Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Einfaches Metall definieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die eher technischen Baugruppen der Dachkonstruktion und des Fahrstuhls sollen ein stumpferes Metall-Material erhalten, auf dem Sie mithilfe der Ambient Occlusion auch Staubablagerung simulieren.

Transkript

Ja, nachdem wir unser erstes einfaches Material definiert haben, was jetzt eher die, ja, schönen Metallteile, sage ich mal, betrifft, können wir uns jetzt mit dem etwas verwitterten Material beschäftigen, was eher für die technischen Bauteile gedacht ist, unter anderem für die Tragkonstruktion im Dach oder eben die technischen Teile am Fahrstuhl. Das heißt, ich will auch da wieder ein neues Material anlegen und das vielleicht "Einfaches Metall" nennen. Das soll ein dunkles Metall wieder werden ähnlich dem für die Ziergitter. Ich mache jetzt also die Farbe einmal aus, gehe mal in die große Darstellung des Materials. Den vorhandenen Glanzlicht-Kanal schmeißen wir wie immer weg, holen uns jetzt hier vielleicht diesmal den noch etwas matteren "Oren-Nayar", Diffus-Kanal, und setzen den auch wieder auf diese 20%-Helligkeit, wie wir bei dem anderen Material auch schon verwendet hatten. Was man jetzt sich überlegen könnte, wäre, ob man dieses Material nicht noch zusätzlich aufhellt in Eckenbereichen, einfach um dort Staub darzustellen, der sich eben leichter als auf solchen technischen Bauteilen absetzt, diese eben nicht unmittelbar schön aussehen müssen und nicht dauernd so mit einem Lappen gepflegt werden, wie das sicherlich bei Handläufen und anderen leichter zugängigen Teilen der Fall ist. Das heißt, um jetzt hier gezielt in Ecken und verstecktere Bereiche ein bisschen das Ganze aufhellen zu können, würden wir jetzt hier als Textur, wenn das aufklappt, aus dem Bereich "Effekte" die "Ambient Occlusion" laden, die etwas weiter unten der Liste ist. "Ambient Occlusion" könnte man jetzt multiplikativ einfach hier dreinmischen oder dadurch, dass wir jetzt das Ganze eigentlich aufhellen wollen, dadurch einfach addieren lassen. Dann müssen wir hier in "Ambient" Occlusion reingehen und sagen, jetzt der Teil, der normalerweise innenliegenden Winkel betrifft, das ist dieses Schwarz, der müsste jetzt natürlich heller sein. Also, das wir vielleicht sagen 20% Helligkeit, und dafür sind die also offenliegenden Bereiche dann eben schwarz. Also da, wo Verdeckungen sind, wird es heller, und ändern vielleicht hier noch mal die Strahllänge ab, das wir nur 10 cm weit schauen und lassen das hier zu dem Wert dazu addieren. So, nun schauen wir ganz kurz mal auf unseren Beispiel-Würfel, wie das Ganze dann aussieht. Das ist jetzt noch das Komplett-Diffuser. Man kann hier etwas erahnen, dass es hier etwas heller geworden ist. Mal schauen, wenn ich jetzt noch mal auf das "Lambert" zurückgehe, wird dann noch etwas Kontrast härter, und ich bleibe mal bei dem "Oren-Nayar". So, mit dem Addieren mal eben schauen, ob dass überhaupt so funktioniert wenn ich den mal auf "0" setze, müssten wir ja eigentlich... genau da haben wir den Effekt, dass es tatsächlich auch in den Kanten nur ist. Das ist einfach nur ein bisschen zu schwach. So, vielleicht könnte das aussehen wie so eine Staubablagerung an der Stelle, sodass wir dann hier auf die 20% gehen und zusätzlich dann eben diese Staub-Einlagerung hier in dem Winkel bekommen. Das wäre so ein ganz einfaches Metall. Sicherlich können wir darauf, - ich nenne das mal wieder "Diffus" - das heißt, die Basisebene können wir darauf auch wieder eine Glanzebene platzieren, die dann qualitativ nicht so hochwertig sein muss. Also gehen wir mal vielleicht auf das "GGX" und machen das etwas breiter, vielleicht 30% Rauigkeit. Glanzlicht brauchen wir nicht. Und, ja, kann auch hier wieder mit dem Fresnel arbeiten. Nehmen wir ruhig wieder das "Glas", also eine Art Schutzschicht, sähe dann so aus. Und wenn man mag, könnte man jetzt noch ein bisschen eine kleine Rauigkeit, vielleicht ein kleines Relief damit reinnehmen, um so ein bisschen Kratzer oder ähnliches auf die Oberfläche zu bringen. Natürlich nicht zu übertrieben. Ich nehme mal hier wieder ein Noise Shader, der für sowas immer sehr praktisch ist. Mal schauen, was uns die Muster da bieten. Vielleicht so eine Struktur. Das ist jetzt das "Ober". Ein bisschen kleiner machen. Na, es ist noch recht grob. Würde dann sicherlich sinnvoll sein, hier den Projektionsraum mal zu wechseln. "1", einfach so ein bisschen Bewegung in die Oberfläche zu bekommen. Es sieht noch ein bisschen sehr wild aus. Mal sehen, ob wir noch ein anderes Muster hier finden. Nehmen wir mal den Nutous. Aha, der ist wieder sehr groß. So vielleicht, das könnte was werden. Es ist manchmal auch ganz interessant zu sehen, wenn man das ins Negative zieht von der Stärke her, wo praktisch das Muster invertiert. Ja, das könnte doch schon so ein technisches Metall durchaus darstellen, was jetzt nicht bis ins feinste von der Oberfläche vergütet ist oder veredelt ist, so ein bisschen eine kleine Welligkeit mit drin, das soll dann auch schon reichen. Viel mehr Eigenschaften brauchen wir da auch nicht. Das ist eher so ein Bonus. Wir sehen ja selber, dass das eigentlich nur auffällt, wenn man relativ nahe rangeht. Nennen das hier auch noch mal "Glanz" und dann wären wir damit auch vorerst fertig mit diesem Material.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: texturieren, beleuchten und rendern

Erfahren Sie, was es mit physikalischem Rendering auf sich hat und realisieren Sie Ihr naturgetreues Modell mit Techniken für Beleuchtung, Material, Texturierung und Rendering.

6 Std. 19 min (32 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:24.05.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!