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Windows Server 2016: Neue Funktionen

Eingebettete Virtualisierung nutzen

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Machen Sie sich anhand dieses Videos mit den erforderlichen Schritten vertraut, um eine virtuelle Maschine mit Hyper-V in einer Hyper-V-Umgebung als Test- oder Entwicklungsumgebung für Container & Co. zu installieren.
15:22

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen die neue, eingebettete Virtualisierungsfunktion in Windows Server 2016, die vor allem für Testumgebungen interessant ist, aber auch für den Betrieb von Nano-Servern, von Hyper-V-Containern oder auch von herkömmlichen Containern. Sie können in Windows Server 2016 jetzt in einer VM Hyper-V installieren, was für Entwicklungsumgebungen und Testumgebungen sehr interessant sein kann. Auch für die Entwicklung von Containern, insbesondere der neuen Hyper-V-Container, ist ein Hyper-V-Server notwendig. Und hier können Sie entweder auf einem physischen Server testen oder - für Entwickler und Administratoren interessant - auch innerhalb einer VM. Ich habe dazu jetzt hier auf diesem Server Windows Server 2016 installiert, verbinde mich mit diesem Server über "VM Connect". Sie sehen, es handelt sich jetzt hierbei um eine ganz normale VM. In dieser VM ist der Server Manager gestartet. Und wenn ich jetzt hier im Server-Manager die Rollen und Features hinzufüge, erscheint ganz normal die Startseite des Assistenten. Wenn ich jetzt hier standardmäßig Hyper-V auswähle, erscheint eine Fehlermeldung, da der Server noch nicht über die eingebettete Virtualisierung verfügt. Sie müssen dazu noch einige Konfigurationen vornehmen. Zunächst muss der Server, auf dem Sie die eingebettete Virtualisierung aktivieren wollen, über mindestens 4 GB Arbeitsspeicher verfügen. Dazu kommt, dass nicht nur der Host über 4 GB Arbeitsspeicher verfügen muss, sondern auch die VM. Ich weise dazu jetzt dieser VM im laufenden Betrieb - das ist eine Neuerung im Windows Server 2016 - daher mehr Arbeitsspeicher zu, denn die VM hat hier aktuell nur 3 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Ich erhöhe das einmal grob auf 6 GB. Das stimmt hier von der Zahl natürlich nicht genau, spielt aber jetzt zunächst keine Rolle. Sie sehen, die Ressource wird jetzt hier im laufenden Betrieb geändert und der Server verfügt jetzt über generell knapp 6 GB Arbeitsspeicher. Wenn ich jetzt innerhalb dieser VM die Virtualisierung installieren möchte, benötige ich als Host Windows Server 2016, d.h. die Funktion lässt sich nicht in Windows Server 2012 R2 nutzen, und ich muss natürlich einen virtuellen Server, mit Windows Server 2016 installieren, was für den Test- bzw. eine Entwicklungsumgebung für Nano-Server, für Hyper-V-Server oder für Container und Hyper-V-Container eine große Rolle spielt. Damit ich das Ganze hier durchführen kann, benötige ich darüber hinaus auch eine PowerShell-Sitzung. Und in dieser PowerShell-Sitzung muss ich zunächst die Erweiterung installieren, dass die eingebettete Virtualisierung funktioniert. Das mache ich mit "Set-VMProcessor". Ich muss den Namen der VM eingeben, in der ich den virtuellen Prozessor anpassen möchte. Das ist hier der Server "w2k16". Und ich möchte jetzt hier die Virtualisierungserweiterungen aktivieren. Das Ganze dauert einige Sekunden. Danach wird die VM entsprechend angepasst. Wenn Sie für die VM diesen Befehl noch nicht aktiviert haben, müssen Sie diese dazu ausschalten. Ich schalte diese dazu jetzt hier in der