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Photoshop Elements 15: Ebenen und Masken

Einstellungsebenen nutzen

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Arbeiten Sie auf dem Original oder einer Ebenenkopie, könnte es unter Umständen schwierig werden, Bearbeitungsschritte rückgängig zu machen bzw. frühere Zustände wiederherzustellen. Einstellungsebenen bieten, soweit deren Einsatz möglich ist, die nicht-destruktive Alternative. Achten Sie dabei auf die Abfolge der einzelnen Einstellungsebenen, da das Ergebnis davon abhängt!

Transkript

Wir wollen uns nun die Verwendung von Einstellungsebenen anschauen. Dazu möchte ich hier dieses Bild ein bisschen aufhellen oder ein bisschen am Kontrast arbeiten und normalerweise würde man dazu einfach hier über das Menü gehen "Überarbeiten" "Beleuchtung anpassen", und dann "Helligkeit/Kontrast". Und jetzt gehen wir hin, ziehen einfach ein bisschen an der Helligkeit, ziehen ein bisschen am Kontrast, solange bis wir mit dem Ergebnis zufrieden sind. Wir können hier noch vorher-nachher vergleichen. So, ich sage jetzt: Ich finde das in Ordnung. Klicke auf OK und jetzt habe ich diese Änderung auf dieses Bild geschrieben, auf den Hintergrund. Das heißt, wenn ich jetzt etwas korrigieren möchte, dann habe ich ein Problem. Ich kann den Schritt rückgängig machen, okay. Ich kann erneut über das Menü gehen, "Beleuchtung anpassen", und dann "Helligkeit/Kontrast" und dann den Regler in die andere Richtung ziehen, um wieder ein bisschen in die Richtung von vorher zu kommen, aber das ist kein guter Weg in der Bildbearbeitung. Das ist quasi "oldschool". Ein etwas besserer Schritt wäre, erstmal ein Duplikat zu erstellen, und jetzt diese Korrektur am Duplikat durchzuführen. Das heißt, hier gehen wir hin, erhöhen die Helligkeit, erhöhen den Kontrast und jetzt haben wir’s auf einer neuen Ebene. Wir können diese Ebene jederzeit ein- und ausblenden, wir können die Ebene löschen, oder wir können zum Beispiel die Deckkraft verringern, damit der Effekt nicht ganz so stark wirkt. Das wäre ein weiterer Schritt. Die beste Lösung wäre es, wir gehen hin und gehen hier über die Einstellungsebene. Diese finden wir hier an dieser Stelle, über dieses kleine Icon hier. Oder über das Menü "Ebene" und hier finden wir ebenfalls "Helligkeit/Kontrast". Jetzt wird eine neue Ebene erstellt. Der kann ich jetzt einen Namen geben. Ich klicke hier mal auf OK und hier haben wir jetzt "Helligkeit/Kontrast". Wir können Helligkeit erhöhen, Kontrast verstärken. Wir können hier das Ganze wieder zurücksetzen. Wir können über das Auge auch hier ein- und ausblenden. Und das Schöne ist, dass wir jetzt eine Einstellungsebene haben. Es war in dem Fall nicht so wichtig, dass wir ein Duplikat der Hintergrundebene gemacht haben, was man aber grundsätzlich immer machen sollte, weil es ja auch Korrekturen gibt, die man vielleicht auf der Ebene selbst anwendet. Und jetzt können wir hingehen und jederzeit die Korrektur rückgängig machen oder bearbeiten, indem wir einen Doppelklick hier auf das Icon machen für Helligkeit und Kontrast. Und jetzt einfach mit den Schiebereglern spielen, um auf das Ergebnis zu kommen, was wir uns gewünscht haben. Wir sind also jetzt in dem Fall non-destruktiv unterwegs, das heißt, das Originalbild wird von uns nicht verändert. Wir arbeiten mit Einstellungsebenen, die sich darüber befinden, mit der wir das Ergebnis beeinflussen. Es