Lightroom Classic CC und Lightroom 6 Grundkurs

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Lightroom stellt ein Datenbankprogramm dar, welches sämtliche Einstellungen in einen Katalog speichert. Die Originalbilder bleiben außerhalb vom Katalog dort gespeichert, wo Sie es wünschen.
05:37

Transkript

Lightroom an sich ist ein Datenbankprogramm. Das heißt, alle Einstellungen, die man hier in Lightroom vornehmen kann, also Entwicklungseinstellungen, alle Einstellungen zu Stichwörtern, zu Meta-Daten, zum Kartenmodul und so weiter und so fort, also wirklich alles wird in einer Datenbank in einer LR-Card Datei gespeichert. Die Bilder hingegen, also die Originaldaten, werden nicht in diesem Katalog gespeichert, sondern die Bilder liegen extern bzw. liegen da, wo man sie auf der Festplatte eben abgelegt hat. Schauen wir uns das an, wie das ausschaut. Also hier sieht man, ich habe meinen Lightroom-Katalog gerade geöffnet, Lightroom-Catalogue mit der Endung LR-Card für Lightroom-Katalog. Wenn ich jetzt wissen möchte, wo dieser Katalog liegt, kann ich hier an Mac mit einem Kommand-Klick auf diese Leiste klicken, und jetzt sieht man, im Benutzerverzeichnis unter Bilder im Ordner Lightroom wird eben standardmäßig dieser Katalog abgelegt. Also dieser Lightroom-Katalog liegt eben hier unter Lightroom. Das heißt wiederum, dass eben hier wie gesagt die Wahrheit, wenn man so möchte, drinne ist. Also wirklich alle Einstellungen. Die Bilder hingegen liegen da, wo man sie eben auf der Festplatte abgelegt hat. Und das sieht man jetzt, wenn ich hier auf Bilder klicke. Den Ordner 2014, in meinem Fall hier, und den Ordner 2015. Wenn man jetzt in Lightroom schaut, sieht man, dass hier in dem linken Bereich in meinem Ordnerbedienfeld genau die gleiche Ordnerstruktur abgebildet ist. Das heißt also hier, der Ordner 2014, in dem jetzt quasi die Bilder liegen, wie hier, ich öffne diesen Ordner einmal. Jetzt sieht man, aah in diesem Ordner sind genau die Unterordner, mit den enthaltenen Bildern, genauso vorhanden. Wenn ich da zurückgehe, und auf den Ordner 2015 gehe, sieht man, dass diese drei Ordner von 2015 einfach hier in diesem Ordner auf meiner Festplatte liegen. Also das ist ganz-ganz wichtig. Die Bilder liegen außerhalb von meinem Leightroom-Katalog und werden nie in den Lightroom-Katalog rein gespeichert. Das heißt jetzt aber auch wiederum, in Umkehrschluss, man muss sich ein paar Gedanken über die Ordnerstruktur machen. Und ich würde hier jetzt empfehlen, dass man, wie ich es so bei mir habe, diese Struktur vornehme. Also einerseits nach Jahreszahl, also ich habe hier Ordner mit 2014 und mit 2015, und in diesen Jahresordnern, gibt es dann wieder Unterordner. Und die benenne ich immer nach Jahreszahl, Monat, Tag, und danach schreibe ich dann etwas dazu, damit ich sozusagen einen Überblick habe und auf einen Blick sehe, was jetzt in diesem Ordner auch wirklich geschehen ist. Also was ich da fotografiert habe. Des Weiteren stellen Sie sich auch die Frage, wie viele Kataloge soll man jetzt verwenden. Man sieht da hier, in Lightroom habe ich jetzt einen Katalog offen. Und meine Empfehlung ist auch wirklich, mit einen großen Katalog zu arbeiten. Also man hat einen großen Katalog, in dem wirklich alle Bilder drinne sind. Da gibt es auch in Wahrheit keine Obergrenze, also man braucht sich hier keine Sorgen machen, wenn jetzt Lightroom irgendwie langsamer wird oder so. Aber in diesem einen Katalog sind alle Fotos vorhanden. Das hat den Vorteil, dass ich jetzt sehr schnell und einfach über alle meine Fotos zum Beispiel suchen kann. Ich könnte jetzt einfach hier in Lightroom sagen: Zeig mir mal alle Fotos an. Das ist jetzt dieses Katalogbedienfeld Alle Fotos. Und jetzt könnte ich hier in diesen Alle Fotos – Ordner einfach rein gehen und sagen: ich suche jetzt nach Bildern, die ein gewisses Attribut haben. Also ich könnte jetzt einfach sagen: Attribut, zeig mir alle Bilder an, die zum Beispiel markiert sind. In diesem Fall ist das es jetzt noch nicht viel. Aber hier könnte ich jetzt über alle meine in diesem Fall 853, das können aber auch 300000 Fotos sein, und jetzt kann Lightroom sofort durch diese Fotos durchsuchen, und zeigt mir die Fotos nach dem Attribut an, das ich eben ausgewählt habe. Wenn man hier mit mehreren Katalogdateien arbeiten würde, also zum Beispiel pro Projekt – einen Katalog, dann ist es jetzt nicht so komfortabel möglich. Denn dann müsste ich für jedes Mal, wenn ich alle Bilder durchsuchen möchte, jeden einzelnen Katalog der Reihe nach aufmachen, und so nach meinen Bilder suchen. Das ist ja so eher anstrengend. Deshalb ist meine Empfehlung – im Normalfall einen großen Katalog, in dem wirklich alle Bilder enthalten sind. Eine weitere Frage stellen Sie sich noch, welche Dateitypen, also welche Arten von Bildern kann ich jetzt in Lightroom verwenden? Und da kann man eigentlich sagen, dass man so ziemlich alles verwenden kann, was ihm wie mit Fotografien in allgemeinen zu tun hat. Also sämtliche ROH-files, natürlich auch DNG-files, JPEG und PNG Daten, PSD-Daten, Tiff-Daten, und auch Videodateien. Man kann in Lightroom wirklich eine Menge an Bildmaterial und Bewegtbild verwalten und bearbeiten. Und zu guter Letzt möchte ich einen kleinen Tipp mitgeben. Wenn man jetzt anfängt, auf der Festplatte etwas zu verschieben, wenn man zum Beispiel sagt: Okey, ich möchte jetzt aus diesem Ordner ein Bild in den anderen Ordner haben, oder einen ganzen Ordner in einen anderen Ordner verschieben. Dann ist das wichtig, dass man das aus Lightroom heraus macht. Also hier drinnen den Ordner zum Beispiel nimmt und mit Drag-and-Drop nach oben schiebt. Da ja Lightroom ein Datenbankprogramm ist, muss Lightroom wissen, was jetzt passiert. Und deshalb sollten solche Operationen, wo man jetzt Daten verschiebt oder Ordner umbenennt, oder verschiedene andere Dinge, wirklich aus Lightroom heraus gemacht werden, denn dann weiß Lightroom wirklich wo meine Daten sind.

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