Testumgebung aus. Sie sehen, die VM ist jetzt hier ausgeschaltet. Hier sehen Sie noch einmal den Befehl. Das Ganze dauert nur einige Sekunden. Ich kann jetzt hier diese VM im Hintergrund wieder starten lassen. Sie können die VM natürlich auch einfach herunterfahren, das Ausschalten ist nicht unbedingt ideal. Allerdings verzeiht Windows Server 2016 auch das einfache Ausschalten, vor allem in Entwicklungs- und Testumgebungen, in produktiven Umgebungen nicht unbedingt. Zusätzlich müssen Sie im virtuellen Server noch Einstellungen ändern, und zwar unterhalb der "Erweiterten Einstellungen" der Netzwerkkarten. Hier müssen Sie das Spoofing von Mac-Adressen erlauben, damit die Virtualisierung funktioniert. Das Ganze können Sie im laufenden Betrieb durchführen. Da ich hier zwei virtuelle Netzwerkadapter verbunden habe, lasse ich das Ganze hier jetzt auf beiden Adaptern durchführen. Und das war es schon. Der virtuelle Server ist jetzt gestartet und ist generell bereit für die Virtualisierung. Sie müssen dazu noch einige Vorbereitungen vornehmen. Für die eingebettete Virtualisierung müssen Sie noch bei Microsoft ein Skript herunterladen. Das Ganze geht am besten in der PowerShell, indem Sie den Befehl "Invoke-WebRequest", hier geben Sie den Pfad zum Skript ein, hier dieses "Enable-NestedVm.ps1", und laden das Ganze hier auf den Server herunter. Dazu muss der Server natürlich über eine Internetverbindung verfügen, damit er das Skript herunterladen kann. Und anschließend können Sie jetzt über dieses Skript die eingebettete Virtualisierung für einen virtuellen Server starten. Sie haben haben zur Ausführung dieses Skriptes zwei Möglichkeiten. Möglichkeit 1 ist: Sie starten das Skript, geben als Name den Namen der VM ein, verbinden sich danach ganz normal über das Virtualisierungsfenster mit der VM und installieren Hyper-V. Sie können aber auch gleich eine neue Funktion in Windows Server 2016 nutzen, mit der Sie über eine PowerShell-Sitzung auf einem Hyper-V-Host Einstellungen innerhalb von VMs anpassen können, und können über diese Funktion, auch "PowerShell Direct" genannt, direkt auf der VM Hyper-V installieren. Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus: Mit "Invoke-Command" starten Sie jetzt zunächst auf diesem Server, Windows Server 2016, die Installation von Hyper-V. Zuvor muss aber natürlich die Skript-Datei entsprechend ausgeführt werden. Ich zeige Ihnen das Ganze noch einmal und starte das Skript. Während der Ausführung wird die VM ausgeschaltet. Das muss ich bestätigen. Bei diesem Vorgang fährt jetzt der Server die VM herunter, führt die notwendigen Erweiterungen durch. Das Ganze war es jetzt auch schon, d.h. es wird jetzt hier nichts Weiteres mehr durchgeführt. Die Aktion wurde beendet. Ich kann jetzt die VM wieder starten lassen und kann jetzt über den bereits beschriebenen Weg entweder mich mit dem VM-Connect-Fenster verbinden, um Hyper-V auf dem Server zu installieren, oder ich führe die Installation direkt hier über diesen Befehl aus. Für diesen Befehl muss die VM natürlich gestartet sein, da hier eine Verbindung zur VM durchgeführt wird, und hier dann das entsprechende Skript gestartet wird, also hier die Installation von Hyper-V innerhalb der VM. Ich zeige Ihnen einmal beide Wege. Zunächst verbinde ich mich hier noch einmal mit dem VM-Connect-Fenster, melde mich an der VM an. Nach der Anmeldung wird automatisch, da ich hier noch keine Einstellung geändert habe, der Server Manager gestartet. Und ich kann jetzt über den Start des Server-Managers