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Videos bearbeiten mit Premiere Elements 15

Einsatz der Schleierreduzierung

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Die Schleierreduzierung als neue Funktion in Premiere Elements 15 ermöglicht häufig, schlechtes Bildmaterial dennoch einsetzen zu können. Speziell bei Aufnahmen im Nebel lassen sich wirklich gute Ergebnisse erzielen.

Transkript

Eine weitere Funktion, die speziell bei Premiere Elements 15 dazu gekommen ist, ist die sogenannte Schleierreduzierung. Und diese Funktion, die ist wirklich toll und kann man, nicht nur um einen Schleier zu reduzieren, verwenden, sondern auch für eine grundsätzliche Bildverbesserung. Zunächst einmal, wofür ist die gedacht. Die Beispiele, die auch mit den neuen Funktionen gezeigt werden, betreffen zum Beispiel diesige Landschaftsaufnahmen. Also, das passiert ganz häufig, wenn man mit einem starken Tele zum Beispiel eine Aufnahme macht in Wassernähe oder am Meer. Dann kann es durch den Dunst in der Luft, durch die Feuchtigkeit in der Luft, durchaus durch das Tele sehr, sehr diesig wirken. Und die Schleierreduzierung ist da eine ganz tolle Funktion und man kann wirklich tolle Ergebnisse damit erzielen. Aber ich möchte Ihnen das auch an einem Beispiel zeigen, was ich hier in meinem Film drin habe. Die Aufnahmen hier bei dem Castle Stalker das war sehr spät abends, und, ja, Schottland hat so eine Eigenart, dass die Lichtverhältnisse dann tatsächlich in so rötliche oder Lilafarben gehen. Und das kommt auch auf Grund der Wasserflächen zu sehr viel Dunst in der Luft. Das kann man allein schon hier dran erkennen, dass der Hintergrund doch sehr, ja, diesig kann man schon fast sagen, ist. Ich möchte Ihnen das ganz kurz zeigen, wie man jetzt so ein bisschen vorgehen kann, um da eine über Ankunft von dem Licht und von dem Ergebnis zu erzählen. Fangen wir einmal mit der Burg hier an. Ich gehe also auf die Burg, also auf das Castle Stalker und die Funktion, die ich jetzt brauche, bezogen auf die Schleierreduzierung, ist eine Funktion, die ich mir erst suchen muss, und zwar hier unter den "Effekten". Und das Einfachste, bevor man hier jetzt alles durchblättert, ist, klicken Sie auf die Lupe und geben dann tatsächlich einmal "Schleier" ein, und Sie sehen, dann kommt auch eine Schleierentfernung oder Schleierreduzierung. Und diese Funktion, die muss ich nun hier auf den Clip ziehen. So, und jetzt lasse ich los, und dann sieht man schon, was jetzt passiert ist. Das ganze Bild wird viel klarer oder zumindestens hat man den Anschein, dass es so ist, nun die Einstellungen der Schleierreduzierung noch ein bisschen zu beeinflussen, klicke ich halt hier auf die eingestellten Effekte und da habe ich hier meine Schleierentfernung. Ich schalte das nochmal aus. Also, man kann gerade, wenn man hier in den Hintergrund schaut, da kann man schon sehen, dass das alles viel kräftiger wird. Aber vielleicht ist das ein Stück weit zu viel. Also, mir wird es ein bisschen zu viel sein, und dann kann man die Empfindlichkeit hier nochmal ein ganz kleines bisschen rausnehmen. So, und dann ist das Ganze ein bisschen dunkler zwar, aber ich finde, auf jeden Fall klarer. Es passt besser ins Bild. Und jetzt kann man natürlich die Sache auch kombinieren. Wenn ich mir jetzt diesen Clip wieder anklicke und gehe auf mein ganz normales Werkzeug, bezogen auf "Beleuchtung" und "Belichtung", habe ich da natürlich auch hier wieder die Möglichkeit, das Ganze etwas heller zu machen. Und, ja, jetzt habe ich eigentlich einen ganz schönen Übergang. Ich habe eine gute und zumindestens ansatzweise bessere Hintergrundstruktur und trotz alledem einen einigermaßen vergleichbares Licht. Gehen wir nochmal auf den weiteren Clip und zwar ist das mein Interview oder mein Kommentar, den ich abgebe, und hier habe ich jetzt folgende Idee einfallen lassen, denn es gibt ein Problem bei diesem Clip. Wenn ich hier vorne beginne, dann sehen Sie, ist das relativ dunkel. Und jetzt hier an der Stelle fängt es langsam