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LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

Einträge zitieren

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LaTeX verfügt über zahlreiche unterschiedliche Befehle, um Einträge aus einem bestehenden Literaturverzeichnis zu zitieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein Verzeichnis automatisch zu erstellen.

Transkript

Für verschiedene Anlässe brauchen Sie auch verschiedene Zitierbefehle. Wir werden uns diese ansehen am Beispiel von {goethe:faust}. Das heißt, wir kopieren diesen Befehl hier oben und fügen den hier unten ein. Der erste Zitierbefehl ist \autocite. Wir schreiben auch davor {autocite}. Wenn Sie nicht genau wissen, welchen Zitierstil Sie einsetzen, das heißt, wenn Sie wenig Zeit haben und hauptsächlich nur irgendwie ein sauberes Literaturverzeichnis gesetzt haben wollen, verwenden Sie auf jeden Fall {autocite}. Der klassische Zitierbefehl ist eben {cite} bzw. {Cite} mit einem großen C, der dann am Satzanfang den Titel, falls er Kleinbuchstaben im Englischen enthält, eben mit einem Großbuchstaben versieht. Der Befehl \fullcite gibt das vollständige Zitat aus im Text, das ist manchmal erforderlich. Der Befehl \parencite packt das Zitat in eine Klammer. Und genau so gibt es auch einen \parentcite* mit einem Stern, der bei Stilen mit Autor und Jahr oder Autor und Titel nur die Jahreszahl bzw. den Titel anzeigt. Werden wir gleich noch sehen, das Gleiche gibt es auch beim Befehl \cite, also \cite*. Was auch öfters benötigt wird, ist \footcite und \footfullcite, \footfullcite, eben Zitate als Fußnote. Dann haben wir noch \textcite für manche Zitierstile, sieht hier das Zitat im Fliesstext ein Stück weit anders aus. Und als letztes noch \supercite, der eben mit hochgestellten kleinen Ziffern arbeitet. Um gleich in der Ausgabe sehen zu können, welchen Befehl wir benutzt haben, schreiben wir ihn vorne nochmal hin, hier also cite* Cite mit einem großen C, fullcite, parencite, parencite* mit einem Stern, fullcite, foot, fullcite, textcite, supercite. Und oben bei autocite steht es bereits. Einmal abspeichern, setzen und schauen, ob wir alles richtig geschrieben haben. Das scheint der Fall zu sein. Sie sehen schon mal einen gewissen Unterschied, aber natürlich sieht noch relativ gleich aus, bis auf fullcite, was ja das komplette Zitat ausgibt. Das liegt daran, dass wir einen numerischen Zitiertstil im Moment ausgewählt haben. Wir ändern dies und geben dem Paket {biblatex} jetzt einen anderen Parameter mit. In diesem Fall wählen wir {style=authoryear}, das heißt ein Zitiertstil, der mit Autor und Jahr arbeitet und übersetzen die Datei neu und übersetzen das Ganze nochmal. Wir brauchen dann natürlich noch unsere bib-Datei übersetzt und nochmal LaTeX angestoßen. Sie sehen, das Literaturverzeichnis ist fast geblieben, es sind jetzt nicht mehr die numerischen Referenzen am Anfang, sondern es ist jetzt einfach entsprechend sortiert nach Autor bzw. Titel. Sie sehen die Auswirkung der einzelnen Befehle. Wir vorher gesagt, cite das normale Zitat mit {authoryear}, also Autor Goethe, Jahr 1808. \cite* eben nur das Jahr. Das volle Zitat, das Zitat in Klammern. Das Zitat in Klammern nur mit der Zahl, nur mit der Jahreszahl. Ein Fußnoten-Zitat: Goethe 1808 oder das \footfullcite, wo eben der komplette Literaturverzeichnis-Eintrag als Fußnote erscheint. Das Textzitat, auch oft benutzt, Goethe (1808) und \supercite wird hier für diesen Zitierstil nicht angeboten, das erscheint als ganz normales Zitat. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Zitierbefehl Sie verwenden sollen, im Zweifel immer \autocite, beim normalen Schreiben Ihres Textes immer \autocite. Sie können danach Anpassungen machen. autocite wird je nach Zitierstil unterschiedlich gewählt und erzeugt unterschiedliche Ergebnisse, die aber immer zum Zitierstil passend sind. Verwenden Sie also in der Regel \autocite und nur wenn Sie wissen, was Sie tun und wissen, welches Ergebnis Sie erzeugen wollen, dann einen der anderen Zitierbefehle.

LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

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