hier die Installation von Hyper-V durchführen. Und nachdem die Installation durchgeführt wurde - der Server meldet jetzt, dass er einfach ausgeschaltet wurde, das spielt jetzt aber keine Rolle. Der Server-Manager startet. Und ich kann jetzt über die Installation von Rollen und Features innerhalb dieser VM die Installation von Server-Rollen starten, wähle hier den Server aus, wähle hier Hyper-V aus. Es werden jetzt auch die Verwaltungs-Tools installiert. Das Ganze wird jetzt überprüft. Sie sehen, es kommen jetzt hier keine Fehlermeldungen mehr und ich kann jetzt hier problemlos Hyper-V installieren. Ich breche den Vorgang aber an dieser Stelle ab, da ich die Installation über die PowerShell mit PowerShell direkt durchführen möchte. Ich rufe jetzt hier auf der VM w2k16 mit der Option "ScriptBlock", den folgenden Befehl auf, nämlich "Enable-WindowsOptionalFeature" und als Feature-Name eben "Hyper-V". Danach möchte ich den virtuellen Server auch gleich neu starten. Ich muss mich zunächst an der VM anmelden. Dazu reicht teilweise der Name des Administrators aus, teilweise müssen Sie noch den Namen der VM eingeben. Und anschließend wird jetzt hier in der PowerShell-Sitzung, die ich hier auf dem Hyper-V-Host gestartet habe, in der VM Hyper-V installiert. Und nachdem Hyper-V in der VM installiert ist, wird die VM auch gleich neu gestartet. Und danach kann ich jetzt hier in dieser VM, Container entwickeln, Hyper-V-Container entwickeln, kann Nano-Server-Images erstellen oder kann eben auch ganz normale Funktionen in Hyper-V testen, z.B. Hyper-V-Cluster, die Live-Migration, die neuen Storage Spaces Direct. Alle Funktionen, die in Windows Server 2016 zur Verfügung stehen, lassen sich auch in VMs testen, wenn Sie die Nested-Virtualization aktiviert haben. Der Server ist jetzt neu gestartet. Sie sehen, ich bin jetzt hier in der VM. Dazu authentifiziere ich mich an der lokalen Installation von Windows 2016 in der VM. Und nach kurzer Zeit ist jetzt die Installation abgeschlossen und Hyper-V steht zur Verfügung. Ich kann jetzt hier in dieser VM über das Start-Menü in den Windows-Verwaltungsprogrammen mir den Hyper-V-Manager aufrufen lassen. Achten Sie aber darauf, dass Sie dazu auch den Hyper-V-Manager auf dem Server installieren müssen. Alternativ können Sie natürlich die Verwaltung auch von einem anderen Server oder einer Arbeitsstation im Netzwerk durchführen. Sie sehen, hier habe ich jetzt einen Hyper-V-Server. Ich kann jetzt hier innerhalb des Hyper-V-Servers einen virtuellen Computer erstellen. Ich mache das jetzt mal testweise, indem ich einfach einen Namen für die VM festlege, ohne großartige Installationen durchzuführen. Ich konfiguriere auch keine Netzwerke und virtuelle Festplatte, lasse das Ganze fertigstellen und habe jetzt innerhalb meiner VM eine weitere VM, was ich z.B. für Testumgebungen nutzen kann bzw. innerhalb der VM auch für die Verwendung von Hyper-V-Containern. Denn für Hyper-V-Container benötigen Sie Hyper-V und Sie müssen darauf achten, dass Sie dann entweder die Installation auf einem Hyper-V-Host durchführen können oder in einer Entwicklungsumgebung, besser in einer virtuellen Maschine. Sie können natürlich auch die Verwaltung von Hyper-V vereinfachen, indem Sie die VM hier einer Domäne hinzufügen und danach über den herkömmlichen Hyper-V-Manager verwalten. Sogar über System Center Virtual Machine Manager ist die Verwaltung möglich. Ich passe dazu mal hier innerhalb meiner VM die Netzwerkeinstellungen an, ändere die Netzwerkeinstellung des