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Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Einstellungen an der Kamera

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Die Einstellungen für "AEB" (Automatic Exposure Bracketing) erlaubt bei vielen Kameras die selbsttätige Aufnahme von Belichtungsreihen mit Unter- und Überbelichtungen. An vier verschiedenen Kameras sehen Sie beispielhaft die nötigen Einstellungen und deren Möglichkeiten.

Transkript

Schauen wir uns nun an einigen Kameras an, wie diese Reihenaufnahmen, diese Bracketings praktisch funktionieren. Im Prinzip ist mehr oder weniger gleich. Bei den meisten Kameras die Einstellungen unterscheiden sich in ein paar Details. Ich gehe das jetzt mal kurz durch und ich fange mal mit einer kleinen APS-C Kamera von Canon an und dann später noch ein paar, zwei Exemplare von Sony, wie das dort gelöst ist, aber wie gesagt, das ist meistens relativ ähnlich. Ich bin hier auf dem rückseitigen Menü am Display unterwegs bei der Kamera und ich gehe jetzt mal auf diese Q-Taste, die bei Canon dazu dient hier einfach die Parameter einstellbar zu machen und man sieht jetzt hier eben zum Beispiel diese Skala mit - 3 bis + 3. Die hat mehre Funktionen, die ist unter anderem die Belichtungskorrektur, wenn man Aufnahmen generell unter- oder überbelichten will, dann ist die dafür zuständig, sie ist aber auch, wie man hier unschwer erkennen kann dafür da AEB-Einstellungen, das ist das, was hier unten steht und AEB steht für "Automatic Exposure Bracketing", das ist sozusagen der technische, komplette technische Ausdruck für dieses Bracketing, meist wird das eben kürzer bezeichnet. Und wenn wir uns das jetzt anschauen und hier mal mit "Set" reingehen in dieses Menü, dann können wir das mit dem Rad verstellen. Im Moment haben wir eine kleine grüne Markierung, das heißt, es ist eine Aufnahme, sobald wir das Rädchen auf die Seite drehen, können wie hier einfach die Belichtungen zum Beispiel auch maximal +-2, das ist bei vielen Kameras auch der Regelfall, einstellen, dann sagen mal "Set" und jetzt sieht das hier so aus, dass wie eine große Markierung in der Mitte haben, das ist unsere mittlere Belichtung und dann gibt es eine Aufnahme, zwei Blenden unter- und zwei Blenden überbelichtet. Damit diese Aufnahme auch wirklich eine Reihenaufnahme ist, müssten wir jetzt dreimal auslösen, dafür gibt es aber einen Auslösungsmodus, den wir hier aktivieren müssen oder sollten, es muss nicht sein, aber über Canon ist das getrennt, bei manchen anderen Kameras, wie wir gleich sehen werden, ist es praktisch fixiert und jetzt habe ich hier ein Einzelbild und jetzt kann ich reingehen und gehe ein Häuschen weiter sozusagen, mache eine Reihenaufnahme - "Set". Und jetzt habe ich im Prinzip in der Kamera alles eingestellt, was ich für einen Bracketing brauche. Wenn ich jetzt auslöse, dann, hört man auch sehr genau, dass die Aufnahmen immer mit der kürzesten Belichtungszeit beginnen und mit der längsten enden. Das ist einfach auch aus praktischen Gründen ganz ganz vernünftig, denn wenn die Kamera in Bewegung ist oder irgendwie Erschütterungen im Spiel sind, dann sind die eher am Anfang, wenn man auslöst, dabei und da ist halt die kürzeste Belichtungszeit die Unempfindlichste und die längste kommt meistens am Schluss. Spielt jetzt für unseren Anwendungszweck für die Panoramafotografie in der Regel keine Rolle, weil wir sowieso auf einem Stativ unterwegs sind. Die 600 D ist ein typisches Beispiel für die meisten Kameras, wo das Bracketing mit +-2 Lichtwerten oder Blenden, wie man umgangssprachlich sagt, limitiert ist, wir schauen uns jetzt mal ein anderes Exemplar an, einfach eine größere Kamera, die 5D Mark III. Und ich setze die mal hier drauf und schauen uns mal an wie das dort gelöst ist, und hier haben wir auch eine solche Skala und wenn wir diese Skala jetzt mal einfach hier mit der Taste Q, ich gehe hier mal auf "Q" und auf "Set", dann können wir die hier einstellen, und wir sehen jetzt hier, dass wir da wesentlich mehr Möglichkeiten haben. Wir