Premiere Pro CS6 Grundkurs

Einstellungsebenen

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Hier lernen Sie, Einstellungsebenen für Effekte zu verwenden, um einen Effekt gleichzeitig auf mehrere Clips anzuwenden.
07:23

Transkript

Der Vorteil von verschachtelten Sequenzen ist der, dass ich einen Effekt auf die gesamte Sequenz anwenden kann. Wir haben gesehen, wenn ich einen Effekt nehme, wie hier zum Beispiel einen Timecode-Effekt, dann kann ich jetzt hier auf dem ganzen Clip einen Timecode ausgeben und den hier in einer bestimmten Größe anpassen. Und das kann eben ganz interessant, ganz praktisch sein, wenn ich hier den Timecode auf ein Band mit ausgebe. Zum Beispiel ein Clip, den ich jemandem zum Kommentieren schicke, der jetzt eben nicht Premiere benutzt, aber dann kann er mir timecodegenau sagen, wo welche Änderungen sein sollen. Wichtig ist, dass der Timecode meistens hier auf 25 Bilder pro Sekunde stehen muss, dmit der Timecode hier tatsächlich mit dem eingebrannten Timecode dann übereinstimmt. Der Nachteil dieser verschachtelten Sequenzen ist der, dass mein Projekt dadurch natürlich auch komplexer wird. Ich muss jetzt mehr Sequenzen hier beherrschen und überschauen und viel einfacher wäre es doch, wenn ich diesen Timecode-Effekt direkt einfach hier anlegen könnte. Und dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Es gibt schon sehr lange in Premiere Pro Transparentes Video. Das erzeuge ich mal. und kann diese transparente Videodatei jetzt hier einfach auf einen Clip legen. Alle Effekte, die jetzt irgendetwas generieren, was aus dem transparenten Video, also dem unsichtbaren Video etwas erzeugt, kann ich somit jetzt auf mein Videoclip projizieren. Dazu gehört der eben gesehene Timecode-Effekt, ziehen wir ihn nochmal raus, weil er generiert hier Timecode. Und wenn ich den Timecode-Effekt nochmal korrekt einstelle, denn wir sehen momentan bin ich hier bei 24 und er zeigt 20 Sekunden an, wenn ich den nochmal umstelle auf 25 Bilder pro Sekunde, dann stimmt der auch hier entsprechend mit überein und ich kann jetzt wieder mein Korrekturabzug exportieren. Das Problem ist, dass ich hier keine Farbkorrektur anwenden kann, denn eine Farbkorrektur produziert nichts. Wenn ich hier jetzt hingehe und sage ich möchte ganz gerne eine schnelle Farbkorrektur hier anwenden, dann können wir sehen, ich kann hier einstellen was ich will das verändert nichts, weil das transparente Video wird jetzt korrigiert, aber nicht das, was darunter liegt. Also sind wir eben auf Generieren-Effekte eingeschränkt, dazu gibt es hier zum Beispiel so einen Blitz-Effekt. Könnte ja hier ganz gut passen, wenn wir an der Stelle mal einen Blitz auslösen würden. Naja, nicht wirklich der Blitz, den man sich vielleicht vorgestellt hätte. (Video im Hintergrund) Okay. Transparentes Video also nur für Generieren-Effekte. In Premiere Pro CS6 gibt es jetzt allerdings auch ein neues Element, und zwar eine Einstellungsebene. Einstellungsebene ist ein Konzept, was man vielleicht aus Photoshop oder auch After Effects kennt. Der Vorteil an der Einstellungsebene ist der, dass die Effekte, die ich hier darauf anwende, nicht auf die Einstellungsebene gerechnet werden, sondern auf alle Clips, die darunter liegen. Nehmen wir jetzt nochmal hier aus dem Effekte-Fenster die schnelle Farbkorrektur und ziehen sie auf den Clip. Und wenn ich jetzt hier eine Änderung vornehme ... machen wir ruhig mal ein bisschen kleiner, hier das Farbrädchen ... dann sieht man, korrigiere ich alle Clips die dahinter liegen. Und zwar alle gleichermaßen. Wenn ich das jetzt hier rüberziehe, sehe ich, alle Clips sind jetzt hier von dem Blaustich betroffen. Das heißt jetzt kann ich jeden