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VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Einführung in die Storage-Konfiguration

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Dieses Video bietet grundlegende Informationen zur Konfiguration des Storage sowie der Thin- und Thick-Provisionierung.
06:03

Transkript

In der Regel verbinden Sie Ihre ESXi-Hosts von Ihren Hostsbusadaptern oder Netzwerkadaptern über Storageswitches bzw. auch Netzwerkswitches mit Ihren Storageboxen. Auf diesen Storageboxen werden dann logische Volumes in Form von iSCSI, Fiber Channel und/oder Network File System, genannt NFS, zur Verfügung gestellt. Dieses Zurverfügungstellen wird auch Präsentieren genannt. Hier sehen Sie eine Übersicht über die einzelnen Möglichkeiten, mit welchem Storage Protokoll über Ihre jeweiligen Adapter logische, d.h. virtuelle Volumes, an den entsprechenden ESXi-Servern präsentiert werden können. In unserem Testlab zeige ich Ihnen Storage Verawaltung von Fibre Channel Volumes, auch genannt LUNs. iSCSI LUNs, so wie NFS Storage. VSAN ist ein neues Feature von VMware. Es muss extra lizenziert werden. Mit VSAN haben Sie die Möglichkeit u.a. die lokalen Festplatten Ihrer ESXi-Servern der Art zu verwalten, dass diese für Ihre Infrastruktur so aussehen, als werden sie über iSCSI oder Fiber Channel präsentiert worden. Fiber Channel ist von der Performance unschlagbar die Nummer 1. Die zur Verfügung gestellten Volumes reagieren in Ihren Parametern, wie Datendurchsatz und Latenzen extrem gut. Sie verhalten sich so, als wären sie direkt und lokal an den ESXi-Servern angeschlossen. Es ist aber in Vergleich zu den anderen genannten Verfahren relativ teuer. iSCSI ist genau so wie Fibre Channel ein Block basiertes Verfahren. Es verwendet aber als Transportmittel ein Netzwerkprotokoll. NFS stellt auf Netzwerkebene über das Network File System Protokoll Netzwerkfreigaben zur Verfügung. Dieses Verfahren galt in der Vergangenheit als weniger performant, aber auch hier ist die Entwicklung nicht stehengeblieben. Sie können mittlerweite durchaus performante Storageanbindungen mit NFS realisieren. Virtuelle Maschinen werden in der Regel nicht auf den lokalen Festplatten des ESXi-Servers abgespeichert, sondern auf dem präsentierten Storage Area Network. Heutzutage werden Server für die virtuelle Infrastruktur in der Regel ohne lokale Festplatten beschafft. Es sei den, Sie verwenden z.B. VSAN. Das Hyperwisersystem des ESXi passt mit seiner schlanken Größe problemlos auf ein USB-Stick bzw. eine SD-Karte. Somit kommt es vor, dass die Server über eine SD-Karte für den Hyperwiser Verfügen, jedoch wie bereits erwähnt, über keinerlei lokalen Platten. Virtuelle Maschinen werden meist auf Shared Storage abgelegt. D.h. auf Volumes, welche von allen beteiligten ESXi-Servern gesehen werden können. Das ist vor allem sehr wichtig, um Clusterfunktionen abzubilden, sei es durch Ausfall eines ESXi-Servers oder durch Lastenausgleich. Denn wenn die Virtuelle Maschine auf der lokalen Festplatte eines ESXi-Servers gespeichert wäre, kämen Sie im Falle eines Serverausfalls nicht mehr an die VM heran. Bei einer Konstruktion mit Schared Storage wäre die VM über andere lauffähige ESXi-Server zugänglich und könnte von dort neu gestartet werden, wo sie dann ihre Arbeit fortsetzt. Nach dem die Volumes den ESXi-Servern zur Verfügung gestellt worden sind, kann dieser vorhandene Plattenplatzt für die Ablage der VMs verwendet werden. Das Bereitstellen einer virtuellen Festplatte an einer VM wird Provisionieren genannt. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Verfahren. Nämlich Thin und Thick Provisioning. Was verbirgt sich dahinter genau. Zunächst sehen Sie die Bereitstellung einer Festplatte für eine VM nach dem Verfahren Thick Provisioning. In unserem Beispiel hat ein Kunde eine 20 GB große Festplatte für seine VM bestellt. Unter Thick Provisioning wird unter VMFS Datastore eine virtuelle Festplatte mit einer tatsächlichen Größe von 20 GB abgelegt. Bei Thin Provisioning werden in unserem Beispiel eine 40 GB und eine 80 GB Platte bereitgestellt. Jedoch belegen diese halbvollen Festplatten im VMFS Datastore auch nur jeweils 20 und 40 GB Platz. Also warum wertvollen VMFS Datastore unnötig durch leere oder fast leeren virtuellen Festplatten verschwenden. Sie können somit Ihren Datastore überbuchen. Man spricht dann von Überprovisionierung. Doch ist es Vorsicht geboten. Sie müssen in diesem Fall durch proaktives Monitoring die Überprovisionierungsrate und das Belegen der virtuellen Festplatten überwachen. Denn die auf diese Art und Weise provisionierten Platten können bis zu Ihrer Obergrenze, wie in diesem Beispiel gezeigt, auf tatsächlich 40 und 80 GB anwachsen. Dann wäre der Datastore in Wirklichkeit mit 80 + 40 + 20 = mit 140 GB überbucht. Denn der Datastore hat tatsächlich nur ein Volumen von 100 GB. Alle Storageoperationen, sei es Storage vMotion, das Bereitstellen von VMs über Templates, Bereitstellen von VMDKs, also auch die, die wir zuvor gesehen haben, werden über die Schnittstelle VAAI abgebildet – vStorage API for Array Integration. Dieser API ist im Normalfall auf jedem ESXi-Server aktiviert und agiert im Hintergrund. Sinn und Zweck ist das, die ESXi-Server von Stoirageverwaltungsaufgaben zu entlasten. D.h. sind einmal die oben genannten beschriebenen Aktionen angestoßen worden, laufen diese unabhängig vom vorhandenen ESXi-Server auf Storage-Ebene ab.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.02.2015

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