SQL Server: Performance-Optimierung

Einleitung und Entwicklerumgebung

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Der Trainer liefert eine kurze Einleitung in die Themen dieses Video-Trainings samt einer Vorstellung dessen, was in den folgenden Videos an vermittelter Technik für diesen Zweck auf Sie zukommen wird.
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Transkript

Hallo und herzlich willkommen. Ich freue mich wirklich, dass Sie sich für diesen Kurs entschieden haben. Ich werde über SQL Server Performance-Optimierung sprechen. Ich werde Ihnen viele größere und kleinere Dinge zeigen, wie Sie die Performance Ihrer Anwendung, die auf den SQL Server zugreift, optimieren können und wie einfach es ist, die eine oder andere Sünde schlicht und ergreifend leicht zu erkennen oder vielleicht ganz im Vorfeld zu vermeiden. Ich werde dafür sehr viel meiner Erfahrung einfließen lassen. Ich bin regelmäßig bei Kunden, mache Code Reviews und Projektbewertungen, und werde häufig dann gerufen, wenn es entsprechend brennt und da sieht man so das Eine oder Andere, was ich Ihnen jetzt an der Stelle weitergeben möchte, wo ich genau weiß, das kann möglicherweise auch bei Ihnen das Problem sein. Beziehungsweise allein das Wissen, das es dieses Problem geben kann, kann Sie auch davor schützen, den gleichen Fehler nochmal zu machen. Ich werde Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten Sie haben, angefangen vom Datenbankdesign bis über Indizes oder die Art und Weise, wie Ihre Anwendung mit dem SQL Server kommuniziert. Welche Möglichkeiten Sie da haben, wirklich effizient den Zugriff zu gestalten. Und es ist nicht immer die Technik, per se dran Schuld, wenn die Performance nicht so das ist, was man sich vorstellt. So. Genug der einleitenden Worte. Los geht's. Und das wird unsere Agenda sein. Ich werde Ihnen praktische Tipps mit auf den Weg geben über den Tabellendesign und zeigen, wie man da mit relativ einfachen Überlegungen den Ressourcenhunger einer Tabelle und die damit aufbauenden Abfragen entsprechend, minimieren kann oder auf ein sinnvolles soweit reduzieren. Ich werde über das Thema sprechen, wo es versteckte Bremsen geben kann. Das, was ich in vielen Projekten gesehen habe, wo einfach Dinge irgendwann mal entwickelt wurden, dann aber vergessen. Nichtsdestotrotz sind diese Dinge immer noch da und es kann sein, dass das eine oder andere zum Beispiel Trigger, so als Stichwort, möglicherweise dafür sorgt, dass sehr viel Performance konsumiert wird, ohne, dass wirklich was Produktives geschafft wird. Dann werde ich reden über den Unterschied zwischen Ad-hoc Abfragen und Stock Procedures und Co. Das bedeutet auf der einen Seite, Statements, die Sie zusammenbauen oder zusammenbauen lassen mit einem Framework oder einem WHERE Mapper. Auf der anderen Seite als Stock Procedure, wo der Unterschied eigentlich da für den Server liegt und wo ich da möglicherweise das Eine oder andere an Performance rausholen kann, wenn ich weiß, das beispielsweise Ad-hoc Statements, wenn ich etwas unglücklich anstelle, vom Server jedes Mal neu kompiliert, neu mit Ausführungsplänen versorgt werden müssen, während Stock Procedures einfach schon da sind und nur aufgerufen werden möchten. Dann entsprechend Tabellen und deren Indizes. Meiner Meinung nach das Thema Nummer eins, wenn es um Performance geht. Wie sind Tabellen geschnitten, welche Spalten gibt es in einer Tabelle, welchen Datentyp hat welche Spalte? Und ganz ganz wichtig, entsprechend die Indizes, die definiert sind auf den entsprechenden Tabellen. Ich habe Ihnen einige Beispiele vorbereitet, wo Sie mal so eine Idee bekommen können, wie schnell welche Art von Index ist, welche Art von Indizes es überhaupt gibt an der Stelle und welchen man am besten möglicherweise wo einsetzt. Es ist nicht wirklich egal. Man kann nicht sagen, es gibt einfach den perfekten Index, der für jede Situation gut und perfekt ist, sondern