beliebigen Effekt nehmen, und hier auf eine Einstellungsebene drauflegen. Es gibt allerdings auch hier wieder ein paar Ausnahmen, wie zum Beispiel der Effekt Verkrümmungsstabilisierung. Der analysiert jetzt meine Einstellungsebene, aber nicht die Clips, die im Hintergrund liegen. das heißt hiermit, wenn ich damit versuche das Bild zu stabilisieren, oder die Sequenz zu stabilisieren, hier funktioniert das nicht. Dafür muss ich jetzt wieder ... wenn wir das nochmal ausschalten, ich lösche den mal, ... dafür muss ich jetzt wieder in die übergeordnete Komposition gehen und hier den Effekt anwenden. Denn er muss sozusagen die Videodaten rausziehen zur Berechnung. Das kann die Einstellungsebene so eben nicht leisten. Für die meisten anderen Effekte sind Einstellungsebenen allerdings sehr wertvoll. Insbesondere weil sie hier ja auch alle Clips mit Einstellungen versehen. Das heißt wenn ich jetzt hier zum Beispiel so einen zusätzlichen Bild-in-Bild-Effekt einbaue, auf der Videospur 2 ... gehen wir einfach mal hier hin und ändern jetzt die Skalierung dieser Ebene, ... dann sehen wir, dadurch dass der Clip unterhalb der Einstellungsebene liegt, wird er eben auch mit verändert. Videoclips oder Elemente, die auf höheren Ebenen liegen, werden von der Einstellungsebene nicht angerührt. Das heißt meine Farbkorrektur ist jetzt auf den Clips im Hintergrund sichtbar, aber nicht auf dem Clip auf der Videospur 3, denn der liegt entsprechend hier oberhalb meiner Spur. Mit dem Konzept der Einstellungsebene habe ich mir schon häufig überlegt, dass es schlauwäre auf der Videoebene 1 die Videoclips zu haben, die Titelebene, wo ich bisher immer auf der Videospur 2 gearbeitet habe, in Zukunft auf die 3 zu nehmen, damit ich die Videospur 2 freibekomme frü Einstellungsebenen. Denn Titel und Grafiken, die ja schon korrigiert sind, in Photoshop angelegt, möchte ich in der Regel nicht nochmal durch eine Farbkorrektur in der Einstellungsebene verändern. Die Einstellungsebene kann ich hier natürlich auch abschneiden und an dieser Position die Einstellungsebene aufhört und die Clips ab dem Moment dann wieder ihre normale Farbe haben, das heißt hier muss man ein bisschen vorsichtig sein. Eventuell lohnt sich hier ein Übergang in der Deckkraft. Das heißt, ich gehe mal in die Einstellungsebene, sage jetzt hier, Deckkraft wird "100". Dafür erzeugen wir einen Keyframe. Gehe ein Stück weiter, und setze die Deckkraft hier auf "0". Wir sehen, eine Einstellungsebene mit der Deckkraft null wendet auch keine Effekte mehr an. Was die Einstellungsebene nicht weitergibt sind Eigenschaften wie Position und Skalierung. Ich kann zwar die Einstellungsebene skalieren, damit skaliere ich aber nur den Anwendungsbereich meines Effektes. Übertreiben wir ihn vielleicht mal ein bisschen, die schnelle Farbkorrektur, damit man das hier besser sieht. Möchte ich mehrere Clips skalieren und neu positionieren, so ist nach wie vor hier, eine verschachtelte Sequenz die bessere Wahl. Denn hier kann ich jetzt alle Clips im Compositing sozusagen alles das, was ich hier drin zusammengestellt habe, gemeinsam skalieren. Einstellungsebenen innerhalb von Premiere Pro war bereits von mir ein lang gehegter Wunsch, muss ich sagen. Denn ich benutze das Ganze in After Effekt sehr häufig, um einen Effekt auf mehrere Clips anzuwenden. Und hier in Premiere dafür jedes Mal eine verschachtelte Sequenz zu erzeugen, oder einzelne Effekte auf einzelne Clips anzuwenden, ist doch sehr mühsam. Gerade wenn man eine Sequenz hat, die in etwa den gleichen Farbstich beinhaltet ist so eine Einstellungsebene sehr praktisch.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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