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Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

Einstellungen synchronisieren

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Lightroom ermöglicht es, durchgeführte Einstellungen auf zusätzliche Bilder anzuwenden. Hierfür stehen sowohl eine manuelle als auch eine automatische Variante zur Verfügung.
08:09

Transkript

In Lightroom ist es eigentlich sehr häufig der Fall, dass man nicht nur an einem Bild arbeitet, sondern eigentlich an vielen Bildern gleichzeitig, und zwar an vielen Bildern aus der gleichen Lichtsituation. Aktuell hab ich hier dieses Bild bearbeitet. Man sieht das hier im linken Bereich über die Protokollschritte-Einstellungen. Und jetzt möchte ich diese Einstellungen, die ich ja für dieses Bild hier vorgenommen habe, auch auf den anderen Bildern anwenden. Und da ist ja eigentlich genau die gleiche Lichtsituation. Wie funktioniert das jetzt? Da gibt es zwei Varianten, oder eigentlich - drei im Wesentlichen. Ich zeig es einmal hier. Also, dieses Bild habe ich bearbeitet. Das sieht man auch hier in diesem kleinen Icon. Alle anderen Bilder haben jetzt nur Stichwörter drauf, sind jetzt aber nicht bearbeitet worden. Ich stell mich also auf dieses bearbeitete Bild, und nehme jetzt mit gedrückter Shift-Taste alle Bilder aus der gleiche Lichtsituation. Und ab diesem Moment, also wo ich jetzt mehrere Bilder markiert habe, ändert sich dieser Button hier. Und zwar steht hier jetzt "Synchronisieren". Also, wenn ich jetzt nur dieses eine Bild markiere, dazu am grauen, leeren Bereich hier klicke, sieht man, ich habe hier die Einstellung "Vorherige". Das würde jetzt die vorherige Einstellung auf dieses Bild kopieren. Das mag ich aber nicht. Ich möchte jetzt wirklich diese Einstellung von dem Bild auf diese Bilder hier synchronisieren. Also klick ich da drauf. Aufpassen eben, das ist das Bild, das ich bearbeitet habe. Sieht man hier. Jetzt auf "Synchronisieren" klicken. Und ich kann mir da jetzt auswählen, welche Einstellungen ich synchronisieren will. Will ich jetzt zum Beispiel nichts synchronisieren, sondern nur die Einstellungen der Körnung, dann würde jetzt auf die Bilder nur die Körnung übertragen werden. Und alle Einstellungen, die eventuell in diesen Bildern schon vorhanden wären (sind die aktuell nicht, aber es könnte ja sein), würden jetzt nicht beeinträchtigt werden. Wirklich nur die Körnung. Ich weiß aber, und man sieht das auch, weil ich ja hier nirgends dieses Plus/Minus-Symbol habe, dass die Einstellungen, oder dass keine Einstellungen vielmehr, auf diesen Bildern vorgenommen worden sind. Deswegen kann ich da getrost "Alle auswählen" drücken, und drück jetzt auf "Synchronisieren". Und jetzt werden die Einstellungen, die ich an diesem Bild habe, wirklich auch auf alle anderen Bilder angewendet. Also sehr praktisch. Was mir aber eigentlich noch besser gefällt, ist Folgendes: Ich wähle hier wieder diese Bilder aus. Kann ich übrigens auch in der Bibliotheksansicht, also Shortcut G, das heißt, ich nehme mir dieses Bild, klicke bis hierher, drücke dann die Taste D, für Develop, stehe jetzt auf diesem einen Bild, zoome da mal ein, und jetzt sage ich: ich möchte eventuell den Weißabgleich noch ein wenig anpassen, das Bild vielleicht ein wenig wärmer gestalten. Ich übertreibe da einmal, und nehme diesen Regler und ziehe den nach rechts. Dann sieht man ja aktuell, dass nur dieses eine Bild bearbeitet wird. Alle anderen, obwohl sie ausgewählt sind, bekommen davon nichts mit. Weil damit die etwas mitbekommen würden, müsste ich hier auf "Synchronisieren" klicken, schauen, dass der Weißabgleich ausgewählt ist, und dann auf "Synchronisieren" klicken. Also relativ viel Klickarbeit. Ich mach das einfach rückgängig mittels Coomand + Z und nochmal Command + Z. Und was ich jetzt mache, ist etwas sehr sehr geniales. Und zwar kann ich diesen Synchronisieren-Button über diese kleine Checkbox, wenn man so will, umschalten. Also, ich aktiviere die automatische Synchronisation. Das heißt, alle Einstellungen, die ich jetzt vornehme an diesem einen Bild, werden auf alle ausgewählten Bilder angewendet. Also wenn ich wieder das mit dem Weißabgleich mache, ich ziehe das wieder nach rechts, ich übertreibe einmal, so, dann wird das automatisch auf meine gesamte Auswahl angewendet. Ich mach das wieder rückgängig. Und geh da rein, und gehe mir den Cursor-Tasten leicht nach oben viel Mal, ich bin so … so um einige Schritte nach oben gegangen, jetzt um 300, habe hier einfach die Temperatur ein wenig erhöht. Und diese Einstellung ist natürlich auch auf allen anderen Bildern angewendet worden. Jetzt gehe ich in die Tiefen, und