Premiere Pro CC 2014: Schnitttechniken

Einfügen und überlagern

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Die Einfügen- sowie die Überlagern-Funktion stellen in Premiere Pro CC die beiden wichtigsten Funktionen für die Erstellung eines Rohschnitts dar.
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Transkript

Die Funktionen zum Einfügen und Überlagern sind die wahrscheinlich beiden wichtigsten Funktionen zum Erstellen von einem Rohschnitt. Wir nehmen mal hier alle unsere Clips, und mit Umschalt-O öffne ich die im Quellmonitor, alternative hätte ich sie auch einfach alle hier reinziehen können. Jetzt gehen wir mal zum ersten Clip hier aus der Liste, und man sieht, hier habe ich schon In- und Out-Marken gesetzt, ich kann das mal schnell überarbeiten, hier vielleicht In-Marke auf dem Gesicht, Out-Marke hier, wenn die Kamera nach unten geschwenkt ist, und diesen Clip möchte ich in die Sequenz einfügen. Wir brauchen noch schnell eine Sequenz, Also auf "Datei", "Neu", "Sequenz" oder Strg-N könnte man drücken, wir nehmen hier mal eine Vorlage "XDCAM HD422" das Ganze ist progressiv mit 25 Bildern gedreht, wir sehen hier auch die entsprechende Frame-Rate. Ich brauche, glaube ich, nicht ganz so viele Spuren, löschen wir mal hier für das Projekt ein paar der Audiospuren. Drei sollten erst mal reichen. Und wir löschen das, klicken auf "OK" und benennen das Ganze um in "Bouncers". Das bestätige ich jezt mit "OK", jetzt habe ich meine Sequenz. Jetzt kann ich hier sagen, ich möchte das Ganze einfügen, dabei kann ich entweder die Komma-Taste auf der Tastatur drücken, oder hier die entsprechende Funktion ausführen. Der Player springt direkt ans Ende der Sequenz, das heißt, ich kann jetzt sofort den nächsten Clip nehmen. Ich könnte jetzt hingehen und sagen, den Clip haben wir ausgewählt mit Strg-Alt Pfeiltaste nach rechts springe ich jetzt zum nächsten Clip. Das ist ganz wichtig, dass man dieses Tastaturkürzel erst einrichtet, das ist standardmäßig nicht aktiviert, also, "Quellclip nächster" heißt der Befehl, den muss man in Tastaturbefehlen dann anpassen. Suchen wir uns hier auch einen Bereich raus, hier vielleicht diesen Part, von da nach da, und den möchte ich jetzt ebenfalls in meine Sequenz einfügen, also drücke ich dieses Mal die Komma-Taste. Der Fokus wechselt jetzt nicht zwischen den beiden Fenstern. Ich habe mir zum Wechseln, weil ich mir meinen Schnitt mal anschauen will, ein Tastaturkürzel definiert mit Umschalt-Taste und Zirkumflex kann ich hier hin und her wechseln, und jetzt kann man sehen, wenn ich die Pfeiltasten nach oben und unten drücke, komme ich schnell zum vorherigen und zum nächsten Schnitt und kann mir jetzt meinen Schnitt anschauen. Jetzt sehen wir sozusagen das Ergebnis meiner Arbeit, dann stellt man schnell fest, so richtig gelungen ist der Schnitt vielleicht nicht, weil wir doch zwei zu ähnliche Bereiche jetzt ausgewählt haben... aber egal! Wir wollen ja erst mal nur roh die Clips aneinanderschneiden. Möchte ich wieder zurück, drücke ich Umschalt-Taste/Zirkumflex und bin wieder im Quellmonitor Fenster. Das heißt, ich kann jetzt den nächsten Clip auswählen mit Strg-Alt Pfeiltaste nach rechts. Diesen Wechsel zwischen Programm und Quellmonitor Fokus muss man ebenfalls definieren. Ich gehe mal hier auf die Tastaturbefehle und suche nach Fokus da sieht man, "Fokus zwischen Quell- und Programm-Monitor" umschalten. Das habe ich jetzt hier entsprechend belegt. Die Zirkumflex-Taste liegt zwischen der Tabulator- und der Escape-Taste links neben der Taste "1" auf dem Keyboard. So, wir haben jetzt die beiden Clips aneinandergeschnitten. Wenn ich möchte, dass Premiere selber wechselt, Wenn ich die Funktionen Einfügen/Überlagern wähle, dass er dann auf die Timeline geht, dann kann ich auch das aktivieren. Ich gehe dazu unter "Bearbeiten", "Voreinstellungen", "Allgemein", und kann ihm jetzt sagen, dass ich beim "Einfügen und Überlagern den Fokus auf das Schnittfenster richten möchte". Das heißt, ich bestätige das mal mit "OK", Jetzt kann ich ja hier im Schnittfenster schnell hingehen und sagen, wir gehen mal in das Schnittfenster