Composing mit Photoshop: Lady in Black

Einfügen und Skalieren

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Die einzelnen Ebenen der Model-Datei werden benannt, dann in einer Gruppe organisiert und gespeichert. Die Gruppe wird in die Hauptszene gezogen, danach die Größe des Models auf das passende Maß herunterskaliert.
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Transkript

Sie sehen, wir sind im Prinzip so weit, ich habe hier schon bereits die Finalversion unseres Hintergrundbildes geöffnet, und wir können jetzt das Model mit samt all dieser Ebenen hierüber ziehen. Vorher würde ich allerdings dafür sorgen wollen, dass hier klar ist, wer was ist, damit die Ebenen auch einen Namen haben, So, dann gibt es nämlich da keine Probleme, wenn ich da später noch mal ran muss. Ansonsten klicke ich einfach hier unten, die unterste Ebene mit gedrückter Shift-Taste an, so dass sie alle selektiert sind, und mache mir hier eine Neue Gruppe aus Ebenen, die wir jetzt Bianca nennen können, denn so heißt unser Model. So, damit wäre das Model so weit abgeschlossen, ich speichere das auf jeden Fall noch mal, und kann jetzt genau diese Gruppe hier nehmen, und auf die Finalversion rüber ziehen, da packe ich direkt hier beim Model an, ziehe das auf die Finalversion und ziehe sie hier rein. Und wenn man es jetzt mal aus dieser Größe, und vor allem auch so wie ich sie zufällig dort reingezogen habe, betrachtet, würde ich sagen, sie passt eigentlich ganz gut von der Größe. Nur, rein gestaltungstechnisch geht das natürlich überhaupt nicht, dass wir ihr hier unten die Füße abschneiden, zumal wir ja auch noch einen Schatten bauen wollen und so weiter, das kann man so auf gar keinen Fall tun. Also, dann müssen wir sie natürlich ein bisschen weiter reinrücken, so dass sie mit den Füßen ungefähr auf dieser Linie steht, und spätestens jetzt sehen sie, dass sie wesentlich zu groß ist. Das macht aber überhaupt nichts, weil wir haben diese ganzen Details sehr, sehr gut nutzen können, um die Freistellung sauber zu machen, um da genügend Pixelpower zu haben, dort die ganzen Kanten säuberlich zu entfernen, also je mehr Daten man da zur Verfügung hat, desto besser ist es, desto länger dauert es natürlich auch, wenn man umso sauberer arbeiten muss, aber für eine saubere Freistellung finde ich das schon eine gute Idee. Wir werden jetzt mit der Bianca hier weiter arbeiten, allerdings mache ich jetzt mal einen ganz mutigen Schritt, ich habe sie ja bereits hier gespeichert, kann sie jetzt sogar hier wieder zu machen, mit all den Ebenen, so dass ich hier jetzt her gehen kann und diese Gruppe zusammenfügen kann, das hat einen einzigen Grund, ich werde später noch hier die Hand verbiegen müssen mit dem Formgitter-Werkzeug, und sämtliche Kantenbearbeitung ist im Prinzip abgeschlossen, dann darf man so was durchaus tun, kann sagen, gut, diese Gruppe hier, die möchte ich jetzt ganz gerne zusammenfügen. Command oder Steuerung+E ist der Befehl dafür, und es ändert sich hier überhaupt nichts, aber da haben wir keinerlei Maske mehr, und sämtliche Ebenen liegen nun zusammengebacken in dieser Bianca-Ebene hier drin. Das darf durchaus so sein, wie gesagt ist nicht schlimm, wenn Sie feststellen sollten, oh, hier und da müsste man noch eine Kleinigkeit ändern, kein Problem, dann öffnen Sie einfach die Datei, die nur das Model enthält, und machen die Schritte bis dahin einfach noch mal. So, aber ich glaube nicht, dass wir noch sehr viel werden tun müssen, bis auf eine Skalierung, die auf jeden