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Klassendiagramme mit UML

Einfache Assoziationen und Kardinalitäten

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Einfache Assoziationen, meist binäre Assoziationen genannt, beschreiben die Beziehung zwischen zwei Klassen. Dabei kann mit standardisierten Symbolen die Kardinalität (Häufigkeit/Multiplizität) angegeben werden, also wie viele Objekte jedes beteiligten Typs miteinander in Verbindung stehen.
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Transkript

Zwischen verschiedenen Klassen oder deren Instanzen müssen Beziehungen bestehen. Sie müssen in gewisser Weise miteinander interagieren. Allgemein beschreibt man über Assoziationen dieses Beziehungsgeflecht zwischen Klassen beziehungsweise deren Instanzen. In diesem Video wollen wir uns grundsätzlich allgemeinen Assoziationen zwischen zwei Klassen widmen und mal sehen, was man da so angeben kann. Sie sehen, dass ich in diesem Klassendiagramm zwei Klassen beschreibe. Einmal eine Klasse Kunde. Der Kunde hat eine Eigenschaft Name und eine Eigenschaft Adresse. Beide sind als String definiert. Das sollte nicht weiter von Bedeutung sein. Es gibt weiter eine Klasse Konto. Damit sollen Bankkonten spezifiziert werden. Für ein Konto kann man zum Beispiel sagen, was ist das für ein Typ, ist es ein Girokonto oder ein ganz normales Sparkonto, was es eben gibt. Ein solches Konto hat einen Kontostand. Eine Zahl normalerweise. Wir können statt Integer irgendeinen Gleitkommatyp nehmen. Das soll keine Rolle spielen. Eine Kontonummer und es gibt Methoden beziehungsweise Operationen. Einzahlen, auszahlen, überweisen. Nun gibt es Beziehungen zwischen diesen beiden Klassen, die man in UML ausdrücken möchte. Ein Kunde kann ein Konto haben. Das ist eine Assoziation. Es gibt in diesem Tool die Möglichkeit, wenn man das richtig selektiert hat, hier eine Linie zwischen der Klasse Kunde und der Klasse Konto zu ziehen. Das ist eine Assoziation. Wenn Sie in einem UML-Diagramm so etwas sehen, haben Sie erstmal eine Assoziation. Es gibt eine Beziehung zwischen der Klasse Kunde und der Klasse Konto. Nun kann ein Kunde mehrere Konten haben. Das ist durchaus üblich. Er hat ein Girokonto, er hat ein Sparkonto, er hat vielleicht noch ein Girokonto bei einer Bank. Man kann also mit Häufigkeiten arbeiten. Sogenannten Kardinalitäten. Auch diese lassen sich hier in UML darstellen. Wenn Sie hier in diesem Tool nochmal die Verbindungslinie anklicken, sehen Sie verschiedene Felder. Wenn Sie hier zum Beispiel reinklicken, könnten Sie hier eine Zahl eintragen. Eine 1. Hier mache ich mal eine 1, Punkt, Punkt, Stern. Selbst, wenn Sie noch nie UML gesehen haben, können Sie sich sicherlich vorstellen, was ich damit ausdrücken möchte. Ein Kunde kann ein oder mehrere, beliebig viele, Konten haben. Das ist die Aussage dieser Kardinalität hier. Sollte es bei einer Bank nur möglich sein, dass ein Kunde genau ein Konto hat – Besser wäre das zwischen anderen Klassen. Aber man kann sich's ja mal vorstellen. Dann würde das so ausgedrückt: Würde man hier nur einen Stern machen, dann kann der Kunde gar kein Konto haben oder beliebig viele. Wenn man jetzt hier sagt, da steht eine 3, dann hat jeder Kunde genau drei Konten. Und wie ich eben schon mit den zwei Punkten gezeigt habe, kann man auch Bereiche angeben. Von – bis. Ein Kunde darf in diesem Fall ein Konto haben oder maximal vier. Man kann auch sagen, dass ein Kunde ein Konto haben darf, fünf ... oder 42. Durch Komma getrennt. Natürlich absolut unsinnige Zahlen. Und man kann sagen, fünf bis sieben mit so zwei Punkten. Hier in diesem Fall würde ich sagen, der Kunde darf ein, 5, 6, 7 oder 42 Konten haben. Und so eben mindestens eins oder beliebig viele. Sie haben in diesem Video kennengelernt, was eine Assoziation im allgemeinen Sinne bedeutet, wie es in UML dargestellt wird, mit dieser Linie hier, und was die Zahlen an der Linie bedeuten. Die Kardinalität oder Häufigkeit. In den meisten Assoziationen gibt man solche Kardinalitäten an, aber es ist nicht zwingend.

Klassendiagramme mit UML

Verstehen Sie das Prinzip von OOP und erstellen Sie Klassendiagramme mit der Modellierungssprache UML.

2 Std. 1 min (32 Videos)
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