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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Einmalen der Regentropfen

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Regentropfenpinsel sind ein "must" für die Szene. Sie sind eine logische Folgerung des fallenden Regens und bereichern die Szene ungemein. Zwar macht das Einzeichnen jedes einzelnen Tropfens viel Arbeit, doch wirkt das Ergebnis wesentlich realistischer.
09:43

Transkript

Betrachten wir unser Bild mal in der Gesamtheit, dann haben wir zwar schönen Regen hier drin, aber dieser Regen hat einen ganz entscheidenden Fehler, denn wenn es so regnet, wie es hier regnet, dann müsste man sicherlich an verschiedenen Stellen im Bild mehr oder weniger deutlich aufplatschende Regentropfen finden. Und die sind überhaupt nicht da. Zumindest mal hier auf dem Geländer müsste man das gut sehen können, an einigen Stellen hier auf dem Boden müsste man es gut sehen können, doch das ist überall nicht der Fall. Wir haben es gar nirgendwo drin, das passiert überhaupt nicht und deswegen wird dieser Regen sehr schnell als Fake-Regen entlarvt werden. Sieht natürlich nicht gut aus, müssen wir definitiv ändern. Also habe ich mal überlegt, wie man das am besten hinbekommt und habe versucht, einen solchen auftreffenden Regentropfen als Pinselspitze zu malen. Ich kann es abkürzen, ich kann es Ihnen gleich erzählen. Es ist eine Katastrophe geworden, es sah nicht gut aus, jedenfalls nicht gut genug, als dass ich das Ihnen gerne zeigen würde, also habe ich eine andere Lösung gesucht und festgestellt, dass es doch ganz gute Regentropfen-Pinsel zu laden gibt. Kann man sich auch tatsächlich laden, ich darf es nur hier nicht direkt an Sie weitergeben, aber ich kann Ihnen zumindest mal den Link verraten, wo ich das her habe. Das ist der hier, dort finden Sie solche Pinsel. Lesen Sie sich bitte auf jeden Fall die AGB durch, damit Sie auch wissen, ob Sie das dürfen, dass Sie das dürfen und dann verwenden Sie diesen Pinsel ruhig, laden ihn ruhig. Und genau das, den Pinsel zu laden, das zeige ich Ihnen hier, wie ich das mache. Wir gehen also hier auf die "Pinsel" und brauchen bei den Pinseln die "Pinselvorgaben". Ich gehe erstmal zu einer mir deutlich sympathischeren Darstellung. Das ist nicht die hier, "Miniatur und Pinselstrich", sondern es ist die "Große Miniatur". Dann sieht das so aus, dann kann man die einzelnen Pinselspitzen besser erkennen. Wir wollen sowieso nicht damit malen mit diesen Pinselspitzen, sondern wir wollen sie tatsächlich hier Stück für Stück rein titschen quasi ins Bild. Jetzt hole ich mir als nächstes über das gleiche Fly-out-Menü hier die Pinsel, diese Splashes, so heißt es nämlich, Splashes. So, zack, hole mir das, lade das. Die sind immer, wie Sie sicherlich wissen, an letzter Stelle hier drin. Und das sind eine Menge Pinsel. Und allein anhand der Größe kann man schon mal sehen, dass es ziemlich moderne Pinsel sind. Zwar ist die größte Pinselspitze 2500 Pixel groß, aber, mal ganz ehrlich, die brauchen Sie nie, diese Größe. Es sind noch keine 5000 Pixel, wie im modernen Photoshop eben möglich, es sind nur 2500, aber wir brauchen hier nicht mal ein Zehntel davon. Von daher ist es absolut okay, diese Größe zu nehmen. So, was macht man damit? Also, Sie sehen, dass es verschiedene Dinge sind, die man sicherlich gut verwenden kann und dass es andere sind, die überhaupt gar keinen Sinn machen, das hier zum Beispiel oder auch dieser hier. Die sind für uns relativ sinnfrei, weil es Pinsel sind, die den Regentropfen von oben zeigen. Na ja, bringt uns natürlich nichts. Wir haben an keiner Stelle die Möglichkeit, dass die von oben auftreffen, es sei denn, es würde