ziehe die Tiefen auch etwas mehr an. Und nehme den Schwarzpunkt und ziehe den ein wenig nach unten für etwas mehr Kontrast. Und auch das wird wieder auf meine gesamte Auswahl aufgetragen oder übernommen. Ich persönlich arbeite immer mit "Automatisch synchronisieren". Es gibt da nämlich nur einen kleinen Punkt, den man beachten muss, der eventuell ein wenig gefährlich sein könnte. In Wahrheit sogar sehr gefährlich. Nehmen wir mal an, wir sind hier im Bibliotheks-Modul und haben hier die Bilder geöffnet. Tabulator - ich sehe hier alle Fotos, sage: ja, okay, gut! Alle Fotos habe ich im Studio aufgenommen. Also, Steuerung + A, oder Command + A hier am Mac. Ich habe jetzt alle Bilder markiert. Und ich möchte hier jetzt in die "Stichwortliste"… nein, ich möchte hier auf "Stichwörter festlegen". Und sage jetzt da: alle Fotos waren im Studio. Sage "Studio", drücke auf "Enter". Das passt, jetzt gehe ich zum Beispiel hier auf dieses Bild. In Wahrheit sind noch immer alle Fotos ausgewählt. Sage: ah, okay, dieses Bild möchte ich jetzt .. hm.. großbearbeiten. Also, gehe ich in Entwickeln-Modul, sage: ja, cool, das Bild gefällt mir, tu mir da mal rein. Ich nehm jetzt einfach einmal die Farbtemperatur ein wenig runter, das passt soweit. Und außerdem möchte ich hier jetzt noch eine Teiltonung auf diesem Bild haben. Also, beispielsweise die Tiefen ein wenig rot gestalten. Geh da mal also in die Schatten rein, und gestalte das in etwa so, vielleicht ein bisschen mehr, dass man sieht, und sage vom Abgleich, das möchte ich eher so haben, so. Immer mal.. daher… okay. Und was ich jetzt gemacht habe, ohne dass ich wirklich darüber nachgedacht habe, ist dass ich zwar diese eine Bild hier großbearbeitet habe, und ich das auch okay finde, aber wenn ich jetzt wieder zurückgehe in die Bibliothek, dann sehe ich gleich, was passiert ist. Also, Bibliothek, kann ich auch auf den Shortcut G drücken, G für Grid, also Rasteransicht. Und da sieht man jetzt, was passiert ist. Und zwar habe ich diese Einstellungen, weil ich ja zuvor alle Bilder markiert habe, jetzt auf alle Bilder angewendet. Und im schlechtesten Fall kann man sich damit wirklich… ja… das Leben nicht gerade versüßen, weil man sich da vielleicht Einstellungen wirklich zerstört hat. Ab dem Moment, oder nach wie vor, wo ich jetzt noch alle Bilder markiert habe, und ich da rechtzeitig draufkomme, kann ich rückgängig gehen. Dann gehe ich hier wieder ins Entwickeln-Modul, noch einmal rückgängig, dann wird diese Teiltonung zurückgenommen, noch einmal rückgängig, noch einmal rückgängig, noch einmal rückgängig, noch einmal rückgängig, noch einmal rückgängig, und noch einmal rückgängig, und jetzt habe ich die Teiltonung herausgenommen. Aber eventuell habe ich die Anpassungen der Belichtung auch noch drinen. Also, wieder rückgängig, wieder rückgängig. Und jetzt bin ich wieder ins Bibliotheks-Modul zurückgekommen. Das heißt, wenn ich da wieder zurückgekommen bin, weiß ich, dass ich dazwischen im Entwickeln-Modul war, und ich eben bis jetzt wieder durch das "Rückgängig" bis zu dieser Stelle zurückgegangen bin, und die Einstellungen quasi zurückgenommen habe. Also, da muss man wirklich aufpassen, wenn man die Einstellung automatisch synchronisiert hat, dass man jetzt nicht alle Bilder ausgewählt hat, sondern nur dieses eine Bild auswählt, oder die Bilder, die man bearbeiten will. Ich möchte jetzt nur dieses eine Bild, also klick ich hier in diesen Bereich rein, also in den grauen Bereich neben dem Icon oder neben dem kleinen Vorschaubild. Jetzt kann ich ins Entwickeln-Modul wechseln und kann hier jetzt die Einstellungen vornehmen. Also in meinem Fall habe ich hier den Schatten so eingestellt, dann den Abgleich da nach drüben gezogen, das Schwarz vielleicht noch ein wenig nach unten gezogen, und vielleicht den Weißabgleich noch ein wenig anpassen, sagen wir so, wenn ich das so haben will… Und das ist jetzt eben wirklich nur auf diesem einen Bild und nicht auf den anderen. Also, meine Empfehlung zum Arbeiten mit "Automatisch synchronisieren": auf jeden Fall verwenden, ich find es wirklich wirklich sehr gut. Aber bevor man hier jetzt anfängt, die Bilder herum einzustellen, immer zuvor einen Blick hier unten in den Filmstreifen machen, und schauen, wie viele Fotos jetzt wirklich ausgewählt sind, und wie viele Fotos von meinen Bearbeitungen betroffen sein werden.

Lightroom CC und Lightroom 6 Grundkurs

Lernen Sie den Bildoptimierungs-Workflow mit Lightroom CC / Lightroom 6 kennen - vom Import über die Entwicklung bis hin zur Ausgabe Ihrer Fotos als Buch, auf Papier oder im Web.

8 Std. 13 min (85 Videos)
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