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Grundlagen der Programmierung: Datenbanken

Eins-zu-viele-Beziehung

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Die Eins-zu-viele-Beziehung ist die am häufigsten verwendete innerhalb einer Datenbank. Dabei können einem Datensatz über einen Fremdschlüssel mehrere Datensätze aus einer anderen Tabelle zugeordnet werden.

Transkript

Die typischste Art von Kardinalität in einem relationalen Datenbank-Management-System ist die Eins-zu-viele-Beziehung. Man könnte auch sagen, Viele-zu-eins, die Richtung ist dabei gar nicht wichtig. Im weiter vorne gezeigten Beispiel war dies hier vielleicht die archetypische Eins-zu-viele-Beziehung. Kunde und Bestellung. Ein Kunde kann viele Bestellungen haben, aber jede Bestellung gehört nur einem einzigen Kunden. Für das Erstellen dieser Beziehung müssen wir zunächst einmal unsere Primärschlüssel definieren. Als nächstes erfordert die Implementierung einer neuen Eins-zu-viele-Beziehung eine Änderung an der Tabelle, die die Viele-Seite der Beziehung darstellt, in dem Fall die Tabelle "Bestellung". Um also die Kunden mit der Bestellungs-Tabelle zu verknüpfen, brauche ich nichts an der Kunden-Tabelle zu verändern, das ist ja die Eins-Seite. Ich muss aber zusätzliche Informationen in die Bestellungs-Tabelle einfügen. Hier ist das die CustomerID und das bezeichnen wir dann auch als Fremdschlüssel, oder auf Englisch auch 'foreign key'. Er stellt eine Spalte in dieser Bestellungs-Tabelle dar, die ein Schlüssel zu einer anderen Zeile, in einer anderen Tabelle ist. Dieser bezieht sich speziell auf eine, und nur eine einzige Zeile in der Kunden-Tabelle. Die CustomerID werden Sie möglicherweise mehrmals in der Bestellungs-Tabelle finden, doch sie zeigt immer nur auf eine einzige Zeile in der Kunden-Tabelle. Einfacher ist es meist, wenn man in beiden Tabellen denselben Spaltennamen verwendet, aber das muss gar nicht unbedingt sein. Der Spaltenname kann unterschiedlich sein, aber der Datentyp von Primär- und Fremdschlüssel, der muss exakt gleich sein. Es wäre schlichtweg sinnlos, wenn Sie einen Primärschlüssel, der in einer Tabelle einen Ganzzahlwert hat, mit einer Spalte in Übereinstimmung bringen, die in einer anderen Tabelle als Zeichendaten beschrieben wird. Durchaus üblich sind auch Tabellen, die an mehreren Beziehungen beteiligt sind. Ein Kunde kann viele Bestellungen haben. Wir gehen hier von einer Eins-zu-viele-Beziehung aus. Doch wir können auch entscheiden, dass unsere Kunden mehrere unterschiedliche Lieferadressen haben könnten. So dass wir eine neue Tabelle für die Adresse hinzufügen und eine weitere Eins-zu-viele-Beziehung zwischen Kunde und Adresse einrichten könnten.

Grundlagen der Programmierung: Datenbanken

Fangen Sie ganz von vorne an und erfahren Sie alles über die Grundlagen zu Datenbanken und deren Einsatzzwecke, um danach eigene Lösungen und Anwendungen zu entwickeln.

3 Std. 6 min (39 Videos)
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