waagerecht regnen, von links nach rechts oder umgekehrt. Deswegen werden wir wohl eine verwenden, die wir gut brauchen können. Das ist zum Beispiel so was hier, diese Pinselspitze, das heißt, ich nehme mir die mal und gehe jetzt ins Bild, hole mir eine neue Ebene. Und da ist meine Pinselspitze im Moment mit der vollen Größe von 1923 Pixel Durchmesser. Will ich natürlich nicht haben, ich mache das mal schnell kleiner. Da fängt man fast an zu weinen, wenn man überlegt, diese schönen Details verschwinden jetzt alle, die sieht man kaum mehr, aber Sie können an dieser Stelle natürlich nicht zu große Regentropfen malen. Die sind nun mal relativ klein und wie klein sie tatsächlich sind, muss man einfach ein bisschen ausprobieren. Ich kann Ihnen nur sagen, dass die Tendenz aller User dazu geht, diese Pinselspitze eigentlich ein bisschen zu groß zu machen. Also lieber ein bisschen kleiner und dafür öfter mit anderen Pinselspitzen abwechseln, vielleicht mal ein bisschen größer, mal ein bisschen kleiner, mal die eine, mal die andere, aber jetzt fangen wir erstmal ein bisschen an zu malen, damit Sie sehen, wie das funktioniert. So, man tendiert ja dazu, erstmal zu sagen: "Gut, Regen, das ist fast schon eine Gegenlichtaufnahme hier, das Licht kommt schließlich hier von dieser U-Bahn." Naja, zumindest wird der Tropfen hell erleuchtet, wir gehen also mal auf reines Weiß und fangen mal mit 100% Deckkraft an, diesen Regentropfen hier rein zu malen. Der sieht dann so aus. Gefällt mir das? Na ja, es sieht so schlecht gar nicht aus. Ich gehe mal ein bisschen dichter ran, male den mal hier drauf, dass man ihn besser erkennen kann. Damit kann man erstmal was anfangen. Den nehme ich erstmal genau so. Aufgrund der Größe und aufgrund der Transparenz, die dieses Ding hat, reicht das eigentlich aus. Ich muss also nicht mit irgendwelchen Grautönen malen, ich muss nicht mit einer geringeren Deckkraft malen, sondern der Pinsel hat ja in sich schon Transparenzen. Von daher kann man tatsächlich einfach mit dieser Größe, dieser Pinselspitze hier auf die Geländergeschichte hier drauf malen. So, das passiert mal hier und da vielleicht nicht, aber auf jeden Fall an diversen Stellen hier auf diesem Geländer. Hier vorne dürfte er natürlich ein bisschen größer sein dieser Pflatscher, passt auch perfekt von der Lage her, von der Ansicht. Und das einzige, was wir jetzt nicht falsch machen dürfen: Wir dürfen nicht nur diese Pinselspitze verwenden, sondern wir müssen abwechselnd an anderer Stelle vielleicht noch ein bisschen andere Pinselspitzen verwenden, aber erstmal die vielleicht hier und da und dort verwenden, weil die sieht schon ganz großartig aus, finde ich. Toll, nehme ich auf jeden Fall. Hier vorne darf es deutlich größer werden. Da machen wir vielleicht mal so was und hinterher wird es schon so sein, wenn jemand unbedingt möchte, dann wird er wahrscheinlich feststellen, die haben immer wieder die gleichen Pinselspitzen verwendet. Ja, das kann schon sein, aber die Gesamtansicht wird einfach großartig aussehen. Da bin ich mir jetzt schon ganz sicher. So, damit hätten wir schon ein paar dieser Pinselspitzen verteilt. Ich konzentriere mich jetzt mal auf diese Stelle hier am Geländer, damit Sie sehen, wie das dann hinterher eigentlich aussehen sollte, denn wenn ich das jetzt überall mache, dann hat man doch relativ lange zu tun. Diesen Spaß überlasse ich Ihnen. Ich werde mir aber trotzdem natürlich hier mal eine Stelle aussuchen, wo wir mal anfangen, ordentlich diese Pinselspitzen drauf zu malen und gehe gleich mal zur nächsten, hole mir diesen Pinsel wieder. Und in dem Fall würde ich den Pinsel am liebsten Mal abreißen, so, damit wir den hier drüben haben. Und dann