Raspberry Pi Grundkurs

Einen Webserver (Apache) und mySQL installieren

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Einen Webserver brauchen Sie, wenn Sie Applikationen installieren möchten, die eine Weboberfläche bereitstellen. Dazu müssen drei Pakete installiert werden, der Apache2, PHP5 und die mySQL-Datenbank. Anschließend werden die Installationen noch überprüft.
08:57

Transkript

Momentan ist es ja immer etwas kompliziert, auf den Raspberry zuzugreifen. Ich muss PuTTy verwenden, ich muss, wenn ich eine Datei verändere, auf der Kommandozeile mit sehr alten rudimentären Editoren arbeiten. Schön wäre es, wenn ich hier ganz normal in meinem Windows-Explorer auf Netzwerk ginge, und hier auf den Computer zugreifen kann, mir Bilder direkt anschauen kann, oder auch Textdateien direkt ändern kann. Das machen wir jetzt in diesem Video, und das Zauberwort dafür: das heißt "Samba". Der Samba bzw. der Sambaserver ist eine Software, die wir auf unserem Raspberry installieren. Und mit dieser Software meldet sich der Raspberry im Netzwerk an, und stellt dann eben diese Oberfläche zur Verfügung. Ich bin jetzt hier ganz normal eingeloggt auf meinem Raspberry. Und als erstes möchte ich ja diese Samba-Software installieren. Bevor wir das machen, möchte ich noch mal sichergehen, dass ich auch tatsächlich die neusten Softwarequellen habe. Das mache ich mit dem Befehl "sudo apt-get", das ist immer gleich und dann "apt-get update", starte das Ganze. Und jetzt schaut der Raspberry nach: gibt es irgendwelche neuen Pakete? Und lädt die allerneuesten Quellen hinein Das dauert eine Weile. Sie können sich einfach gemütlichen einen Kaffee holen. So, die Paketquellen sind erneuert. Und jetzt machen wir noch ein "sudo apt-get upgrade". Das ist ein bisschen anders. Damit möchten wir alle Pakete auch tatsächlich auf den neuesten Stand bringen. Mit "apt-get update" haben wir ja nur die Paketquellen erneuert. Und hier werden wir jetzt auch tatsächlich schauen, dass wir die neusten Pakete hier auf unserem Raspberry aufspielen. So, unsere Paketquellen und unser System ist jetzt auf dem neuesten Stand. Jetzt können wir tatsächlich damit beginnen, den Sambaserver zu installieren. "sudo apt-get install samba" - das ist die eine Software, die wir brauchen. Und dann noch "samba-common-bin" Können wir einfach direkt mit einem Leerzeichen getrennt hintereinander schreiben. Und diese beiden Softwarepakete - die installieren wir jetzt. Müssen das Ganze nochmal mit J bestätigen. Und jetzt geht der Installationsprozess los. So, der Sambaserver ist installiert und Sie sehen hier auch, er wurde schon gestartet. Als nächstes müssen wir sagen, dass wir mit dem Benutzernamen "pi" auch den Sambaserver nutzen wollen. Das machen wir einmalig: "sudo smbpasswd -a pi" Und wir melden uns also in Zukunft mit dem Benutzernamen "pi" auf dem Sambaserver an. Wir können hier ein eigenes Passwort vergeben. Das heißt, wenn Sie sagen: du kannst dich jetzt mit dem Raspberry verbinden, benutze den Benutzernamen "pi", dann müssen Sie nicht das Originalpasswort von "pi" verwenden, sondern Sie können ein eigenes vergeben. Ich in meinem Fall benutze aber jetzt hier auch "raspberry", damit ich nicht durcheinanderkomme - je nachdem, wie hoch Ihre Sicherheitsanforderungen sind. Wir haben jetzt einen Sambaserver, wir haben einen Benutzer, der sich auf diesem Sambaserver mit einem eigenen Passwort verbinden kann. Als