Servers. Ich habe ja hier der VM zwei Netzwerkkarten zugewiesen. Sie sehen, das hier wird auch als Hyper-V-Netzwerkadapter angezeigt. Ich passe jetzt die IP-Einstellungen dieser VM so an, dass diese zu meiner Domäne passen, gebe noch einen Standard-Gateway mit, damit ich auch Skripte etc., Erweiterungen für DOKA und alles, was ich brauche für eine Entwicklungsumgebung, aus dem Internet herunterladen kann. Und gebe als den DNS-Server einen Domänen-Controller mit in meiner Testumgebung, bestätige das Ganze. Und jetzt kann ich der Domäne beitreten. Dazu kann ich entweder den Server-Manager verwenden, schließe dazu hier den Hyper-V-Manager auf dem Server, kann jetzt entweder hier über lokale Server einen Wechsel in die Domäne vornehmen oder eben, indem ich die bereits bekannten Programme aus Windows Server 2012 R2 verwende. Ich passe jetzt hier den Computernamen an, z.B. in "hyperv-test", gebe die Domäne an, in der der Server Mitglied werden soll. Das Ganze muss bzgl. der Namensauflösung natürlich funktionieren. Dann kommt ein Authentifizierungsfenster "Meine Domäne". Ich melde mich an der Domäne an, innerhalb der VM komplett alles mit Hyper-V und allen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Und danach ist jetzt hier dieser virtuelle Server Mitglied der Domäne. Ich muss ihn dazu natürlich neu starten lassen, kann bereits das Fenster schließen, denn ich sehe den Fortschritt auch im unteren Bereich, hier bei "Zusammenfassung". Und jetzt kann ich die virtuellen Maschinen hier hier auf meiner VM nicht nur im virtuellen Server verwalten, sondern auch mit jedem anderen Hyper-V-Manager, z.B. hier mit dem Hyper-V-Manager, mit dem der Host verwaltet wird, auf dem sich die VM befindet. Sie können also mit Windows Server 2016 durchaus interessante, verschachtelte Umgebungen schaffen, um mit den neuen Möglichkeiten zu arbeiten, die Windows Server 2016 zur Verfügung stellt. Denn viele der Neuerungen in Windows Server 2016 bestehen vor allem aus Erweiterungen für Cluster und Hyper-V. Und Sie benötigen für den Betrieb von Storage Spaces Direct, für die Storage-Replikation, für Hyper-V-Container und für die Nano-Server idealerweise einen virtuellen Server als Testumgebung und hier ist eine VM durchaus ein interessanter Bereich. Sie sehen jetzt, hier ist die Maschine im Hintergrund gestartet. Theoretisch müsste hier bereits auch der Hyper-V-Dienst gestartet sein. Das kann ich aber relativ schnell überprüfen, indem ich hier eine Verbindung aufbauen lasse. Ich lasse jetzt hier meine Testumgebung einmal durchsuchen. Sie können natürlich auch problemlos Ihren Test-Hyper-V-Host in einer produktiven Umgebung in die Domäne integrieren. Hier gibt es jetzt den Hyper-V-Testserver. Ich wähle diesen aus, könnte eine weitere Neuerung in Windows Server 2016 nutzen, um hier einen anderen Benutzer bei der Wiederherstellung zu verwenden, das möchte ich aber nicht, bestätige das Ganze. Und jetzt wird mir hier dieser Hyper-V-Server angezeigt. Ich sehe auch die von mir erstellte Test-VM. Ich fasse noch einmal zusammen: Sie können in Windows Server 2016 VMs "nested" virtualisieren, also eingebettet, und dadurch auf einer VM Hyper-V installieren, um das Ganze z.B. als Testumgebung für Cluster zu nutzen, für Storage Spaces Direct oder eben für die neuen Hyper-V-Container.

Windows Server 2016: Neue Funktionen

Lernen Sie die die neuen Funktionen von Windows Server 2016 anhand praktischer Beispiele kennen.

2 Std. 40 min (19 Videos)
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