Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Einsatz individueller Filter

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Mit selbst definierten Filtern erledigen Sie nicht nur die Arbeit schneller, indem die gleiche Nachbearbeitung auf mehrere Fotos angewandt wird, Sie können auch ganzen Serien einen einheitlichen, individuellen Look verpassen.

Transkript

Ihr habt Euch jetzt eine Reihe von Filtern angelegt und möchtet einige Eurer Bilder damit verzieren, verschönern, einfach verändern. Ihr wählt Eure Bilder, Ihr klickt auf den Filter. Wichtig für uns war immer, deswegen haben wir diese Filter gemacht, nicht nur um schneller arbeiten zu können, sondern auch, um den Hochzeiten einen einheitlich durchgängigen Look zu verpassen. In dem Moment, wo wir einen Filter anwenden und bei irgendeinem anderen Bild den gleichen Filter anwenden, bleibt der Look, das Look and Feel, des Bildes einfach gleich. Es ist dann zwar immer noch nötig, dass ich in den einzelnen Bereichen sie verändere und anpasse auf das jeweilige Bild. Ich habe jetzt hier ein Bild mit einem starken Gegenlicht. Ich suche einfach mal kurz einen der Filter raus. Ich glaube, dieser intensivere hier unten, den finde ich noch besser. Jetzt ist es so, dass ich, wenn ich reingehe... Wie gesagt, ich bin im starken Gegenlicht, ich habe noch ein bisschen Rauschen. Ich gehe hier rein und nehme das Rauschen noch ein bisschen stärker raus. Ich würde dann wahrscheinlich noch im oberen Bereich ein bisschen nacharbeiten; würde z.B. den Kontrast ein ganz bisschen runterziehen, weil ich das Gegenlicht nicht ganz verlieren möchte. Das ist mir schon wichtig, dass man das sieht, dass es im Gegenlicht läuft, dass diese Korona, die die Sonne wirft, natürlich ganz klar zu sehen ist und nicht verloren geht. Würde aller Wahrscheinlichkeit nach die Dynamik ein bisschen runterbrechen, damit das Gesicht mir nicht zu sehr in diese Rottönung reinläuft und wäre förmlich mit diesem Filter und mit diesem Bild für mein Empfinden fertig. Jetzt habe ich hier oben noch so einen minimalen, kleinen Fleck, den nehme ich mir gerade noch raus und zwar mit unserem kleinen Bereichsreparaturswerkzeug, was ich hier habe. Ich fasse den gerade an, klicke einmal zur Seite, sage, ihr seht das jetzt gerade, ich sage, er soll Reparatur anwenden, d.h. er nimmt auch die Farbwelt, die hier drum rum ist, einfach auf. In dem Moment, wo ich "Kopierstempel" sagen würde, wäre es an der Stelle jetzt zu weiß. Ich mache das einmal kurz um es euch zu zeigen.  Dann ist er zu weiß, d.h. in dem Moment, wo ich Farbverläufe habe, ist natürlich die "Reparatur" genau das Richtige für mich. Jetzt ist sozusagen der Fleck weg, es ist in den Farbfeldern eingearbeitet, prima, Bild im Kasten. Jetzt schau ich einfach mal hier unten ganz schnell durch, welches Bild vielleicht noch in Frage kommt, um es damit anzufassen. Gehen wir vielleicht mal auf dieses Bild, schauen wir mal. Wenn wir hier reingehen, das ist jetzt generell ein bisschen hell, da würde mir eventuell eine Schwarz-Weiß Auflösung gefallen. Ich kann ja hier durch schauen, man sieht links einfach, was passiert, wenn ich diese Filter anwenden würde. Ich glaube, da ist der, den ich gerade hatte, sogar schon einer, der mir wirklich gefällt, weil er wirklich das Ganze sehr kräftig anreißt hier beim Fuß. Ich