Photoshop ist einfach!

Einstellungsebenen

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Was sind Einstellungsebenen und weshalb ist deren Einsatz so beeindruckend? Die Antworten liefert dieses Video. Die Stichworte lauten: flexiblere, jederzeit korrigierbare Bearbeitung!

Transkript

In diesem Film geht es um Einstellungsebenen in Photoshop. Ziel wird jetzt sein, dass ihr lernt, was Einstellungsebenen sind, und warum die so toll sind, wenn man sie nutzt. Ich möchte damit beginnen, dass ich euch erstmal zwei Probleme aufzeigen werde. Und dann werden wir diese Probleme mit Einstellungsebenen lösen. Ich möchte jetzt z.B. dieses Bild ändern. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es ganz schwarz-weiß werden soll, oder einfach nur mit ein bisschen weniger Sättigung. Ich habe jetzt erstmal das Bild hier ausgewählt und wähle jetzt "Bild Korrekturen", und nehme jetzt einmal "Farbtonsättigung", und ich nehme jetzt einmal die Sättigung raus. So, jetzt habe ich direkt das Bild verändert. Und wenn es mir jetzt nicht mehr gefällt, habe ich ein Problem: Ich kann die Einstellung nämlich nicht mehr feinjustieren. Ich muss den Schritt also nochmal machen. Also, "Bearbeiten Schritt zurück", und dann gehen wir hinein, "Farbtonsättigung", ich nehme vielleicht nicht ganz so viel Sättigung heraus. Jetzt gefällt es mir aber immer noch nicht, dann ist es immer ein hin und her. Das ist der erste Punkt, der mir nicht gefällt. Also, ich würde mir wünschen, dass ich diese Veränderung/Farbtonsättigung jederzeit beliebig oft verändern kann, ohne Qualitätsverlust. Jetzt könnte man sagen: Ja, warte doch, Calvin, mach dir doch einfach mal eine Kopie, und dann kannst du ja hier wählen: "Bild Korrekturen Farbtonsättigung", dann nehmen wir hier die Sättigung einmal komplett heraus. Und jetzt könnte man sagen, das war jetzt doch nicht so gut, also kann man sicherlich die Ebene löschen und es nochmal machen, oder sogar von dieser Ebene einfach die Deckkraft reduzieren. Das wäre eine Möglichkeit, ist mir aber noch zu wenig. Und jetzt kommen die Einstellungsebenen zum tragen. Bei einer Einstellungsebene legt man sich direkt die Veränderung auf eine separate Ebene. So, dass man es zu jedem Zeitpunkt beliebig oft ändern kann. Wie sieht das in der Praxis aus? Man kann Einstellungsebenen entweder über das Korrekturenbedienfeld hier anlegen. Manchmal erkennt man nicht welche Einstellungsebene ist welches Symbol. Das ist ganz gut zum Lernen, das man hier immer ein bisschen sucht. Oder man geht direkt hier unten über dieses Symbol, das sind auch Einstellungsebenen, oder sogar übers "Menü Ebene Neue Einstellungsebene Farbtonsättigung". Das machen wir jetzt einmal, wir brauchen diese Ebene jetzt nicht benennen, ich klicke auf "Ok", und ich werde jetzt einmal die Sättigung reduzieren. Und jetzt gefällt mir das z.B. nicht so gut. Also kann ich jederzeit hier wieder rein gehen und die Sättigung ändern, so oft ich möchte. Ich kann die Deckkraft der Ebene ändern, das ist eigentlich eine tolle Sache. Bei den Einstellungsebenen gibt es einen Punkt, der am Anfang etwas komplex ist, und zwar mit der Darstellung. Hier kommen die Korrekturen zum Tragen, bzw. die Eigenschaften. Das sind zwei Bedienfelder, die sind separiert, die waren früher zusammen. Das bedeutet, möchtet ihr wieder zurück in eure Einstellungsebenen, klickt ihr auf das Korrekturenbedienfeld. Und dann könnt ihr jetzt z.B. eine weitere Einstellungsebene ins Spiel bringen. Nehmen wir jetzt einmal die Tonwertkorrektur. Da könnten wir jetzt den Kontrast anpassen. Möchtet ihr jetzt wieder zur Sättigung, dann ist das etwas schwierig hier. Wie komme ich jetzt nochmal zu den Einstellungen Farbtonsättigung? Einfach Doppelklick auf das Symbol hier, Farbtonsättigung. Genau hier drauf, Doppelklick. Und dann seid ihr wieder bei den Einstellungen von Farbtonsättigung. Doppelklick hier drauf, seid ihr wieder bei den Einstellungen der Tonwertkorrektur. Und mit einem Klick auf das Korrekturenbedienfeld könnt ihr wieder eure Einstellungsebene nach Wahl wählen. So funktioniert das Ganze und so kann man mehrere Einstellungsebenen anlegen. Das Ganze kostet keinen zusätzlichen Speicher, ihr könnt jederzeit mit einem Doppelklick alles korrigieren, bis es euch gefällt. Und das ist eigentlich eine tolle Sache. Und das Beste kommt am Schluss: Wenn ihr euch nämlich eine Einstellungsebene anlegt, nehmen wir jetzt mal hier die Farbtonsättigung, werden die nur ganz kurz in der Sättigung reduzieren, dann denkt Photoshop nämlich mit. Photoshop legt diese Einstellungsebene an, und sagt aber dann auch direkt: "Pass auf, Calvin, ich gebe dir noch eine Maske mit, eine weiße Maske." Das bedeutet, du siehst erstmal die komplette Veränderung dieser Einstellungsebene, aber vielleicht möchtest du ja diese Einstellungsebene nicht aufs ganze Bild übertragen. Deswegen gebe ich dir mal eine weiße Maske mit, und die malst du dann einfach in den Bereichen schwarz, wo du diese Einstellungsebene nicht haben möchtest. D.h., es ist direkt eine Maske dabei. Möchte ich jetzt in dem Fall also das Shirt dennoch in Farbe haben, möchte ich also diese Einstellungsebene auf alles anwenden, außer auf dieses Shirt, dann muss ich einfach die Maske schwarz malen. Denn überall, wo die Maske schwarz ist, kommt diese Veränderung nicht zum Tragen. Also nehme ich jetzt einmal einen Pinsel und könnte mir jetzt hier dieses Shirt quasi wieder schwarz malen. Und das ist eigentlich das Prinzip von Einstellungsebenen. Nochmal grob zusammengefasst: Wir haben die Veränderung auf einer separaten Ebene. Wir können die Veränderungen nachträglich jederzeit korrigieren. Wir haben keinen Qualitätsverlust. Die Dateigröße steigt nicht ins Unermessliche, wie wenn wir hier jetzt einfach die Ebene duplizieren werden, da haben wir die doppelte Dateigröße Und wir haben direkt noch eine Maske mitangelegt, wo wir bestimmen können, wo kommt diese Einstellungsebene zum Tragen, und wo nicht. Jede Menge Vorteile, eigentlich keine Nachteile.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
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