Fall, und die werden wir jetzt einfach mal durchführen, ganz ohne Netz und doppelten Boden, Command+T drücken und versuchen das Model zu skalieren. Da habe ich zwei Tipps für Sie. Der erste Tipp, der geht an Sie und an mich, das habe ich nämlich nicht getan, würde ich Ihnen aber schwerstens empfehlen, wenn Sie so was fotografieren, sprich den Hintergrund, also diese Brücke fotografieren, dann selektieren Sie sich den Punkt, wo das Model stehen soll, und stellen dort einfach tatsächlich jemanden hin, am besten wer ungefähr so groß ist wie die Person, die sie später fotografieren wollen, ist aber nicht wirklich wichtig, Sie können ja dann immer noch ein bisschen adaptieren, auf jeden Fall sollte genau dort tatsächlich eine leibhaftige Person stehen, und wenn Sie niemanden dabei haben, fragen Sie einen Passanten, und wenn Sie sich das nicht trauen, weil Sie denken, der könnte vielleicht irgendwelche Rechte fordern, oder Ihnen Schwierigkeiten machen, was vielleicht nicht ganz von der Hand zu weisen ist, dann stellen Sie sich selber hin, machen das mit dem Selbstauslöser, dann wissen Sie nämlich exakt wo jemand steht, und wie groß diese Person sein muss. Das wäre der erste Tipp und wahrscheinlich auch der wichtigste. Der zweite, wenn Sie das nicht getan haben, so wenig wie ich das hier getan habe, dann kann ich Ihnen nur Eines raten: normalerweise werden Personen, die man in ein Bild reinbaut, so wie wir das jetzt gerade machen, deutlich zu groß dargestellt. Das mag höchstwahrscheinlich damit zu tun haben, dass man sich scheut, die schöne, schöne Dateigröße zusammenschrumpfen zu lassen, das tut man komischerweise auch dann, wenn man vorher ein Smartobjekt gemacht hat, das hilft gar nichts. Die meisten Leute, die so was machen, was wir hier gerade machen, machen das mit zu großen Personen, ich habe das auch jahrelang gemacht, und irgendwie sah das immer doof aus, erst als ich draufgekommen bin, ganz ruhig Blut, mache sie einfach ein bisschen kleiner, oder ihn, je nachdem, versuche es einfach anzupassen und guck doch zum Beispiel mal, wie sieht es denn eigentlich aus mit den Schuhen und dem Pflaster, könnte das denn passen? Erst als ich mir gesagt habe, nein, passt noch nicht, muss noch ein bisschen kleiner werden, und dann an die richtige Stelle gezerrt werden, erst dann bin ich dahinter gekommen, doch, ich glaube so kommt man weiter. Also, zu groß sollte es auf keinen Fall sein, Ihr Bild wirkt nicht besser, wenn das Model riesig ist, sondern es wirkt am besten dann, wenn Sie es geschafft haben, eine vernünftige Proportion zu finden. So, ich glaube trotzdem, da können wir sie ungefähr stehen lassen, nein, ich würde Sie vielleicht noch ein ganz klein wenig nach unten rücken, so, und ich glaube, so hat sie auch genügend Platz später die Peitsche zu schwingen, wir können das Ganze bestätigen. Wer jetzt sagt, naja, aber so richtig natürlich sieht das natürlich noch nicht aus, wer jetzt sagt, da fehlt aber noch ganz viel, dem kann ich nur recht geben. Wir haben noch eine Menge vor uns, hier müssen wir den Arm dunkler machen, dann muss man wahrscheinlich noch mal mit der Hautsättigung arbeiten, und das Licht stimmt noch nicht, wir haben noch keinen Schatten. Aber Sie werden sehen, dass wir jetzt Schritt für Schritt der Geschichte näher kommen, und wenn wir mit dem Bild fertig sind irgendwann, dann wird man sehen, jetzt passt sie eigentlich perfekt ins Bild rein.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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