiomischung anzulegen, oder weitere Effekte oder ein Playout auf Band zu machen. Schauen wir uns zunächst einmal den Einzel-Export an. Hierfür wechsle ich auf mein Fenster Deliver, wo meine Timeline sowie die einzelnen Bilder zu sehen sind. Ich kann jetzt entweder den gesamten Film exportieren, indem ich einfach den gesamten Film an die Render-Liste anfüge, ich kann aber auch nur ein Clip oder einen Teil aus meinen Clips exportieren. Das mache ich jetzt mal indem ich sage, ich möchte gerne diesen Clip und diesen Clip exportieren. Hierbei muss ich wie bei jedem anderen Schnittprogramm auch In- und Out-Punkte setzen. Das mache ich einfach über die Taste "I" für den In-Punkt, jetzt springe ich ans Ende meiner Sequenz und klicke hier auf "O". Jetzt weiß DaVinci, dass ich nur diesen Teil exportieren möchte, insgesamt handelt es sich hierbei um eine Dauer von vier Sekunden 23 Frames beziehungsweise insgesamt 123 Frames. Jetzt wechsle ich hier in meine Render Settings. Oben in den Presets brauche ich momentan noch nichts zu wählen, das wird für uns erst wichtig, wenn wir später eine Schnittliste exportieren möchten. Stattdessen wähle ich hier im Output die Funktion Single Clip. Das bedeutet, dass beide Clips die ich hier angewählt habe, als ein einzelner Clip rausgerendert werden. Ich kann aber auch sagen ich möchte zwei einzelne Clips haben. Ich belasse es aber bei einem Einzel-Clip. Dann wähle ich hier das Format aus, das wird in den meisten Fällen QuickTime sein, Sie können es aber auch als DCP, als MXF oder als Tiff-Kette herausrechnen. Anschließend wählen Sie den Codec, in unserem Fall haben wir als Bearbeitungscodec QuickTime ProRes 422, dementsprechend bleibe ich auch in dem Codec. Wenn Sie beispielsweise mit einer DPX-Sequenz gearbeitet hätten, könnten Sie das in ProRes 422 HQ rausrendern oder ProRes 444, je nachdem wie hoch Ihr Qualitätsanspruch ist. Anschließend können Sie noch die Resolution, also die Auflösung und die Framerate definieren. In unserem Fall belasse ich es bei der Standardeinstellung "HD" und "25" Frames. Anschließend gebe ich hier noch an, ob ich legales Video oder Automatisch ausgegeben haben möchte, in unserem Fall brauche ich keine legalen Helligkeits- und Farbräume, weil es beispielsweise nur fürs Internet ist. Klicke anschließend auf Field Rendering an oder aus, je nachdem, ob ich progressives oder interlaced Material habe. In diesem Fall möchte ich natürlich kein Field Rendering ausgeben. Sage auch ob das Audio, also der Ton mitgerendert werden soll und wenn ja in welchen Kanälen. In diesem Fall sage ich, ich möchte gerne zwei Kanäle Audio mit einer Bit-Tiefe von "16" haben. Nun wähle ich mir ein Render-Ordner aus. Diesen Render-Ordner habe ich vorher noch nicht angelegt, das kann ich aber jetzt tun. Wir machen das bei uns grundsätzlich so, dass wir pro Projekt immer einen Ordner DaVinci anlegen, und zwar um die ausgerenderten Daten aus dem DaVinci von dem Rohmaterial zu trennen, weil die doch sehr schnell miteinander verwechselt werden können. Ich wechsle kurz auf mein Schreibtisch, lege hier einen Ordner an und nenne den "DaVinci". Anschließend wechsle ich zurück in DaVinci, klicke auf den Browse-Mode, um hier einen Ordner auszuwählen. Dieser befindet sich auf meiner Macintosh HD, wahrscheinlich unter BenutzerTrainer DesktopDaVinci, anschließend klicke ich auf OK. DaVinci Resolve weiß nun, dass ich den Clip in diesen Ordner speichern möchte, Burn in Data brauche ich nicht, File Name kann ich entweder den source filename nehmen, also den Quell-Filename, oder ich definiere einen custom filename, in unserem Fall nenne ich den "Leuchtturm FCC". Kann hier noch ein Start Timecode eingeben wenn es sein muss und klicke anschließend, nachdem ich all diese Einstellungen ignoriert habe, weil die brauche ich momentan nicht, auf Add Job to Render Queue. Jetzt erscheint hier in meiner Render Queue also in meiner Warteschleife der zu rendernde Job, nun klicke ich hier auf Start Render. Der Clip wird durchgerechnet. Ich habe hier versehentlich den In-Punkt zu weit nach links gesetzt, der sollte eigentlich nur hier sein und nicht dort, aber das macht jetzt auch nichts mehr. Hier bekomme ich nun die Meldung, dass der Job durchgerendert ist, also Amount completed 100 Prozent. Jetzt kann ich wieder in meinen Ordner wechseln, sehe hier mein Clip und kann den Clip von hier aus anschauen, oder entsprechend weiterbearbeiten.

DaVinci Resolve Grundkurs

Lassen Sie sich bei den ersten Schritten mit DaVinci Resolve begleiten und lernen Sie die Benutzeroberfläche, Schnittfunktionen und grundlegende Farbkorrekturen kennen.

3 Std. 27 min (42 Videos)
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Geeignet ab Version 10, für DaVinci Resolve und DaVinci Resolve Lite

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