nächstes müssen wir nur noch sagen: wo auf dem Server, wo auf dem Raspberry, dass ich verbinden kann? Ich starte einen Editor "sudo nano", und dann sage ich: ich möchte das Ganze auf "/etc/samba/smb.conf" Es reicht, wenn Sie die ersten paar Buchstaben eintippen und dann auf die Tabstop-Taste gehen. Und jetzt bin ich hier in einem Editor drin, und ich kann in diesem Editor eben meine Konfiguration machen. Sie sehen hier unten: mit Steuerung - Y gehen Sie eine Seite zurück bzw. mit Steuerung + V eine Seite vor. Das mache ich jetzt, ich bleibe auf beiden Tasten solange, bis ich ganz weit unten bin. Und jetzt gebe ich ein, ich möchte, dass der Raspberry sich mit dem Namen "RaspberryPi" im Samba-Netzwerk, also gegenüber Windows beispielsweise, auszeichnet. Das Ganze soll zugreifen auf den kompletten Pfad. Also, ich kann jetzt hier einzelne Ordner freigeben. Ich könnte sagen, ich möchte, wenn ich mit Samba auf den Raspberry zugreife, nur auf ein bestimmtes Verzeichnis zugreifen. Ich möchte aber auf den gesamten Raspberry zugreifen. Deswegen schreibe ich hier "path = /". Ganz wichtig, das ist ein Sicherheitsaspekt: Je nachdem, in welchem Umfeld Sie den Raspberry verwenden, sollten Sie hier nicht auf den gesamten Raspberry zugreifen lassen, sondern nur auf bestimmte Verzeichnisse, je nachdem, wie vertrauenswürdig die anderen Computer in Ihrem Netzwerk sind. Ich schreibe hier: das Ganze soll auch beschreibbar sein, weil ich meinen anderen Computern vertraue. Und sage "guest ok = no" Nein, das ist nicht der Fall: guest ist nicht ok. Sie sehen hier unten: Steuerung + O, damit kann ich die Datei speichern. Ich werde noch mal aufgefordert, den Namen zu bestätigen. Das mache ich: Steuerung + X Und jetzt muss ich den Samba nur noch neu starten mit "sudo /etc/init.d/samba (und dann sage ich) restart" Sie sehen, der Samba wird jetzt gestoppt, und er wird neu gestartet und hat sich jetzt auch im Netzwerk angemeldet. Das schauen wir uns mal an. Ich bin hier auf meinem Windows-Rechner direkt. Ich hab hier das Netzwerk. Noch sehe ich ihn nicht, aber ich gehe mal auf "Aktualisieren". Und da habe ich hier den RaspberryPi. Und wenn ich jetzt hier drauf klicke, habe ich hier RaspberryPi. Das ist der Freigabename, den wir gerade vergeben haben mit diesem großen P in der Mitte. Und wenn ich jetzt hier draufgehe, dann möchte er mein "pi", das ist der Benutzer, den wir angelegt haben, und das Passwort, das ich vergeben habe. Ich sage: Anmeldedaten sollen speichert werden. Ich gehe auf "Okay". Und jetzt bin ich hier direkt auf meinem Rechner drauf. Ich überprüfe das Ganze mal, indem ich mal hier eine Datei "hallo.txt" anlege. Das mache ich mit "touch hallo.txt" Und wenn ich jetzt hier nach "home" - "pi" gehe, dann habe ich hier die Datei "hallo.txt" Wir überprüfen auch, ob ich diese Datei direkt bearbeiten kann. "Es funktioniert" - schreibe ich jetzt hier hinein, gehe auf "Speichern". Es gab keine Fehlermeldung. Und wenn ich jetzt mit "cat hallo.txt" nachschaue, dann habe ich hier genau den Text, den ich gerade reingeschrieben habe. Mit Samba kann ich also ganz bequem auf meinen Raspberry zugreifen. Ich kann festlegen, ob ich nur Leserechte habe, oder auch Schreibrechte. Und ich kann auch festlegen, auf welche einzelnen Ordner und Verzeichnisse ich überhaupt Zugriff habe.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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