Porträt- und Beautyretusche

Einführung

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Auch, wenn Montagen der Beauty-Retusche für gewöhnlich fremd sind, lohnt es sich doch manchmal, einen anderen Hintergrund einzusetzen oder eine Textur einzubauen. Hier ein paar Beispiele für gekonnte Montage-Techniken auch in der Beauty-Fotografie.

Transkript

Wenn man eine Charakter- oder Beauty-Retusche durchführt, ist es meiner Meinung nach nicht notwendig, mit einer Montage zu arbeiten, das heißt, einen neuen Hintergrund einzufügen. Ich finde es aber vorteilhaft, wenn man ein vorhandenes Portrait dann noch farblich unterstützt oder vielleicht das Bild die Gesamtwirkung interessanter gestaltet, wenn man sich eine Textur einfügt. Ich habe jetzt mal ein paar Montagen, die ich euch zeigen möchte um einfach einen kleinen Einblick davon zu vermitteln, wie ich persönlich an die Sache herangehe beziehungsweise wie ich dabei denke, wenn ich mir einen anderen Hintergrund einfüge. In diesem Fall war es zum Beispiel eine Farbe. Natürlich kann man auch schon so passend fotografieren, Ich selbst erstelle solche Bilder lieber als schnelle Montage, indem ich mir quasi den Hintergrund einfärbe und diesen Lichtspot setze. Wenn ich das mit der digitalen Bildbearbeitung mache, bin ich stets in der Lage, die Farbe in Sekundenschnelle auszutauschen beziehungsweise den Lichtspot hier hinten in der Größe zu verändern oder in der Weichheit, et cetera. In dem Fall zum Beispiel, habe ich mir dann eine Farbe als Hintergrund gewählt, die bereits schon im Motiv vorkommt. Und ich habe mehrere Farben probiert, wie zum Beispiel das Grün hier, das Blau, das Rot, das Gelb, habe dann aber die Entscheidung getroffen, den Hautton als Hintergrundfarbe zu wählen, damit das Ganze etwas wärmer wirkt und etwas stimmiger. Im nächsten Beispiel habe ich mir dann eine Textur eingefügt. Meine Bilder sind meistens etwas dunkler und ich mag das, wenn der Hintergrund dann aus einem leicht industriellem Material besteht, da habe ich mir eine große Datenbank angelegt, um diese Texturen immer wieder bei Retuschen zu verwenden, wie auch hier bei diesem Bild. Und bei der Art, wie ich den Hintergrund einfüge, spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob da Haare wegstehen. Das geht alles sehr, sehr schnell und es bleibt auch die Lichtstimmung erhalten, die man quasi schon in der Originalfotografie hat. Das Ganze geht natürlich auch bei Ganzkörperaufnahmen. Auch hier Licht- und Schattenwirkung der Originalaufnahme bleibt eins zu eins erhalten und alles, was ausgetauscht wird, ist der Hintergrund. Diese industriellen Hintergründe sind natürlich auch ein bisschen persönliche Handschrift. Da kann man natürlich auch noch andere Texturen wählen. Und man kann auch Texturen quasi vorne überlagern. Quasi nicht als Hintergrund, sondern einfach nur, um die Aufnahme etwas künstlicher, künstlerischer zu gestalten. wie hier zum Beispiel, wo ich "lense flares" von vorne über die Aufnahme gelegt habe. Das Ganze geht auch bei Männerportraits und gerade hier kann man auch sehr gut schauen, was steht auch so ein klein wenig für den Charakter. Ob das jetzt eine Wand ist, wie hier. Man könnte auch schon fast meinen, dass es eine Tafel ist so ein bisschen wie ein Lehrer. In dem Fall ist das Modell sogar eine Art Lehrer, er ist Trainer. Das sollte eigentlich keine Tafel sein, aber das könnte man machen. Man könnte auch bei einem Gärtner zum Beispiel irgendwie einen grünen Hintergrund, bei einem Förster, von dem man ein Charakterportrait erstellt, vielleicht einen Holzhintergrund. Und so kann man den Menschen selber vielleicht auch noch ein bisschen unterstützen, indem man einen passenden Hintergrund gestaltet. Auch bei diesem Beispiel habe ich sehr reduziert eine Hintergrundtextur eingefügt. Der Hintergrund war schon in diesem Grauton, aber er war einfach zu glatt und dieses Glatte passt meiner Meinung nach nicht ganz zu diesem Typ Mensch, der hier ein wunderbares Charakterportrait-Gesicht hat, und deswegen habe ich mir da noch eine leichte Struktur eingefügt, einfach um dieses Glatte aus diesem Bild herauszunehmen. Und hier natürlich auch nochmal ein härterer Hintergrund, ein rauerer Hintergrund, eine sehr intensive Textur, einfach, weil der Typ das hergibt. Er hat Tattoos, er ist ein rauerer Typ und da war mir der einfarbige graue Hintergrund dann einfach etwas zu clean, etwas zu sauber. Ja und so gibt es verschiedene Arten, wie man Hintergründe austauschen kann. Ich werde jetzt einfach mal ein paar Möglichkeiten aufzeigen und es ist ja jedem selbst überlassen, ob er sich dann eine Farbe einfügt oder vielleicht einfach nur eine dezente Hintergrundtextur. Und da gehen wir jetzt einfach mal an die Sache ran. Ich werde euch einfach mal verschiedene Möglichkeiten aufzeigen.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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