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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Einsetzen des Hintergrund-Radiergummis

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Der Einsatz des Hintergrund-Radiergummis ist eigentlich simpel. Es gibt nur wenige Optionen, die jedoch völlig ausreichend für eine sehr gezielte Einstellung sind.
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Transkript

Zunächst mal müssen wir natürlich die Aufnahme, die wir transparent machen wollen, beziehungsweise die wir freistellen wollen, inklusive dieser Transparenz ein bisschen vorbereiten. Ich ziehe sie erstmal auf den späteren zukünftigen Hintergrund mit dem Verschieben-Werkzeug einfach rauf, füge sie hier ein. So. Dann haben wir das schon mal, können den Mixer damit wieder schließen. Es brauchen wir auch nicht speichern und haben jetzt hier diese beiden Bilder übereinander. Das ist mal der erste Teil der Vorbereitung. Und jetzt können wir eigentlich auch schon beginnen, die Sache freizustellen. Weil das Werkzeug, was wir verwenden, hier der sogenannte Hintergrund-Radiergummi, weil dieses Werkzeug ein destruktives Werkzeug ist, müssen wir natürlich die Vorbereitungen treffen und müssen diese "Ebene 1" einmal über "Cmd+J" beziehungsweise "Strg+J" duplizieren und diese Kopie jetzt ausblenden. Das Ausblenden ist am einfachsten, indem Sie die "Alt"-Taste drücken und eine schwarze Ebenenmaske anlegen. Das brauchen wir nur dann, wenn mit dieser "Ebene 1" wirklich was schief gegangen sein sollte oder wenn wir vielleicht gewisse Bildteile, die der Hintergrund-Radiergummi einfach verschluckt hat, wiederherstellen müssen. Dann ist es gut, wenn man diese Kopie dafür hat. So. Viel mehr müssen wir eigentlich gar nicht machen. Jetzt können wir tatsächlich loslegen. Schnappen uns das hier, diese "Ebene 1" und den Hintergrund-Radiergummi. Und jetzt müssen wir den erstmal einstellen. Einstellen heißt, wir haben hier oben mit der Optionsleiste eine ganze Menge Möglichkeiten, wie man mit diesem Ding arbeitet. Und die möchte ich Ihnen zumindest mal kurz erläutern. Für uns sind von diesen drei Optionen, wie die Farbe eigentlich aufgenommen wird, die gelöscht werden soll, nur diese beiden hier wirklich interessant. Bei diesen Doppelpipetten sehen Sie, wenn wir da mit diesem Werkzeug später entlangfahren, dass immer wieder die Hintergrundfarbe aufgefasst wird, gelöscht wird, aufgefasst, gelöscht. Da wir aber nur eine einzige Hintergrundfarbe haben, reicht es uns auch natürlich vollkommen aus, wenn die Farbe nur ein einziges Mal, nämlich in dem Moment, wo wir ins Bild titschen, quasi freigestellt beziehungsweise aufgenommen wird. So. Die Grenzen "Nicht aufeinander folgen", ich möchte es mal so übersetzen. Das heißt, so wie man denkt, dass dieses Werkzeug funktionieren müsse. Dann gibt es noch "Benachbart". Das ist wie bei beim Zauberstab. Das kennen Sie, es werden nur dann Pixel gelöscht, wenn sie mit bereits gelöschten benachbart sind. Und "Konturen finden" ist eine tolle Funktion, die wir uns gleich noch einmal anschauen werden. So. Die Toleranz, die dürfte relativ klar sein. Wenn ich hier mit einer Toleranz von 10 % reingehe, dann passiert das und es bleibt sehr viel Blau übrig. Wenn ich mit einer Toleranz von 90% reingehe, dann wird das gesamte Blau gelöscht, aber eben auch fast das gesamte Glas. Ist nicht so wirklich schön. Deswegen müssen wir irgendwo in der Mitte bleiben. Und das Schützen der Vordergrundfarbe würde ich mal grundsätzlich nicht anklicken, sondern nur dann wirklich wählen, wenn wir es brauchen, was im Moment noch nicht der Fall ist. So, die Toleranz setzen wir mal auf 50 %. Immer so zwischen 40 und 50 % ist eigentlich ein guter Startwert. Wenn Sie deutlich mehr davon brauchen, also eine höhere Toleranz, dann natürlich nur, wenn Sie auch einen wirklich großen Kontrast haben. Also beispielsweise wäre hier sicherlich der Unterschied zum Henkel auch mit einer höheren Toleranz machbar. Aber ich würde mal sagen, wenn wir mit 50 % Toleranz arbeiten, ist der Hintergrund-Radiergummi in vielen Fällen ein echter Kumpel. So. Ob Sie das jetzt mit harter oder mit weicher Spitze machen wollen, das überlasse ich Ihnen. Es gibt für beides eigentlich ganz gute Hinweise beziehungsweise ganz gute Begründungen. Ich mache das jetzt mal mit einem harten Radiergummi, damit wir überhaupt gar keine Schlieren und nichts bekommen, und fange einfach mal an, freizustellen. Dazu ist es wichtig, zu wissen, wo fängt man denn eigentlich an. Also würde ich beispielsweise an dieser Stelle mit der Freistellung anfangen, dann könnte ich davon ausgehen, dass das Blau hier oben deutlich heller ist als hier unten. Das sieht man sogar schon. Die Ausleuchtung des blauen Hintergrundes ist einigermaßen konsistent, aber so ganz konsistent eben doch nicht. Also versuche ich natürlich irgendwo anzufangen, wo