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Canon EOS 700D Grundkurs

Einstellung 1

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In den verschiedenen Einstellungsmenüs geht es um die eher technischen Feineinstellungen Ihrer Kamera. Los geht's mit den Menüoptionen des ersten Einstellungsmenüs.
06:23

Transkript

Die 700D hat vier sogenannte "Einstellungsmenüs". Ob diese Bezeichnung jetzt sinnvoll ist, in allen anderen Menüs können Sie natürlich auch Einstellungen vornehmen. Dass es sich hier eher um technische Einstellungen handelt, wird durch den Werkzeugschlüssel, durch diesen Schraubenschlüssel symbolisiert. Im ersten der vier gelben Einstellungsmenüs können Sie in der ersten Option den "Ordner" wählen. Klicken Sie drauf und Sie sehen jetzt hier, in diesem "Ordner" sind 75 Bilder, das wird klein angezeigt. Die Ordnernummer steht vorne und dadurch, dass nur dieser eine Ordner angezeigt wird, wird klar, hier existiert bislang auf dieser Karte nur ein Ordner. Sie können einen weiteren Ordner erstellen, indem Sie einfach sagen "Neuen Ordner erstellen", und jetzt werde alle Aufnahmen, die jetzt gemacht werden, in diesen neuen Ordner hineinfotografiert. Diese Technik mit den Ordnern ist praktisch, um Bilder von vornherein zu sortieren. Wenn ich an einem Tag verschiedene Fototermine habe und möchte die im vorhinein schon zusammenfassen, dann kann ich einen Ordner fotografieren. Ich kann natürlich auch an ganz unterschiedlichen Tagen immer wieder in gleiche Ordner reinfotografieren, wenn ich bestimmte Motive was weiss ich, Blumen, Architektur, Personen, Privates von Beruflichem trennen möchte. Dann hilft es schon diese Ordner ein bisschen vorzusortieren, denn dann kann ich auch beispielsweise mit der Diashowfunktion mir einen bestimmten Ordner anzeigen lassen, ohne dass ich die anderen Bilder überhaut zu Gesicht bekomme. Die Dateinummerierung legen Sie in der nächsten Einstellung fest: Reihenaufnahme, automatische Rückstellung oder manuelle Rückstellung. Das heißt, jede Nummer wird tatsächlich nur einmal vergeben, wenn Sie eine neue Speicherkarte in die Kamera tun, wird automatisch weiter nummeriert. Das ist die, aus meiner Sicht, sinnvollste Nummerierung, denn so können Sie sicher sein, dass keine Nummer doppelt vergeben wird, denn es ist ja nichts ärgerliches, wie wenn man plötzlich über die gleiche Bildnummer spricht, aber der Bildinhalt ein bisschen anders. Man sucht vielleicht ein Bild und telefoniert mit jemandem, der sagt: "Hast du mal Bild Nummer XYZ?", zum Beispiel, und es ist ein ganz anderes Bild als das, was er tatsächlich braucht. Man kann sich das natürlich auch einstellen, dass das automatisch wieder auf 0 gestellt wird. Ist dann sinnvoll und praktisch, wenn man sagt, ich hab es mir sowieso in meinem Workflow so eingerichtet, dass ich automatisch, wenn ich die Speicherkarte ins Lesegerät tue und die Bilder in den Rechner übertrage, automatisch nach ganz anderen Kriterien neu nummeriere, weil Ihnen vielleicht die Vorgaben, die Canon für die Bildnummern macht gar nicht zusagen und Sie ganz andere Ideen oder Bedürfnisse haben, was die Bildnummern betrifft. Im dritten Schritt legen Sie fest, wann das Bild automatisch gedreht wird oder nicht. Das heißt, es geht hier einerseits um die Wiedergabe in der Kamera. In der ersten Option, das ist die Standardeinstellung, wird das Bild automatisch gedreht, Das heißt, wenn Sie eine Querformat-Aufnahme machen, wird die logischerweise so angezeigt. Die Hochformat-Aufnahme wird dann so gedreht, dass Sie die Kamera nicht drehen müssen, um die Hochformat-Aufnahme aufrechtstehend