gibt natürlich nicht für alle Anwendungsfälle Einstellungsebenen. Wenn es Einstellungsebenen gibt, sollte man die auf jeden Falle verwenden. Wenn es irgendeine Korrektur gibt, für die es keine Einstellungsebene gibt, dann macht man Duplikate-Ebene und wendet die Korrektur an der neuen Ebene an. Außerdem beeinflusst auch die Reihenfolge der Einstellungsebenen das Aussehen. Wenn ich jetzt zum Beispiel hingehe und wähle noch Farbtonsättigung aus, und ändere jetzt zum Beispiel... --machen wir mal bisschen was mit der Sättigung, so, und Farbton will ich jetzt eigentlich gar nicht ändern. Machen wir nur die Sättigung. Ich habe die jetzt deutlich verstärkt, das Ganze wird jetzt so goldfarben, und hier macht das einen Unterschied, in welcher Reihenfolge wir diese Korrekturen durchgeführt haben. Wenn ich die Ebenenreihenfolge der Einstellungsebene ändere, dann ändert sich da auch das Ergebnis. Man sieht es jetzt in dem Fall nicht so deutlich, nur minimalst. Es kommt halt natürlich drauf an, was man korrigiert hat. Dementsprechend ändert sich dann auch das Ergebnis. Je nachdem, wie hier korrigiert wurde oder welche Einstellungsebenen man verwendet hat. Wir können diese ganz einfach wieder löschen. Und außerdem das Schöne ist, dadurch, dass wir mit Einstellungsebenen gearbeitet haben, haben wir automatisch Masken dazu bekommen. Das heißt, wenn Bereiche gibt, die wir ausmaskieren wollen, gucken wir mal, was wäre denn da interessant. Der Unterschied ist nur marginal. Ich gehe vielleicht mal hin und mach mal die Helligkeit noch deutlich höher, So. Und jetzt sehen wir noch mal den Unterschied, okay. Und jetzt könnten wir hingehen mit der Maske hier, mit einem Pinsel, in dem Fall mit schwarz und könnten hier über Bereiche malen, die wir nicht beeinflussen wollen. Wir wollen vielleicht, dass diese Pyramide hier weiterhin deutlich stärker zu sehen ist, dann können wir einfach hier über die Pyramide drübermalen. Nach Möglichkeit sollte man natürlich hier sehr präzise malen, indem man vorher eine Auswahl trifft oder indem man hier einfach etwas näher ranzoomt. Aber ich denke mal zu Demonstrationszwecken ist das hier wunderbar. Hier sehen wir das Dreieck der Pyramide und wir sehen die Korrektur, und wie die Pyramide jetzt in dem Fall von der Korrektur ausgeschlossen wird. Wie wir also sehen, bringen uns diese Einstellungsebenen hier deutliche Vorteile. Sollte es für eine Korrektur, die man durchführen möchte, keine Einstellungsebene geben, sondern diese nur hier über "Bearbeiten", zum Beispiel "Farbe anpassen" oder ähnliches. Ich muss natürlich diese Ebene dazu auswählen. "Farbe anpassen" weil wir jetzt hier zum Beispiel "Farbstich entfernen", oder "Farbe entfernen" oder "Farbe ersetzen" oder ähnliches, oder "Farbgruppen anpassen". Diese finden wir vielleicht nicht an der Stelle. "Farbkurven anpassen" das ist zum Beispiel interessant. Die Gradationskurven, die haben wir hier nicht, dann müssen wir in dem Fall erst mal ein Duplikat erstellen, damit wir die Änderung am Duplikat durchführen, und das Original nicht verändern.

Photoshop Elements 15: Ebenen und Masken

Lernen Sie, wie Sie mit Ebenen und Masken Ihre Bildbearbeitung in Photoshop Elements non-destruktiv durchführen können, um jederzeit flexibel Änderungen vornehmen zu können.

2 Std. 2 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.01.2017

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