gucke jetzt einfach nur in dem Bereich, wo ich ein bisschen Sorge habe, wenn ich es nachher belichte, aber auch das ist noch in dem Bereich, wo ich sage, das funktioniert. Das nehme ich gleich ein bisschen raus. Wenn ich mir jetzt ein Bild sozusagen ausgedruckt vorstelle, ich habe es halt als Foto vor mir liegen, wäre das Pink hier ein wenig viel. Also gehe ich wieder in meinen Bereich "Reparatur-Pinsel" hinein und gehe in den Bereich "Sättigung", oder vielleicht auch "Lichter". Aber ich gehe jetzt erstmal über die "Sättigung", das dürfte eigentlich schon ausreichen. Die möchte ich jetzt an der Stelle ein bisschen runterfahren, gehe auf die Stelle, die mir wichtig ist, gucke mir kurz an, ob das Ergebnis schon passt oder ob es eigentlich noch ein bischen zu stark ist. D.h. ich gehe mit der "Sättigung" wieder auf ganz normal - Doppelklick - und fahre vielleicht über die Temperatur ein bisschen runter, aus dem Bereich heraus, der hier kritisch wird für die Belichtung eines Bildes, und bin nun jetzt eher in diesen Gelbtönen. Die kann jeder Belichtungs widerstehen - das ist wunderbar - jetzt habe ich hier keine brechenden oder nacher uncharmant aussehenden Bereiche und habe wieder ein Bild, was mir persönlich gut gefällt. Jetzt kann man noch darüber nachdenken, ob das hier - in dem Bereich vom Bein - zu sehr ausbrennt oder zu hell wird. Dann kann ich mir das wieder reinnehmen, indem ich einmal hier ein bischen über die Belichtung arbeite, oder eben wieder - wird mein Bereichsreparaturpinsel - nur diesen Bereich hochnehme. Mir reicht das an Informationen, die hier zu sehen sind, völlig aus, ich wollte das Bild ja etwas härter und stärker haben, sonst hätte ich diesen Filter nicht gewählt. Und auch dieses Bild wäre für mich, für mein Empfinden, mit diesem Filter angewandt schon fertig. Gehen wir einmal zu diesem Bild. Eventuell kann ich mit meinem Leichter--ja, das reicht eigentlich noch nicht. Aber auch hier ist es so, das ist ja meine Normal-Bearbeitung gewesen, die das Ganze ein bisschen heller zieht. Das reicht mir im Gesicht eigentlich nicht. Jetzt kann ich ein bisschen gucken, ob ich das mit der Belichtung hier gesteuert kriege, ob mir das dann reicht, wenn das ein bisschen heller wird, oder ob mir hier das Blau dann verschwindet. Dann kann ich wieder mit einem kleinen Klick hier oben reingehen - auch die Sättigung war schon eingerichtet-  kann über die Sättigung das Blau gleich ein bisschen stärker ziehen, die Lichter ein bisschen reinrutschen, und die Belichtung auch, und fahre den Bereich, der mir jetzt gerade ein bisschen verloren gegangen ist, wieder dazu. Ihr seht, as Blau ist wieder da. Jetzt kann ich natürlich sagen, wie stark ich in diesem Lichtbereich das Breite wieder drin haben. Wenn ich über die Belichtung gehe, wird es dunkler. Das lässt sich bei dem Blau, das wir hier drin haben, wunderbar realisieren. In anderen Fällen wird es manchmal gräulich. Probiert ein bisschen aus, bis Ihr das trefft, was Ihr möchtet. Werdet nicht ganz so knallig. Ich tu das gern, aber man muss sich nach und nach dahin bewegen, dass die Stimmung im Gesamten wieder wunderbar passt. Auch das Bild wäre für mich jetzt fertig. Daran müsste ich nichts mehr tun. Gehen wir zu einem Bild, bei dem wir wieder ein bisschen mit dem Pinsel arbeiten, der einfach sehr schnell anwendbar