kann man leichter die Pinselspitzen wählen. Die Pinselvorgaben sind vielleicht doch noch besser dafür. Wir brauchen keine Formeigenschaft, keine Steuerung, keine Strukturen, nichts davon brauchen wir. Also nehmen wir lieber die Pinselvorgaben als die Pinselspitzen. Da kann man schöner sehen, was man denn eigentlich haben möchte. Welcher gefällt mir noch? Ich finde den natürlich auch toll. Auch der ist deutlich zu groß für den Anfang, den müssen wir auch deutlich kleiner machen. Und mal gucken, wie das denn aussieht mit dieser Pinselspitze. Ja, auch schick, kann man auch nehmen. Achten Sie nur drauf, dass Sie genau auf dem Geländer platziert ist, damit Sie wirklich gut aussieht. So, da vielleicht noch. Jetzt müssen wir aber hinten noch deutlich kleiner werden, so ungefähr. Und jetzt ahnen Sie vielleicht so langsam, worauf es hinausläuft. Ich versuche natürlich, die Pinselspitzen auch ineinander zu kopieren, also sie so hier drauf zu setzen, dass die Formen der einzelnen Pinsel ineinander wandern, sodass man nicht mehr einzelne Pinselspitzen identifizieren kann, was natürlich eine ganz gute Idee ist, weil man uns so nicht so leicht auf die Schliche kommt, dass wir höchstens sechs oder sieben Pinselspitzen verwendet haben, oder acht oder neun. So, der gefällt mir auch ganz gut. Allerdings möchte ich mal so was probieren. Jawohl, schön groß natürlich am Anfang, und auch das machen wir schön klein. Manchmal kann es sein, so wie bei dieser Pinselspitze, dass wir sie vielleicht ein klein wenig drehen sollten oder dass wir vielleicht doch zu den Pinseln gehen, dem Ganzen einen leichten Winkel-Jitter geben, sodass die Pinselspitze nicht immer in exakt derselben Ausrichtung auftrifft. Das kann man ruhig mal probieren. Wie sieht es aus? Ja, doch, kann man ruhig mal machen, bisschen kleiner. Diesen Pinsel finde ich jetzt so weiß oder so hell mit so viel Zeichenanteil, also schwarzem Anteil in der Pinselspitze, dass ich den lieber nur mit 80% verwende. So, das reicht mir komplett aus. Da titschen wir so was rein, hier vielleicht noch, na, der war zu nah. So was hier ungefähr, da noch ein bisschen. Und jetzt sehen wir so nach und nach, dass wir hier tatsächlich diese auftreffenden Regentropfen ganz gut abbilden können. Den wollte ich vorhin schon probieren, "Splash Wild". Den möchte ich auch nochmal hier drauf haben, ein wenig kleiner. Am besten wieder mit 100% beginnen, gucken, wie es aussieht. Ja, der ist prima. Wunderbar, den malen wir hier auch noch drauf. Und so langsam passiert hier genügend auf meinem Treppengeländer, sodass Sie auf jeden Fall nicht nur einfach eine Stange haben, wo überhaupt nichts passiert, sondern dass Sie hier tatsächlich spritzende Regentropfen haben, spritzendes Regenwasser haben. Genau das, was man hier eigentlich auch erwartet und das kann man dann immer noch, wenn man feststellt, durch diese vielen Regentropfen ist es ein bisschen dicht geworden, in der Deckkraft reduzieren, dass vielleicht so was bei rauskommt, weil Sie das ja nur andeuten wollen. Sie wollen ja nicht dafür sorgen, dass das hier einfach eine komplett weiße Ebene wird, sondern Sie wollen schon, dass sich diese Regentropfen auch von den Tonwerten in die Umgebung einfügen. So, was Sie jetzt noch alles machen auf dieser Seite, hier unten vielleicht, was man da noch alles machen kann, ist eine Menge Arbeit, ich gebe es zu, aber es lohnt sich auf jeden Fall, diese Pinsel aufzutragen und dafür zu sorgen, dass der Regen einen Widerhall quasi in optischer Form findet auf Flächen, wo Regentropfen auftreffen, denn nur dann wirkt er überzeugend.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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