betrachten zu können. Das ist natürlich praktisch, weil Sie die Kamera nicht drehen müssen zwischen Hoch- und Querformat. Es ist aber ein bisschen blöd, weil die Querformat-Aufnahmen immer sehr viel größer dargestellt werden als die Hochformat-Aufnahmen. Ich mag lieber die große Darstellung, die gleich große Darstellung von Hoch- und Querformat. Deshalb habe ich die zweite Option gewählt, wo die Aufnahmen hier in der Kamera nicht gedreht werden, jedoch das zweite kleine Symbol hier mit dem Computerbildschirm signalisiert. Im Computer, wenn Sie also übertragen werden und im Computer angezeigt, dann werden die Bilder selbstverständlich gedreht. Denn es macht auf dem Computerbildschirm wenig Sinn, die Hochformate so zu betrachten oder aber die Bilder alle einzeln zu drehen und selektieren, und sagen, das sind jetzt Hochformate, das sind Querformate. Das ist also die sinnvollste Einstellung aus meiner Sicht, und Sie können das automatische Drehen natürlich auch für beide Fälle abstellen. Das kann möglicherweise sinnvoll sein, wenn Sie die Kamera, wie auch immer an irgendeinem Stativ befestigen und nicht klar ist, in welche Richtung die Kamera die Bilder dreht, und es vielleicht für den Workflow im Weiteren relativ egal ist, wie die Bilder ausgerichtet sind. Was mir da einfällt, sind Reproduktionen, wo es einfach nur wichtig ist, dass die Bilder formatfüllend dargestellt werden. Da könnte es eine sinnvolle Einstellung sein, aber ich habe in meiner Praxis bislang mit dieser Einstellung hier die besten Erfahrungen gemacht und auch noch keine Notwendigkeit gesehen, da etwas anderes einzustellen. Wenn Sie die Karte formatieren möchten, und hier sehen Sie eine Warnung "Alle Daten gehen verloren", also machen Sie das nur dann, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die Daten entweder nicht mehr brauchen oder wenn Sie sicher sind, dass Sie die Daten zwar brauchen, aber schon auf den Computer übertragen haben und Sie auf dieser Karte die Daten nicht mehr brauchen. Dann sollten Sie die Karte formatieren. Es gibt Fotografenkollegen, die formatieren die Karte jedes Mal, wenn Sie die Bilder heruntergeladen haben, formatieren die Karte jedes Mal neu. Ich hatte bislang dieses Bedürfnis eher gar nicht. Ab und zu mache ich das vielleicht einmal, aber eigentlich finde ich, Karte formatieren ist nicht so notwendig, außer wenn ich alle Bilder löschen will. Das mache ich mitunter auch schon, wenn ich die Bilder auf den Computer einfach herüber übertragen habe. In der letzten Einstellung dieser ersten Gruppe hier, können Sie die Ifi-Einstellungen vornehmen, wenn Sie in Ihrer Kamera eine Ifi-Karte verwenden, die ist WLAN-fähig ohne weiteres Zusatzgerät, dann können Sie die hier aktivieren oder deaktivieren. Wenn die Karte aktiviert ist, bedeutet das natürlich höheren Energieverbrauch. Möglicherweise mehr Wartezeit, bis Sie neue Bilder aufnehmen können, weil die Karte ja auch ständig damit beschäftigt ist, zu gucken, ob sie ein Funksignal irgendwo hinsenden kann oder ob das empfangen wird. Insofern ist das halt nur dann sinnvoll, wenn Sie tatsächlich die Karte verwenden, um Bilder direkt zu übertragen. Und wenn Sie eine Übertragungsmöglichkeit haben, ist es natürlich eine tolle Sache. Bei vielen großen, professionellen Kameras war es lange Zeit so, dass Sie ein wirklich großes WLAN-Modul brauchten, was annähernd so teuer war, wie die Kamera selbst. Und hier das ist ein kleines, witziges Tool, vielleicht ist es auch für Sie interessant.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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