und sagen, wir gehen an das Ende, mit der Taste nach unten mit Umschalt/Zirkumflex gehe ich wieder in meinen Quellmonitor suche mir jetzt meinen nächsten Clip aus, das ist der hier, suche auch hier jetzt dann entsprechend den Bereich aus, hier soll es losgehen, ok, von da bis da, und wir überlagern den jetzt wieder, entweder mit der Taste oder mit meiner Tastatur. Drücken wir mal auf "Punkt", und jetzt sehen wir, der Fokus ist automatisch ins Schnittfenster gewechselt. das heißt, wenn ich jetzt hier auf Abspielen gehe, dann beginnt meine Sequenz, von vorne abzuspielen. Wenn man das übrigens nicht möchte, dass die Sequenz, wenn sie am Ende ist, ja, da sehen wir, wir sind am Ende, drücken noch mal auf Abspielen, dann geht es immer von vorne los. Wenn man das nicht möchte, kann man auch das unterbinden, in den Voreinstellungen hier unter "Allgemein", und da kann ich sagen, "Bei Betätigung der Wiedergabe am Ende vom Anfang abspielen" ausschalten, und wenn ich jetzt hier noch mal ans Ende gehe, ich drücke mal die Leertaste, und drücke sie noch mal, dann passiert auch nichts mehr. Jetzt haben wir hier ein paar Clips aneinandergeschnitten, und wir schauen mal kurz, was wir noch in unserer Liste an Clips haben. Das sind schon die vom Spiel, den hier habe ich nicht, der gefällt mir eigentlich auch ganz gut, den hätte ich gerne an der Stelle, weil hier, hier haben wir noch die Hände So, haben wir schon das, vielleicht nehmen wir ihn aber auch direkt da rein. Und jetzt kommt es mal zu dem Unterschied, weil bisher war es völlig egal, ob ich gesagt habe, Überlagern oder Einfügen. Wir sehen das jetzt hier, wenn wir jetzt mal an das Ende unserer Sequenz gehen, ich mache es mal mit den Pfeiltasten nach unten, alternativ kann man mit dem Schaltflächen-Editor hier auch zwei Befehle hinzufügen, nämlich "zum nächsten" und "zum vorherigen Schnitt gehen", Jetzt habe ich, glaube ich, nicht genug Platz für alles, Ja, wir müssen es ein klein bisschen breiter machen... so ok, jetzt sieht man das, hier kann man hin und her springen zwischen den Schnitten. Das heißt, aktuell ist es egal, ob ich überlagere oder einsetze, am Ende der Sequenz macht das tatsächlich keinen Unterschied. Aber wenn ich mittendrin bin, hier beispielsweise auf diesem Schnitt, dann ist es schon ein Unterschied. Wir suchen uns jetzt hier einen Part aus, nehmen wir mal den hier, von da bis da, und wenn ich jetzt sage, "Überlagern", dann wird der bestehende Clip in der Sequenz gelöscht. Das heißt, hier sehen wir jetzt nur noch meinen neuen Clip, eventuell ist da sogar am Ende, nein, es ist kein Schnittfehler, es hat von der Länge her gepasst, machen wir ihn mal ein bisschen kürzer, so... wir überlagern das noch mal, dann sieht man, der Bereich in der Timeline wurde entsprechend gelöscht. Wenn ich jetzt aber hingehe, und sage, ich möchte das Ganze an dieser Stelle einfügen, dann können wir jetzt hier sehen, dass der Schnitt ergänzt worden ist, das heißt, die Clips wurden entsprechend der Timeline nach rechts verschoben. Diese Funktion sorgt also dafür, dass alles, was sich in der Timeline befindet, nach rechts geschoben wird. Diese Funktion sorgt dafür, das das, was sich in der Timeline befindet, überschrieben wird. Ich würde mir unbedingt die beiden Tastenkombinationen Komma und Punkt merken, wenn man das sehr häufig braucht. Das heißt, mit dem Komma kann ich den Clip einfügen und andere Sachen verschieben, mit dem Punkt überlagere ich, das heißt was in der Timeline ist, an der Position des Playheads, wird entsprechend gelöscht. Wenn ich jetzt also Punkt drücke, sieht man, ich überschreibe die bestehenden Clips, mache ich das rückgängig und drücke Komma, dann sieht man jetzt der Clip wird hier entsprechend eingefügt und alles weitere wird nach rechts geschoben, so dass sich meine Sequenz dann auch entsprechend verlängert.

Premiere Pro CC 2014: Schnitttechniken

Lernen Sie Schnitttechniken, die Sie beim Roh- und Feinschnitt mit Premiere Pro anwenden können, um unterschiedliche Projekte noch schneller fertig stellen zu können.

3 Std. 22 min (37 Videos)
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