Crystal Reports 2016 Grundkurs

Einstellmöglichkeiten für Crystal Reports

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Über die Crystal Reports-Optionen legen Sie sinnvolle Voreinstellungen für die von Ihnen entworfenen Berichte fest. In diesem Video lernen Sie die wichtigsten Optionen kennen.

Transkript

Wenn Sie Crystal Reports zum ersten Mal benutzen, macht es Sinn, die verschiedenen Einstellmöglichkeiten von Crystal Reports kennenzulernen und diese für die eigenen Zwecke korrekt einzustellen. In diesem Video gehe ich mit Ihnen die relevanten Einstellungen durch und helfe Ihnen diese korrekt einzustellen. Klicken Sie dazu unter "Datei" "Optionen", um die Crystal Reports-Optionen zu öffnen. Die Crystal Reports-Optionen sind in den verschiedenen Reitern thematisch gruppiert. Wir fangen im Reiter "Layout" an. Als erstes haben Sie die Möglichkeit, Einstellungen für die Entwurfs- und die Vorschauansicht vorzunehmen. Obwohl Sie in beiden Ansichten, also in der Entwurfsansicht und in der Vorschauansicht designen können, macht es Sinn, beide Ansichten mit einem Blick zu unterscheiden. Dazu wählen Sie andere Einstellungen für die Entwurfsansicht, als wie für die Vorschauansicht. Die Voreinstellungen sind schon ganz gut gewählt, jedoch empfehle ich immer noch in der Entwurfsansicht das Raster einzufügen. Mit dem Raster erhalten Sie eine Art Millimeterpapier für die Entwurfaansicht. Das macht es Ihnen einfacher, die verschiedenen Berichtskomponenten zu platzieren. In den Rasteroptionen können Sie dann "Am Raster ausrichten" wählen. Das heißt, dass die Berichtskomponenten Im Rahmen des Millimeterpapiers ausgerichtet wählen. Sie erhalten dann möglicherweise eine Art Snap-Effekt. Was hier ganz gut klingt, ist in der Praxis jedoch nicht so hilfreich. Gerade wenn Sie Berichtskomponenten auf den Zehntel Millimeter genau platzieren müssen, ist es nicht sinnvoll, diese innerhalb des Berichtsrasters zu snappen. Ich deaktiviere daher "Am Raster ausrichten". Die Rastergröße ist mit ca. 0,2 cm auch zu groß eingestellt, eine Größe von 0,1 Zentimeter, also einem Millimeter ist ausreichend. Wir wechseln nun in den Reiter "Datenbank". Im Bereich "Tabellen und Felder" haben Sie die Möglichkeit, die Tabellen alphabetisch zu sortieren und natürlich auch die Feldnamen alphabetisch zu sortieren. beide Optionen gehören meiner Meinung nach eingeschaltet. Wenn Sie eine Tabelle oder ein Feld suchen, ist es sinnvoll dieses in eine alphabetischen Sortierung zu tun. Im Bereich "Formel-Editor" haben Sie die Möglichkeit den Formel-Editor anzupassen. Dies können Sie über eine visuelle Auswahl, zum Beispiel welche Schriftart oder Schriftgröße der Formel-Editor haben soll, als auch über die Standardformelsprache funktional einstellen. es stehen Ihnen zwei Formelsprachen zur Verfügung, einmal die Crystal-Syntax, eine Syntax angelehnt an C# oder Java, und einmal die Basic-Syntax, eine Syntax eher wie Visual Basic oder Basic. Ich lasse hier die Voreinstellung Crystal-Syntax. Über die Formel-Editor ist es nachher möglich, verschiedene Formeln zu schreiben. Formeln sind kleine Skripte, mit denen Sie Ihr Berichtsdesign und Berichtswesen später steuern können. Wechseln wir nun in den Bereich "Reporting". Im Bereich "Reporting" haben sie die Möglichkeit in der Sektion "Lesen von Daten" die NULL-Wert-Konvertierung für Datenbankwerte und für andere Werte, also Werte, die aus dem Bericht kommen, einzuschalten. Diese NULL-Wert-Konvertierung, wie der Name schon sagt, konvertiert den NULL-Wert in den jeweiligen, je nach Datentyp abhängigen Standardwert. Bei numerischen Werten ist das die Null und bei alphanumerischen Werten ist das ein Leerstring. Je nachdem, wie Sie Daten aus Ihrer Datenquelle herauslesen, kann die NULL-Wert-Konvertierung sinnvoll werden. Gerade bei Formeln, also den kleinen Skripten, ist es sinnvoll nicht mit den NULL-Werten zu arbeiten oder immer in jeder Formel die NULL-Werte speziell abzufragen, damit die Formeln später einfacher sind, macht