CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 3) GNU- und Unix-Befehle

Einfache reguläre Ausdrücke erstellen, die mehrere Notationselemente enthalten

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Lernen Sie in diesem Film, wie Sie einfache reguläre Ausdrücke erstellen können, die mehrere Notationselemente enthalten.
08:34

Transkript

Einfache reguläre Ausdrücke erstellen, die mehrere Notationselemente enthalten, ist das Ziel in diesem Video. Was sind reguläre Ausdrücke? Was sind Notationselemente? Ich habe Ihnen eine Webseite vorbereitet. Sie sehen hier den Link. Reguläre Ausdrücke und ihre Anwendung. Hier haben wir eine Auflistung von Sonderzeichen, die in regulären Ausdrücken verwendet werden können. Zum Beispiel haben wir den Stern. "Bezeichnet null oder beliebig viele Wiederholungen des voranstehenden Zeichens". Oder das Fragezeichen. "Bezeichnet null oder eine einmalige Wiederholung des voranstehenden Zeichens". Dieser Joker wurde von "sed" und "grep" ursprünglich nicht unterstützt. In diesem Fall können Sie diesen Joker aber mit "egrep" verwenden. Neuere Versionen von "grep" unterstützen auch das Fragezeichen. Schauen wir uns dazu ein paar Beispiele in der Bash an. Ich navigiere in mein Home-Verzeichnis, verwende "ls -d" und dann das Sonderzeichen, also die Wildcard, "*". Was erhalte ich? Eine Auflistung meines Inhalts aus dem Home-Verzeichnis. Das gleiche würde ich auch sehen, wenn ich einfach "ls" eingeben würde. Der springende Punkt ist aber, dass die Shell den Stern zuerst interpretiert. Schauen wir uns das gleich an, mit "sed -x" starte ich die Debug-Funktion. Ich verwende nochmals "ls -d *". Nun sehen wir, dass zuerst der Stern interpretiert wurde. Wir sehen hier das "backup Bilder calfile". Das ist die Übersetzung von "*". Anschließend das "-d". Hier wurde "ls", das ist ein Alias, "--color=auto", damit wir eine Farbunterscheidung des Inhalts sehen können. Wir sehen also, dass der Stern zuerst übersetzt wird und dann der Stern entsprechend dem Befehl übergeben wurde. Wir haben die Möglichkeit, das auch mit "ls -d" anzusehen. Dann "D*". Ich möchte also nur den Inhalt anzeigen über die Informationen, welche mit einem großen D starten. Wir sehen auch hier, der Stern wurde übersetzt. Die Bash hat festgestellt, dass "Dokumente" und "Downloads" mit einem D starten. Da wurde also der Stern zuerst interpretiert. Oder aber auch ich kann das Ganze so umsetzen. Zum Beispiel mit den folgenden Buchstaben: "dow". Auch da wurde zuerst der Stern übersetzt und man hat "Download" interpretiert. Das Resultat schlussendlich ist "Downloads". Ich schalte nun die Debug-Funktion wieder mit "+x" aus. Schauen wir uns einmal ein wenig genauer im Verzeichnis "/usr/bin" um, damit wir da mit regulären Ausdrücken ein wenig besser arbeiten können. "cd /usr/bin". Ich bin nun in diesem Verzeichnis und starte eine erste Abfrage, zum Beispiel mit "ls -d m*". In der Tat, wir erhalten sämtliche Informationen. Es zeigt alle Dateien an, die mit einem "m" beginnen. Das hat wunderbar funktioniert. Nun erweitere ich meine Abfrage. Ich verwende wiederum "ls". Anstelle von "-d" setze ich nun folgende Informationen ein: eine eckige Klammer, dann die Vokale a, e, i, o u, Klammer schließen, dann den Stern als Platzhalter. Ich möchte also die Ausgabe, dass es die Dateien und Ordner zeigt, die mit einem "m" beginnen. Der nächste Buchstabe muss ein Vokal sein. Der Rest ist mir dann egal. Auch da sehen Sie, das hat bestens funktioniert. Die Ausgabe beginnt mit "m" und dann ein "a", und der Schluss ist ein "m" und ein "u". Die Ausgabe