wir möglichst ein sehr ähnliches Blau haben wie das, was wir hier drin löschen wollen. Ja, und dann brauche ich bloß noch reinzuklicken, und dann sehen Sie doch schon, dass es eigentlich ziemlich easy funktioniert. Jetzt werden genau die Blautöne hier rausgelöscht, die wir nicht haben wollen, während die helleren Töne alle außerhalb der Toleranz liegen und deswegen nicht gelöscht werden. So simpel funktioniert dieses Teil. Das ist wirklich fasziniert nach wie vor, auch nach vielen Jahren, weil es diesen Hintergrund-Radiergummi ja schon Jährchen gibt. Und damit hätten wir eigentlich schon den allergrößten Teil, vor allem den wichtigsten Teil hier freigestellt. So. Jetzt kann man trotzdem mal versuchen, weiterzumachen. Warum denn nicht? Warum sollen wir es nicht mal versuchen? Man kann hier mal ein bisschen dichter rangehen, dass wir auch mal sehen, was hier passiert. Ich mache die Pinselspitze ein wenig kleiner und mache hier weiter. Und jetzt sehen wir, ja, das funktioniert auch. Aber an der Stelle kriegen wir natürlich Schwierigkeiten. Na, da ist so viel Blau in diesem Chrome drin, dass wir da Schwierigkeiten bekommen. Nicht weiter dramatisch. Das können wir später noch verbessern. Jetzt gehen wir hier weiter. Die Frage ist, wie es so mit dieser Geschichte hier aussieht. Und da fange ich natürlich auch mal an hier an der Stelle. Und Sie sehen, na, da nimmt das Werkzeug leider auch relativ viel von dieser Farbe weg, müssen wir also auch noch was dran machen. Und jetzt kommt dieses "Vordergrundfarbe schützen" ins Spiel. Wunderbar. Das heißt, ich muss das hier als Vordergrundfarbe definieren und dann das Häkchen setzen. Dann dürfte das hier deutlich besser geschützt sein. Wir versuchen es. Ich drücke einfach die "Alt"-Taste, dann bekomme ich die Pipette, wähle diesen dunklen Farbton aus. Dieses dunkle Blau haben wir jetzt hier als Vordergrundfarbe. Genau die will ich jetzt schützen. Mal sehen, ob es funktioniert. Und Sie sehen, es funktioniert deutlich besser, ein bisschen ist es immer noch der Fall. Aber wir haben ja noch einen Trumpf in Ärmel. Wir können nämlich hier oben die Grenzen von "Nicht aufeinander folgen" auf "Konturen finden" schalten. Das bedeutet, wenn wir das machen, dass hier tatsächlich das Werkzeug, Sie sehen es auch, es arbeitet langsamer, dass hier immer Konturen abgetastet werden und jetzt erkennt Photoshop hier eine Kontur. Das heißt, da können wir einfach bequem drüber malen. Und es passiert nichts mehr. Wow, super gut. Na? Hier drüben probieren wir das natürlich auch noch. Und auch hier, na, ist es ein bisschen eine andere Vordergrundfarbe. Das kann sein. Das gehört ja zu den Dingen, die man später noch ein bisschen nachbearbeiten muss, obwohl ich finde, dass es gar nicht mal so schlecht rauskommt. So. Wie Sie sehen, ist das "Konturen finden" etwas, was Photoshop stark beschäftigt. Also, das sollte man wirklich nur da einschalten, wo auch Konturen zu finden sind. Ansonsten "Nicht aufeinander folgen" ist wohl da der beste Modus, mit dem man hier arbeiten kann. Und ich würde sagen, dann sind wir auch gleich einmal um das Objekt rum. Hier haben wir natürlich wieder die Schwierigkeit, dass zu viel Blau in dieser Oberfläche drin ist. Aber insgesamt würde ich sagen, jawohl, die Kontur ist soweit freigestellt. Natürlich könnten Sie jetzt weiter mit diesem Hintergrund-Radiergummi arbeiten. Ich empfehle Ihnen aber, wenn wir jetzt schon angefangen haben mit dem Radiergummi, dann machen wir auch mit dem ganz normalen Radiergummi auch weiter. Das ist der, der keinerlei Farbaufnahme hat, der einfach nur drauf los radiert. Das reicht auch vollkommen, denn mit dem Hintergrund-Radiergummi kann es schon sein, dass Sie hier und da vielleicht mal Schlieren bekommen. Genau das, was wir oben gerade bekommen. Das ist aber nicht dramatisch. Die kann man ja einfach ein wenig verunschärfen. Das heißt, ich gehe so mit einer unscharfen Spitze hier drüber. Na, unscharf. Machen wir das mal hier. So. Die Härte 0 %. Und wenn ich da hier drüber gehe, schauen Sie. Dann sehen Sie davon auch nichts mehr. So. Wunderbar. Dann ist es an der Stelle auch fertig freigestellt. Den Rest wie gesagt mit einem großen Radiergummi, damit hier keine Probleme auftauchen. Gehe ich einfach schnell drüber. Damit ist das Blaue erstmal alles schön verschwunden. Wunderbar. Und unser Freisteller ist wirklich in sehr kurzer Zeit schon relativ weit gelungen, würde ich mal sagen. Natürlich sind wir noch nicht fertig. Natürlich gibt es eine Menge Dinge, die man dann verbessern kann, verbessern muss sogar. Aber im Großen und Ganzen ist es doch erstaunlich, was der Hintergrund-Radiergummi hier leistet.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

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2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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