an, heller zu werden. So, und ... Ich schieb das noch ein Stück zur Seite, so. Es gibt so einen Punkt. Da kommt nochmal richtig die Sonne raus, und das fängt die Kamera nicht mehr so richtig ab. Und diesen Übergang, den möchte ich gerne ein bisschen verschleiern. So, und deswegen mache ich Folgendes: Also, da, wo es losgeht, da setze ich jetzt einfach einen anderen Clip hin. Und wenn ich jetzt hier hinten rauskomme, ist es quasi hell geworden. So, und wie kann ich das Ganze nun unterschiedlich bearbeiten. Nun, das Prinzip ist simple. Ich lege den Positionszeiger genau in die Mitte und schneide dann meinen Clip, der dadrunter ist, einfach ein, zwei Teile. Da ich den nicht verschiebe, macht das auch vom Ton her gar nichts aus. Jetzt kann ich mir den ersten Teil nehmen, der relativ dunkel ist, und da beispielsweise dann doch die Belichtungen anpassen. So, und ich setze gerade erst mal nochmal alles zurück. Ich habe irgendwo da scheinbar schon mal was probiert und gehe jetzt einfach mal auf "Weitere" und ziehe die Belichtung mal kräftig nach oben, so. Das sieht schon wesentlich besser aus, vielleicht ein ganz klein bisschen noch die Helligkeit. So, und jetzt vergleiche ich einfach schon mal beide. Das kommt der Sache schon viel näher und viel, viel besser wie im Vorfeld. Eine Überbelichtung kann ich so nicht direkt entdecken, also ich meine, es wird zwar hier auch schon heller, aber das lasse ich jetzt einfach mal so. Ich denke, es macht deutlich, was ich meine. So, und jetzt an zweiter Stelle, da fällt auf, hier habe ich wenigstens noch ein paar dunkle Strukturen, im Himmel zu erkennen. Und die sind hier wiederum, ja, nicht mehr so gegeben. Und da kann ich beispielsweise wieder mit der Schleierreduzierung angehen. Das zeige ich Ihnen, ich hole mir die also wieder und ziehe die nun auf diesen Clip. Und Sie sehen, jetzt wird das Ganze schon wieder dunkler. Da haben wir jetzt allerdings viel zu viel, das heißt, ich nehme die Empfindlichkeit doch mal gravierend raus, so, aber der Farbton, ich nehme mal die Automatik auch raus hiervon. So, und ein bisschen ausprobieren. So. Also, es ist noch zu viel, es muss noch weniger sein. So, jetzt sieht man, es ist zwar jetzt ein anderer Farbton, aber ich habe fast die gleiche Himmelstruktur erreicht durch die Schleierentfernung. Ja, im Prinzip, last but nor least, könnte ich jetzt hier nochmal auf "Temperatur" und "Farbton" gehen und versuchen, also es muss etwas dunkler werden, etwas mehr aus dem Blaubereich raus, so. Ich habe jetzt -19. Also, es ist immer noch nicht perfekt. Na ja, jetzt bin ich zu rot. Also, ich setze mal das auch lieber wieder aauf 0. Aber, ich denke mal, man muss das jetzt wirklich ausprobieren. Es macht aber deutlich, wie Sie Ihre Clips noch einmal nachbearbeiten können, und der Rest ergibt sich dann, kann sogar verwendet werden, um beispielsweise im Nachhinein solche tollen Effekte zu erzeugen. Also, solche Lichtverhältnisse, die sind durchaus üblich in Schottland, nicht übertrieben. Ich habe allerdings ein ganz klein bisschen nachgeholfen, um das ein bisschen von der Stimmung her noch passend zum Abspannen anzupassen. Ach so, der letzte Punkt. Sehe ich gerade noch, das ist etwas dunkel. Also gehe ich hin und sage "Belichtung, bitte nach oben". Das Ganze, dann haben wir den Kontrast noch ein bisschen stärker rein. So, und dann sieht das wirklich brauchbar aus, und, glaube mal, beschreibt sehr schön, wie man bei Korrekturverfahren und vor allen Dingen auch mit dem Einsatz "Schleierreduzierung" tolle Ergebnisse in den eigenen Video-Projekten erzielen kann.

Videos bearbeiten mit Premiere Elements 15

Lernen Sie, wie Sie Ihre Videos organisieren, schneiden, bearbeiten und veröffentlichen, wie Sie Bordwerkzeuge nutzen und die automatisierten Funktionen einsetzen.

4 Std. 50 min (37 Videos)
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Premiere Elements Premiere Elements 15
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:30.11.2016

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