Azure: Basiswissen für Administratoren

Einschränkungen von Azure

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Azure ist eine gehostete Plattform und bringt daher – wie jedes IT-System – auch technische Einschränkungen mit sich. Daher behandelt dieses Video die wesentlichen technischen Beschränkungen, die zwar selten erreicht werden, aber trotzdem der Erwähnung wert sind.
04:24

Transkript

Die Cloud wird von sämtlichen Herstellern als skalierbar und flexibel beworben, was sie grundsätzlich natürlich ist. Wie jedes andere System aber auch gibt es natürlich auch hier gewisse technische Beschränkungen beziehungsweise Obergrenzen, die man beim Aufbau von cloudbasierten Infrastrukturen berücksichtigen sollte. Diese sind niedergeschrieben in den Einschränkungen für Azure Abonnements und Dienste, Kontingente und Einschränkungen. Wenn wir etwas weiter nach unten scrollen, sehen wir eine Auflistung dienstspezifischer Grenzwerte, das heißt, hier können wir uns die Grenzwerte angucken für DNS oder die Grenzwerte angucken für Netzwerke beziehungsweise für Speicher oder virtuelle Computer. Im Bereich des Speichers, also Storage, gibt es eine relativ häufig diskutierte Obergrenze, nämlich ein Standardlimit von maximal 200 Speicherkonten beziehungsweise Storage Accounts pro Azure Abonnement. Das Standardlimit von 200 Speicherkonten pro Abonnement kann übrigens auf Anfrage erhöht werden auf bis zu 250 Speicherkonten pro Abonnement, löst aber grundsätzlich das Problem nicht, dass es in Azure die Best Practice gibt, dass jeder VM ein eigenes Speicherkonto zwecks minimaler Abhängigkeit zugewiesen wird. Und dann kann ich bei 200 oder 250 VMs relativ schnell dieses Standardlimit pro Abonnement erreichen. Das kann man natürlich nur dadurch auflösen, indem man die VMs beziehungsweise Speicherkonten auf mehrere Abonnements verteilt oder man geht daher und nutzt die sogenannten gemanagten Disks. Das kann ich Ihnen mal zeigen, indem ich mich zu dem entsprechenden Blade navigiere und suche nach sogenannten Managed Disks. Das sind spezielle Disks für virtuelle Maschinen, die ohne einen expliziten Storage Account auskommen. Auf diese Art und Weise kann man dann jeder VM ihre Managed Disks zuteilen, ohne noch expliziten Storage oder Storage Accounts verwenden zu müssen. Das ist jetzt in dem Fall eines der prominentesten Beispiele gewesen. Natürlich gibt es noch einige andere Beispiele, die man sich angucken könnte, je nachdem, welche Dienste man verwendet. Ein Dienst, der so gut wie immer verwendet wird, ist Azure Active Directory. Da gibt es bestimmte Limitationen im Hinblick auf die Anzahl der Objekte in bestimmten Tarifen, die man benutzt, das heißt, solange ich für mein Azure AD nichts bezahle, habe ich eine Deckelung im Hinblick auf die maximale Objektanzahl. Erst wenn ich für mein Azure AD Geld bezahle, gibt es diese Deckelung der Objektanzahl nicht mehr. Das heißt, wenn Sie Azure verwenden, gucken Sie sich bitte diese Liste von unterschiedlichen dienstspezifischen Grenzwerten an und stellen Sie fest, wie intensiv Sie die Dienste benutzen möchten und ob Ihre Anforderungen innerhalb dieser festgelegten Leitplanken liegt. Die wesentlichste und wichtigste Einschränkung ist jedoch regionengebunden, das heißt, je nachdem, aus welcher Region Sie einen bestimmten Dienst beziehen, müssen Sie vorher feststellen, ob dieser Dienst überhaupt angeboten wird, das heißt, wenn Sie dahergehen und eine virtuelle Maschine von einer bestimmten Instanzgröße aus einer bestimmten Region heraus beziehen möchten, ist es wichtig, zu recherchieren, wird das überhaupt aus einem bestimmten Standort heraus angeboten. Das kann und sollte man vorher recherchieren über die sogenannten Azure Regions, wo wunderbar herunterdokumentiert ist, welche Dienstinstanzen für VMs beziehungsweise Instanzgrößen nach einer bestimmten Serious Category in bestimmten Ländern oder gar weltweit angeboten werden. Gleiches gilt natürlich für Storage, für Netzwerke beziehungsweise Backup et cetera. Dieses Video hat also dargestellt, dass auch die Public Cloud natürlich gewissen technischen Limitationen unterliegt, die es vorher zu recherchieren gilt.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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