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Cinema 4D Grundkurs

Einrichten der Kamera

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Nach der Auswahl der Rendervoreinstellungen kann eine Kamera platziert und mithilfe von Bildaufbau-Hilfslinien passend ausgerichtet werden. Zusätzliche Optionen für die Brennweite und Offset-Einstellungen stehen zur Verfügung.

Transkript

Nachdem wir einen kurzen Blick geworfen haben in die Rendervoreinstellungen und uns dort entschieden haben für ein Seitenverhältnis des Bildes, also in dem Fall hier ein DIN-A4-Querformat, bei dem wir die Auflösung auf 72 DPI erstmal reduziert haben, weil wir nicht so ein große Auflösung hier momentan brauchen. könnte man jetzt hier schonmal einen Speicherpfad eintragen. Wird er leer gelassen, wird eben das Bild am Ende nicht gespeichert. Und wir haben beim Antialiasing hier auf Bestes umgeschaltet um tatsächlich hier eine Kantenglättung überall zu erhalten, was natürlich ganz wichtig ist für die Bildqualität. Dann kann man die Rendervoreinstellungen wieder zumachen und kann sich jetzt eine geeignete Kameraposition ausdenken. Wir haben im Prinzip hier schon so eine grobe Stellung über die Zentralperspektive gewählt. Also hier kann man natürlich mit den ganz normalen Navigationstasten 1, 2, 3, sich einen spannenden Blickwinkel auswählen. Und könnte dann, wenn diese Stellung gefunden wurde, einmal hier in diesem Menü das erste Kamera-Objekt abrufen. Die anderen sind auch hier wieder Sonderformen von Kameras Wir brauchen im Prinzip eigentlich hier nur die erste erstmal. Und Sie sehen, wir haben dadurch hier ein Kamera-Objekt jetzt auch im Objekt-Manager stehen und dahinter ist ein schwarzes Symbol. Dieses Symbol klicken wir an. Das bedeutet nämlich, dass diese Kamera jetzt tatsächlich angeschaltet ist und später auch für das Rendering benutzt wird. Zudem ist es so, dass wenn ich jetzt mal in die anderen Ansichten hier reinschaue, die Kamera tatsächlich auch hier mit so einer Art Sichtpyramide auftaucht. Das heißt, man kann hier von außen schon erkennen, auch in den anderen Ansichten, wo steht denn die Kamera und wohin guckt die. Das ist natürlich ganz angenehm, weil das vorher, als wir hier in der Zentralperspektive navigiert haben, ja in den anderen Ansichten gar nicht zu erkennen war, von wo wir da überhaupt gucken. Das heißt, das Ganze funktioniert auch andersherum. Wir können nämlich jetzt hier die Kamera wie ein ganz normales Objekt anfassen. Und sehen hier zum Beispiel im Hintergrund noch die Höhe des Geländers, was hier hinten verläuft und können darüber natürlich abschätzen, wie hoch ist denn überhaupt die Kamera. Wenn das ungefähr 1,20 oder 1,10 hoch war, und wir wollen mit der Kamera einigermaßen realistisch auf Augenhöhe sein, könnte es zum Beispiel sinnvoll sein, die Kamera ein bisschen höher zu platzieren. Andererseits können natürlich hier so tiefe Kamerastellungen knapp über dem Boden auch sehr effektvoll sein. Also da kann man sich jetzt hier ein bisschen orientieren an den Objekten, die in der Szene drin sind, und könnte hier auch die Kamera entsprechend rotieren, um einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Es gibt gewisse Gesetzmäßigkeiten, die man nutzen kann, um ein Motiv spannender zu machen. Das lässt sich an der Kamera direkt einblenden. Hier gibt es einen Reiter für den Bildaufbau, wo man zum Beispiel sagen kann, mich interessieren typische Markierungslinien für einen Goldenen Schnitt. Das heißt, man hat sich hier so ein bisschen orientiert an der klassischen Kunst. Dort gibt es ja gewisse Regeln für den Bildaufbau, die sich bewährt haben, um das Motiv etwas spannender zu gestalten. Und da ist es einfach so, je mehr Elemente entlang dieser Linien laufen, oder auf Kreuzungspunkten sich befinden, desto angenehmer oder spannender kann das Motiv später wahrgenommen werden. Und da hat es jetzt hier zufällig schon ganz gut geklappt, dass wir hier uns an der unteren Linie sehr schön orientiert haben mit dem Verlauf des