mehr kommt es immer ein bisschen auf den Anwendungsfall an. Dann werde ich Ihnen Tools zeigen, also kleine hilfreiche Helferlein, die Ihnen das Leben ein bisschen vereinfachen. Ich habe dabei bewusst auf Dritt-Party Tools verzichtet, also Tools von Herstellern und nur mich auf die reduziert, die Microsoft mitliefert mit dem SQL Server. Der Hintergrund ist relativ einfach. Ich möchte auf der einen Seite keine Werbung machen und auf der anderen Seite habe ich gesehen, dass bei vielen Kunden schlicht diese Tools nicht vorhanden sind. Das heißt, es besteht zwar die Möglichkeit, die einzukaufen und sie mögen auch ihre durchaus wichtige Existenzberechtigung haben, aber wenn Sie das Problem einer Performance-Bremse haben oder, wenn Sie das Problem haben, das die Performance nicht optimal ist und Sie müssen dann erst durch einen langwierigen Bestellprozess gehen, dann bringt Ihnen das schönste Tool nichts, wenn Sie das schlicht und ergreifend auf Ihrer Maschine nicht zur Verfügung haben. Deshalb zeige ich Ihnen, welche Möglichkeiten Microsoft dem Entwickler schon in die Hand gegeben hat, um rauszufinden, wo möglicherweise die eine oder andere Bremse oder Problematik liegt und das ist auch gar nicht so schlecht, damit kann man schon sehr viel erreichen und selbst, wenn Sie nur diese Tools einsetzen, haben Sie zumindest eine realistische Chance herauszufinden, wo das eine oder andere Problem liegt Wer gehört den zur Zielgruppe, die ich mir für diesen Kurs wünsche? Prinzipiell ist natürlich jeder gerne und herzlich eingeladen. Gedacht als Zielgruppe sind allerdings Entwickler und auch praktisch Interessierte, das heißt, diejenigen, die SQL Server einsetzen und möglicherweise das Eine oder Andere mehr rausholen möchten aus Ihrer Anwendung. Was dieser Kurs nicht ist, oder dieses Video nicht ist, ist eine enzyklopädische Auflistung aller möglichen Optionen und Einstellungen, die ich haben kann. Das macht Microsoft mit der MSDN Seite und diverse Foren im Internet viel besser. Das heißt, es geht nicht darum, möglichst vollständig in diesem Video zu sein, sondern, dass ich das Wichtigste aus meiner Projekterfahrung heraus Ihnen mitteile, so dass Sie relativ leichtes Spiel hoffentlich haben, um die eine oder andere Bremse in Ihrer Anwendung zu finden. Das wichtigste Tool, was in diesem Kurs zum Einsatz kommt, ist das SQL Server Management Studio. Und da ich persönlich sehr datenbanklastig bin, ist das in der Regel auch das Tool meiner Wahl. Nichtsdestotrotz können Sie den größten Teil der Skripte und auch die meisten Demos sich in der Tat über das Microsoft Visual Studio ausführen, beziehungsweise anschauen und da spielt es in vielen Fälle keine Rolle, welches der beiden Tools Sie in der Tat wirklich benutzen. Letztendlich würde ich Ihnen raten, doch das SQL Server Management Studio zu nehmen, weil Sie da ein bisschen näher an dem SQL Server dran sind. Sie haben wirklich alle Optionen, die die GUI bieten kann. Das ist noch ein bisschen mehr als das Visual Studio letztendlich. Für das Ausführen der Skripte allerdings spielt das überhaupt keine Rolle. Die verhalten sich natürlich in beiden Anwendungen völlig gleich. Weil es letztendlich der SQL Server selbst ist, der die Ausführung vornimmt und nicht die Oberfläche, die quasi nur das Skript an den Server schickt und dann das Ergebnis, was dieser zurück liefert, in irgendeiner Form, visualisiert. Mein Tipp: benutzen Sie das SQL Server Management Studio. Falls Sie da keine Möglichkeit oder keine Lust zu haben, reicht aber auch das Microsoft Visual Studio. Und das war's von der Vorrede. Ich würde sagen, wir gehen in medias res und auf geht's.

SQL Server: Performance-Optimierung

Lernen Sie den Umgang mit Indizis und Tools, um die Leistungsfähigkiet Ihrer SQL Server Datenbank effektiv zu erhöhen.

3 Std. 20 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:04.05.2017

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