es eventuell Sinn, die NULL-Wert-Konvertierung einzuschalten. Allerdings muss dies von Fall zu Fall beleuchtet werden. Wenn Sie beispielsweise Umsatzauswertung schreiben und einen NULL-Wert in den Rabattwerten bekommen, kann man vielleicht davon ausgehen, dass es sich um 0%, also um keinen Rabatt handelt. Demnach wäre eine NULL-Wert-Konvertierung sinnvoll, gerade wenn Sie die Rabatte später in berechnenden Formeln verwenden. Wenn Sie allerdings für einen Umsatzmonat einen NULL-Wert bekommen, ist nicht unbedingt immer davon auszugehen, dass es sich hierbei um einen Monat ohne nennenswerten Umsatz handelt. Vielmehr könnte man vielleicht darauf schließen, dass in diesem Monat noch keine Umsatzwerte gemeldet wurden, dann wäre eine NULL-Wert-Konvertierung eventuell schädlich. Im Falle des Videotrainings aktiviere ich bei der NULL-Wert-Konvertierung, weil ich die Formeln einfacher schreiben möchte und nicht die NULL-Wert in jeder Formel explizit überprüfen möchte. Eine weitere interessante Option im Bereich "Reporting" ist die Option "Daten mit Bericht speichern". Hier haben Sie die Möglichkeit Vorschaudaten bereits mit dem Bericht abzuspeichern. Das macht in zwei Szenarien Sinn. Entweder Sie sind nicht immer mit einer Datenquelle verbunden, können sich also während des Berichtsdesigns nicht immer aktuelle Daten ziehen oder das Abrufen der Daten dauert lange. Dann wollen Sie auch nicht bei jeder kleinen Änderung die Daten neu abrufen und dort 1 bis 2 Stunden warten, bis die Daten endlich im Crystal Reports angekommen sind. Aus diesem Grund macht es Sinn, diese Daten einmalig zu ziehen, in Crystal Reports abzuspeichern, also mit der Berichtsdatei wegzuspeichern, und dann immer gegen diese Daten zu designen. Allerdings erhöht das auch das Volumen der RPT, also der Berichtsdatei, damit wird die Datei größer, logisch, und braucht eben länger zum Öffnen und zum Speichern. da wir in unserem Training mit einer kleinen Datenmenge arbeiten, mit der wir immer verbunden sind und die schnell Daten liefert, lasse ich diese Option deaktiviert. Eine weitere, wichtige Option ist, den Bericht automatisch nach X-Minuten zu speichern. So ein Auto-Speichern hat schon manchen Vormittag gerettet. Als drittes gibt es noch das Vorschaubild speichern. Hier haben Sie die Möglichkeit die Crystal Reports Vorschauansicht als kleines [ ] abzuspeichern, und dieses dann als Icon für Ihren Crystal Reports-Bericht zu verwenden. Wechseln wir in die Felderansicht. Hier haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Formatoptionen für die einzelnen Feldtypen mitzugeben. Da es noch etwas früh ist für solche Einstellung, lasse ich diese unberührt. Im Reiter "Schriftarten" haben Sie die Möglichkeit, für die einzelnen Berichtskomponenten eine Standardschriftart zu definieren. In unserem Fall wird und bleibt das "Arial 10", was hier bereits voreingestellt ist. Arbeiten Sie mit anderen Schriftarten, macht es Sinn, diese hier einmalig zu setzen, anstatt später im Bericht die Schriftart bei jeder Berichtskomponente anzupassen. In den Bereichen "Smarttag und HTML-Vorschau" und in der Abhängigkeitsprüfung sind keine weiteren für uns relevanten Optionen enthalten, die lassen wir einfach auf dem Standard. Mit Klick auf OK speichern Sie die Crystal Reports-Einstellungen. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellungen für dieses lokal installierte Crystal Reports gelten. alle, mit diesem Crystal Reports neu angelegten Berichte enthalten diese Voreinstellungen der Option. Damit haben Sie in diesem Video die wichtigsten Crystal Reports-Optionen kennengelernt und können nun die Optionen für Ihre Bedürfnisse korrekt einstellen.

Crystal Reports 2016 Grundkurs

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6 Std. 39 min (51 Videos)
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Crystal Reports Crystal Reports 2016
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Erscheinungsdatum:30.01.2017

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