hinteren Ganges. Und dass genau hier auf diesem Kreuzungspunkt ungefähr diese Überkreuzung hier stattfindet vom dem Bogen mit dieser Linie. Also da haben wir glücklicherweise schon etwas gefunden, was über diese Linien hier ganz günstig erscheint vom Bildaufbau her. Das ist natürlich hier nur als Vorschlag zu werten. Sie haben hier auch noch andere Linienanordnungen, können hier Diagonalen einblenden lassen und ähnliche Prinzipien, um eben eine Hilfestellung zu haben bei der Auswahl eines günstigen Kamerablickwinkels. Das andere, was natürlich eine Kamera uns bietet, das sind typische Einstellungen, die wir auch an normalen Kameras finden, wie zum Beispiel die Brennweite. Brennweite ist insofern wichtig, als dass wir darüber den Öffnungswinkel einstellen können. Das ist also so wie bei einer echten Kamera auch. Bei einer großen Brennweite zoomen wir im Prinzip etwas heran, das ist so ein Tele-Effekt. Und bei einer kleinen Brennweite, da habe ich ein großes Sichtfeld. Und entsprechend verzerren sich aber auch dann die Strukturen um mich herum. Sie kennen ja das Extrembeispiel von einem Fischaugeobjektiv sicherlich. Das heißt, hier kann man sich so ein bisschen orientieren daran, welche Bildwirkung man haben möchte, wie bombastisch etwas wirken soll oder wie technisch, also wie stark die Verzerrungen im Bild sein sollen. Das ist eigentlich hier schon der wichtigste Wert. Sie sehen, da hängen sehr viele Werte mit dran. Unter anderem steuert die Brennweite eben in Abhängigkeit zu den Voreinstellungen, die wir ja hier gemacht haben für das Seitenverhältnis, Breite und Höhe, steuert eben das Gesichstfeld, also die Öffnungswinkel der Kamera. Von daher hängt da sehr viel mit dran an diesem einen Wert. Wenn man möchte, kann man noch Folgendes machen. Wir sehen jetzt, wenn ich die Kamera mal auswähle, hier die Winkel, die das Ganze hat. Und hier gibt es einen B-Winkel, das ist praktisch das Kippen der Kamera um die Sichtachse. Das kann ich hiermit korrigieren, dass ich den wieder auf 0 setze. Das hat den Vorteil, dass jetzt natürlich die Kanten alle wirklich gerade laufen, sofern ich mit der Kamera auf den Horizont schaue. Wenn ich diesen Neigungseffekt aber nicht haben möchte, also wenn ich vielleicht mit der Kamera; wenn ich das mal hier verstärke; oder ich mache es am besten mal über die Koordinaten. Dann sehen wir das im Live-Modus. Das heißt, wenn ich jetzt verstärkt nach oben oder unten gucken will, ist es so, dass sich dadurch automatisch, wenn ich mit der Kamera mal nach unten gehe, stürzende Linien ergeben. Immer dann wenn der Horizont nicht genau in der Bildmitte ist, dann stürzen die senkrechten Linien, kriegen also so eine Neigung da mit rein. Das kann ich korrigieren auch mit der Kamera, indem ich mir so ein bisschen merke, wo ich ungefähr hin möchte hier vielleicht mit dieser Kante, könnte mir also vielleicht hier so ein Gitter mir einblenden und mir ungefähr merken, die zweite Linie von unten, dass es da hier, wo ich da mit dem Geländer langlaufen möchte, und da möchte ich nachher auch wieder landen. Dann könnte ich mir an der Kamera diesen Pitch-Winkel wieder auf 0 stellen. Und Sie sehen, wenn der 0 ist, dann ist die Senkrechte auch wieder gerade. Das Dumm ist nur, dass jetzt natürlich hier mein Geländer mehr hier unten sitzt, sondern in die Mitte gerutscht ist. Aber dafür gibt es hier Offset-Werte. Über die kann ich jetzt beliebig mein Motiv rauf und runter verschieben, kann es wieder an die ursprüngliche Stelle schieben, aber meine Wand bleibt jetzt hier senkrecht. Das ist der Trick an dieser Geschichte. Dann kann ich mir hier den Bildaufbau wieder ausschalten. Also über diese Offset-Werte können wir stürzende Linien an der Kamera ausgleichen.

Cinema 4D Grundkurs

Steigen Sie ein in die beliebte 3D-Software und lernen Sie alle Funktionen, das Modellieren, Materialsystem, Beleuchtungs- und Kamera-Objekte sowie Bild- und Animationsberechnung kennen.

10 Std. 2 min (70 Videos)
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