können in den Voreinstellungen von der 5D, können wir definieren, dass wir auch mehr als drei Aufnahmen haben und hier können wir auch ein viel größeren Bereich abdecken, also hier das zum Beispiel ist ein Standard Setup was ich verwende an der Kamera, indem ich einfach hier +-2 und +-4 Lichtwerte drin lasse, und hier sieht man auch, da gibt es Pfeile nach rechts und links, das heißt, da kommt links noch einer und hier kommt noch einer, weil diese Skala nur +- 3 geht, und wenn ich jetzt hier runtergehe und dann bei den Einzelbildern noch gehe, habe ich sogar noch Auswahl, da gibt es einen Highspeed Mode, wo die so schnell wie möglich hintereinander kommen, das heißt, die Kamera versucht die Bilder so schnell wie möglich auf die Speicherkarte zu kriegen, da ist eine schnelle Speicherkarte sehr von Vorteil und das ist zum Beispiel die Standardeinstellungen, die wir dann für eine HDR-Aufnahme an dieser Kamera verwenden. Und wir können eben, wie gesagt, hier in den Voreinstellungnahme definieren, dass wir auch mehr als drei Aufnahmen haben, also üblicherweise fünf, und wir können, das dann uns jetzt noch anschauen auf anderen Kameras, wo es ein bisschen anders gelöst ist, also ich habe jetzt mal hier die Alpha 6000 von Sony. Und dort geht das etwas anders. Hier bei das Sony Alpha 6000 sind diese Modi, die wir für das Bracketing brauchen, die sind hier über diesen Drivemode und Timer und Reihenaufnahmen, das ist das Icon hier auf der linken Seite dieser Kreiswippe, und wenn ich da drauf klicke, dann wird dieser Bildfolgemodus einmal aktiviert und dann habe ich die standardmäßige Einzelaufnahme, eine schnelle Reihenaufnahme, ein paar Timermodes und weiter unten, unter den Timermodes kommen die Serienaufnahmen. Und hier sieht man also den Standardmodus, den ich zum Beispiel meistens verwende. Ich mache drei Aufnahmen mit drei Blenden Abstand, also + und - 3 Lichtwerte und dann kann man hier, wenn man die Wippe nach links bewegt, das noch ein bisschen kleiner machen, zwei Abstand, ein Abstand, also das wäre jetzt das Gleiche wie die 600D, was ich gerade gezeigt habe, und dann gibt es noch kleinere Inkremente, mit bis zu fünf Bildern, und die sind aber jetzt für die Panoramafotografie und für HDR, was wir hier brauchen, nicht wirklich geeignet. Meistens bleibt man hier bei dem Modus mit +- 3 Blenden, weil wir dort zusammen mit dem hohen Dynamikumfang, den die Sony-Chips bei der Aufnahme bringen, ist es im Vergleich in etwa + -4 Blenden bei einem Canon Gerät, also das deckt ungefähr gleichen Bereich, also erfahrungsgemäß, wenn ich hier drei Aufnahmen + - 3 mache entspricht das in etwa fünf Aufnahmen mit + - 4 bei der 5D Mark III, so von dem was man letzten Endes wirklich dann rausbekommt aus der ganzen Geschichte. Und dann haben wir hier nur geringfügig anders den gleichen Modus bei der a7R. Da funktioniert es ziemlich ähnlich, das Icon schaut ein bisschen anders aus und hier haben wir auch den Reihenmodus und wir können hier noch auswählen, ob wir die Aufnahmen einzeln auslösen, das ist also dieses BRKS was jetzt aktiviert ist, also wenn wir nach oben gehen, BRKC, das steht für "continues", da wird mit einmal Auslösen die ganze Geschichte abgefeuert und hier kann man es im Prinzip auch noch mal separat haben. Das gibt manche Fälle, wo das ganz praktisch ist, aber in der Regel braucht man diesen Modus und die Spreizung sozusagen der ganzen Lichtwerte über die Bracketings, die sind hier ziemlich gleich. Bei dem neueren Modell, das ist jetzt die a7R, aber wenn man zum Beispiel neuere Modelle, wie die a7R Mark II nimmt, da ist der Bracketing-Bereich dann noch wesentlich höher und man kommt dann mit diesen Kameras schon relativ weit.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Lernen Sie, wie Sie HDR-Belichtungsreihen und die Panorama-Technik verbinden, um Rundumblicke mit besonders hohem Dynamikumfang zu erstellen.

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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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