hat also perfekt funktioniert. Ich kann diese Abfrage entsprechend abändern. Zum Beispiel möchte ich, dass nach dem "m" ein Buchstabe von "a" bis "l" angezeigt wird. Der Rest ist wiederum egal. Auch das hat bestens funktioniert. Ich kann diese Suche selbstverständlich x-beliebig anpassen. indem ich zum Beispiel dieses Zeichen einsetze. Mit diesem Zeichen sage ich, ich möchte die Ausgabe so ausgeliefert, dass es mit einem "m" beginnt und der nächste Buchstabe darf nicht zwischen "a" und "l" liegen. Auch da sehen wir, das hat wiederum bestens funktioniert. Das gleiche könnte ich selbstverständlich auch mit den Vokalen umsetzen. Auch da setze ich wieder dieses Zeichen ein. Ich möchte die Ausgabe so aufgelistet, dass die Ausgabe mit einem "m" beginnt. Dann kein Vokal und der Rest ist egal. Sie sehen auch hier, das hat wunderbar funktioniert. Ich kann den Platzhalter auch anders einsetzen, indem ich "ls *r". Nun sehen Sie, erhalte ich das folgende Resultat. Alle Dateien enden mit einem "r". Ist es so? Tatsächlich. Überall Dateien, die mit einem "r" enden. Das ganze kann ich auch wie folgt einsetzen: Zum Beispiel "ls s". Das zeigt alle Dateien an, die irgendwo ein "s" enthalten haben. Auch das hat wieder bestens funktioniert. Wir können das x-beliebig erweitern, zum Beispiel mit "ls ba*". Wir erhalten nun die Ausgabe über Dateien, die mit einem "ba" beginnen und der Rest ist wiederum egal. Das können wir auch wieder x-beliebig erweitern, indem wir zum Beispiel folgendes einsetzen: "ls ba". Nun möchte ich noch mit den Vokalen arbeiten. Ich verwende wieder meine Klammer: a, e, i, o, u. Klammer schließen, dann der Stern. Da hat sich noch ein Fehler eingeschlichen. Ich wollte das ba nicht darin enthalten haben, sondern nur den Start mit den Vokalen und dann mit dem Stern, der Rest ist wieder egal. Sie sehen auch da, das hat bestens funktioniert. Sämtliche Ausgaben starten mit einem Vokal. Ich kann diese Ausgabe wiederum bearbeiten, indem ich zum Beispiel mit einem folgenden Wert arbeite. Ich verwende dazu zuerst den Stern, dann wiederum die eckige Klammer, a, e, i, o, u, dann die eckige Klammer schließen. Dann wieder eine eckige Klammer, wieder die Vokale, wieder der Stern. Was soll diese Ausgabe? Ich möchte, dass in der Ausgabe mindestens zwei Vokale beieinander sind. Sie sehen auch da, das hat wunderbar funktioniert. Wir haben die Ausgabe immer so, dass zwei Vokale beieinander sind. Das sehen wir hier bei "groups", hier bei "mail", das sehen wir bei "pstree". Auch das hat wunderbar funktioniert. Wir haben eine Möglichkeit, noch einen weiteren Platzhalter einzusetzen, das Fragezeichen. Zum Beispiel "ls ????". Wir sehen auch hier, diese Ausgabe funktioniert absolut perfekt. Wir haben die Ausgabe "vier Zeichen". Bei den vier Zeichen allerdings ist egal, was für Buchstaben darin enthalten sind. Sie können das erweitern mit "ls ??", "[ln]". Ich sage also in dieser Ausgabe, dass mir die ersten beiden Positionen egal sind. An der dritten Position möchte ich ein "l" oder ein "n" haben. Und auch das hat wunderbar funktioniert. Die ersten beiden Positionen sind egal, aber an der dritten Stelle möchte ich entweder ein "l" oder ein "n" sehen. Sie haben in diesem Video gesehen, wie Sie einfache reguläre Ausdrücke erstellen, die mehrere Notationselemente enthalten.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 3) GNU- und Unix-Befehle

Lernen Sie den Umgang mit der Kommandozeile, Dateien und Prozessen kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

3 Std. 32 min (40 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!