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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Einfügen und Schattieren der Möwen

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Die Möwen sind ein sehr schönes, aber optionales Detail. Trotz ihrer geringen Größe benötigen sie einen Diffus- und zwei Kernschattenebenen. Das Maskieren ist hingegen schnell erledigt, da beide Möwen-Dateien bereits einen Pfad mitbringen.
06:03

Transkript

Die letzten beiden kleinen Details, die ich relativ wichtig finde in diesem Bild, die gehören hier in die untere linke Bildecke und die haben was damit zu tun, dass man diese Wellen noch mehr als Wasser wahrnimmt. Was brauchen wir? Natürlich Wasservögel. Also, baue ich hier einfach zwei Möwen ein, die auf den Wellen oder mit diesen Wellen spielen, das gibt dann nochmal eine weitere Interaktion für das Auge, noch mehr eye candy. Und das möchte ich Ihnen mal zeigen, wie wir das machen könnten. Ich habe hier zwei Möwen schon vor langer Zeit mal fotografiert, ich hole mir die einfach mal. Das ist einerseits diese Schwimmmöwe hier, die schwimmt überhaupt nicht, aber wenn man ihr die Füsse absägt, dann muss sie schwimmen, dann bleibt ihr nichts anderes übrig. Und das geht relativ einfach, denn es gibt hier bereits einen Pfad, also eine Outline und die würde ich auch ganz gerne verwenden. Ich klick diesen Pfad an und dann sehen Sie auch schon, dass der da ist. Und wenn ich dann zu "Ebene", "Vektormaske", "Aktueller Pfad" gehe, dann sehen Sie, dass dieses Ding auch tatsächlich sofort angewandt wird. Genau diese Möwe schnappe ich mir, so wie sie ist. Hier sind die Ebenen, die Ebenenminiatur ist angeklickt und ziehen wir die hier rüber. So, genau an diese Stelle hier oder ungefähr hier. Ich meine, sie hat einen schwarzen Kopf, von daher wäre es vielleicht ganz schlau, sich diese Möwe lieber mit dem schwarzen Köpfchen hier vor dem weissen Zebrastreifen vorzustellen. Und jetzt mal ehrlich, das sind solche Sachen, die beim Komposen einfach passieren. Ich habe mir überlegt, warum mir diese Möwe so da nicht gefällt. Die gefällt mir nicht und gefällt mir nicht und irgendwie sieht die da nicht natürlich aus. Klar, sie hat noch keinen Schatten, aber das ist nicht der Punkt. Der Hauptpunkt war, dass eine Möwe, die steht, ungefähr in dieser Ausrichtung steht und ein Möwe, die schwimmt, die müsste transformiert werden, gedreht werden, einfach so und jetzt schwimmt die. Na, das sind solche Kleinigkeiten, die man sich überlegen muss. Natürlich brauchen wir trotzdem noch einen Schatten. Das ist sogar gar nicht mal so ganz trivial mit diesem Schatten, denn wir brauchen definitiv auch hier erstmal einen Diffusschatten. Ich nenne die einfach mal Schwimmmöve. So, das klar ist, was die hier tut, wer das ist. Lege eine neue Ebene an und diese neue Ebene verrechne ich im Modus "Multiplizieren". So und jetzt könnte man diesen Schatten bequem einmalen. Nimmt also hier einen Pinsel. Und Sie sehen, was ich mit meinem Pinsel gemacht habe. Ich habe den abgeflacht. Warum? Naja, weil wir hier eine relativ flache Aufsicht auf den Asphalt haben. Dann geht man also ganz simpel zu "Fenster", "Pinsel" und in der "Pinselform" kann ich ja die Rundheit von 100% auf einen anderen Wert stellen. Und nehmen Sie ruhig mal irgendetwas um die 20%, darf sogar tendenziell eher weniger sein, damit hat man schon mal eine ganz gute Voraussetzung diesen Schatten schön malen zu können. Ich hänge mir diese Pinsel mal da hin, falls wir die nochmal brauchen, Klapp die mal ein, und ja, damit könnte ich jetzt anfangen zu zeichnen. Ich schnappe mir also jetzt hier, das ist die Ebene, diese Ebene und beginne, 30% der Kraft is ok, mit schwarzer, nein mit grauer Farbe, mittlerem grau, hier meinen Diffusschatten zu malen. Also erstmal relativ klein, so... und klein, damit auch mit einer entsprechend scharfen Pinselspitze und erst nach hintenan wird das dann ungefähr sowas hier, so. Hier darf es noch ein bisschen schärfer werden, direkt unter der Möwe hier und damit passt der Schatten schon beinahe. Das ist jder Diffusschatten, aber auch dieses kleine Detail kommt nicht aus ohne einen Kernschatten. Neue Ebene, damit Sie das nicht verwechseln, bzw. diese beiden Dinge getrennt voneinander verändern können und diesmal mit schwarzer Farbe male ich unter die Möwe jetzt noch den Kernschatten. So und da sieht man, wie es ohne und mit aussieht. Und jetzt hoffe ich, dass Sie nicht die Augen verdrehen, weil das reicht noch nicht. Die Möwe braucht noch ein bisschen Kernschatten auf ihrem eigenen Körper und das ist der Kernschatten, den ich oberhalb von der Möwe anlege. Und ich behaupte mal ganz frech, dass genau diese Details es sind, die ein doch ganz brauchbares Komposing von einem guten unterscheiden, wenn Sie auch solche Details beachten. Auch das wird mit, ja können wir ruhig auch im Modus "Multiplizieren" verrechnen und jetzt geht es darum mit ganz geringer Deckkraft hier auf die Unterseite der Möwe hier mit Schnittmaske natürlich, auch noch ein wenig Schatten zu malen. Erst dann sitzt die wirklich hier auf dem Grund, na jetzt würde ich sagen. Ja, jetzt sitzt die da und ohne diesen Kernschatten tut sie es halt noch nicht. Deswegen ist es so wichtig, dass man solche kleinen Details eben auch verwendet und bei diesen kleinen Details nicht sagt: "Ach, sieht sowieso keiner." So, jetzt benennen wir das Ganze noch. Wir haben hier erstmal den Diffusschatten. Dann haben wir an dieser Stelle hier den Kernschatten, ich nenne den mal KS_unten. Dann haben wir hier oben den Kernschatten_oben, so, und all das zusammen ist die Möwe, ja. Und deswegen packen wir das Ganze natürlich auch in eine neue Gruppe, das ist die Schwimmmöwe und ich glaube, dieses kleine Detail gibt dem ganzen Komposing nochmal so einen leichten Pfiff. Es gibt noch eine weitere Möwe, die können Sie beispielsweise hier auf so einen Wellenkamm draufsetzten, dass überlasse ich aber Ihnen. Sie müssen natürlich hier jetzt nicht noch massenhaft Möwen einbauen. Wenn Ihnen das so gefällt, lassen Sie es ruhig so. Ich finde es eigentlich ein bisschen besser, wenn sie noch da wäre. Überlasse ich aber Ihnen, ob Sie das machen wollen. Wenn ja, machen Sie es genau gleich wie mit dieser Möwe, nur dass der Schatten ein bisschen einfacher ist, weil die ja zwei Füsse noch hat und deswegen einen gewissen Abstand. Da kommen Sie im Prinzip auch ohne einen grossen Schatten klar, vor allem wenn Sie sie direkt hier draufsetzen.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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