ist und hilft, nicht zu Photoshop wechseln zu müssen. Ich kann kleine, einzelne Bereiche anpassen, was ich persönlich wirklich großartig finde. Ich nehme dieses Bild oder sogar noch eins, das ein wenig dunkler ist. Ich schau gerade einmal, welches hier wirklich Sinn macht. Ich glaube ich wähle dieses. Ich mag das Bild wirklich sehr gerne leiden. Das Problem ist natürlich: Ich habe hier ins Gegenlicht geschossen. Demzufolge ist das Gesicht dunkel. Der Hintergrund sehr hell und ich möchte eigentlich nur diesen Bereich aufwerten. In dem Moment, in dem ich mit der Belichtung arbeite, ist euch allen klar, es geht über das gesamte Bild. Das ist nicht was ich möchte. Diesen Effekt möchte ich nicht erzielen. Die Farbwelten hier gefallen mir erst einmal sehr gut. Ob ich die danach nochmal anfassen möchte, sehe ich danach. Ich gehe auf mein, ich sage mal "Zauberpinsel", weil im Endeffekt ist er genau das. Er erlaubt mir einfach Spielereien in kleinen Bereichen, die mir normalerweise sonst in Photoshop mit Ebenen füllen müssen. Ich gehe hierher und ich sage einfach mal, dass ich an der Belichtung was ändern möchte. Das hatten wir gerade probiert und setze meinen Pinsel an und von Natur aus ist er jetzt ersteinmal der Meinung - so hat es das Programm eingestellt -, dass ich dunkler werden möchte. Möchte ich nicht. Ich gehe dann hier rüber und schaue mir das jetzt an. Jetzt möchte ich natürlich sehen: Ist das in Ordnung, oder fahre ich jetzt hier schon in die Bereiche rein, wo ich sage: "Jungs, das wird mir ein bisschen viel."? Aber das sieht noch ganz gut aus. Den Wert, den ich gewählt habe, damit kann ich ganz gut leben. Jetzt kann ich - ich muss den wieder aktivieren - jetzt kann ich eventuell hier noch ein bisschen das Ganze hochziehen. Hier darf ich noch ein bisschen rausnehmen und hole mir einen zweiten Punkt dazu. Und zwar in dem Bereich der Arme. Die Arme möchte ich nicht ganz so stark aufhellen, wie ich das mit dem Gesicht getan habe, d.h. ich setze einen zweiten Punkt, fahre die Arme nach. Und auch trotz dessen, dass ich diesen großen Pinsel genommen habe, um die Übergänge eigentlich ganz ordentlich zu fahren, versuche ich, die Außenseite von der Hand davon untangiert zu lassen, da der Schatten dort natürlich eigentlich gut sitzt und eigentlich auch sein sollte. Jetzt hole ich mir das T-Shirt hier mit rein über den Übergang, weil es einfach sonst eine Kante gibt. Die möchte ich auf gar keinen Fall drin haben. Das wäre für mich jetzt etwas, wo ich sagen würde: "Schönes Bild." Fast so, als hätte ich ein kleines bisschen mit dem Aufheller gespielt, um das Gesicht nach vorne zu ziehen. Prima. Jetzt kann ich mich höchstens noch darüber auslassen, ob ich mit der Luminanz noch was machen muss, aber eigentlich passt das alles wunderbar. Die Spiegelung sitzt dort, wo sie hingehört, das Gesicht ist schön aufgehellt. Wir haben keine Übergangsproblematiken. Alles so, wie es sein soll, auch dieses Bild wäre fertig. Also, wie Ihr seht: Ihr könnt superschnell mit den Filtern Eure Bilder verändern, oder mit den anderen Kleinigkeiten, die man in diesen Werkzeugen findet, um Eure Bilder einfach so weit dorthin zu bekommen, dass man sagt: "Die sind perfekt, so wie sie sind."

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
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